Toskana
Italien

Toskana Rundreise: Urlaub an den schönsten Orten Italiens

Idyllische Hügellandschaften mit Kornfeldern, lange Zypressenalleen, Olivenhaine, saftig grüne Weinberge, Häuser mit Terrakotta-Dächern, kurvenreiche Straßen, pulsierende italienische Großstädte und abgelegene mittelalterliche Bergdörfer – so stellt man sich die Toskana vor. Vielen fallen dann auch noch der Schiefe Turm von Pisa ein sowie der Chianti-Wein und die köstlichen Pasta-Sorten, die dieser Gegend entstammen.

Ihr möchtet auch all diese Vorzüge der Toskana genießen und wollt wissen was ihr euch auf keinen Fall in dieser Region entgehen lassen solltet, dann ist unser Artikel genau der richtige für euch.
Viel Spaß auf der virtuellen Reise durch eine der wohl schönsten Regionen der Welt!

Endlich war es soweit! Nach einem Jahr voller Unbeständigkeit, was das Reisen aufgrund der Corona-Pandemie angeht, stand unser erster Urlaub im Ausland auf dem Programm! Wegen der weiterhin sich ständig ändernden Situation buchten wir dieses Mal sehr kurzfristig und zwar erst 2 Wochen vor Urlaubsantritt. Einerseits stand für uns fest, dass wir nach unzähligen Wochenenden im österreichischen Berg- und Seengebiet nun gerne in den etwas wärmeren Süden wollten und andererseits war uns hohe Flexibilität und sicheres Reisen sehr wichtig. 

Dies führte uns in eine Region, die wir schon lange am Schirm hatten, welche wir bisher aber noch nicht bereisten: Die Toskana im Nachbarland Italien 🥰

10 Tage lang wollten wir möglichst viele Teile dieser Region im Zuge eines Roadtrips mit unserem Auto erkunden. Dies ist uns – so wie wir finden – auch sehr gut gelungen, weswegen wir unsere Route und alle Erfahrungen, die wir auf unserem Toskana Urlaub sammeln durften, in diesem Blogbeitrag gerne mit euch teilen.

Vorbereitung & Planung

Urlaub mit dem eigenen Auto muss hinsichtlich Parkplatzsituation, Routenplan etc. gut vorbereitet sein. Daher war es zuerst wichtig einen Plan zu erstellen, welche Orte wir unbedingt sehen wollen und was bzgl. Wegstrecke Sinn macht. Schließlich möchte man nicht von einem Ort zum nächsten hetzen, sondern zwischendurch sollte auch Zeit sein zum Schlemmen, Genießen und Relaxen. Dies führte zu folgendem Plan:

Am Ende unseres Blogbeitrags haben wir dann abschließend noch einige nützliche Tipps, was Mautkosten betrifft, für euch aufbereitet. Bevor wir auf die einzelnen Orte eingehen, wollen wir euch jedoch einen ganz wichtigen Tipp gleich zu Beginn mit auf den Weg geben:

In vielen italienischen Städten gibt es sogenannte ZTL-Zonen. ZTL steht für „Zona Traffico Limitato“ – sprich der Verkehr soll vom Stadtkern ferngehalten werden. Nur gewissen Personen ist die Einfahrt in diese Zonen, die meist videoüberwacht sind, gestattet. Um zu vermeiden, nach dem Urlaub Strafzettel mit nicht gerade kleinen Summen nach Hause geschickt zu bekommen, achtet unbedingt auf diese Beschränkung. Ihr dürft nur dann in diese Zonen fahren, wenn ihr zB einen Parkplatz gebucht habt und der Parkservice bzw. das Hotel die Meldung an die Behörde macht, dass ihr in die ZTL-Zone fahren dürft. Deshalb ist unsere Empfehlung in den großen Städten ein Hotel zu buchen, welches einen Parkservice anbietet und sich somit um alles kümmert. Dies ermöglichte es uns, bis zur Eingangstüre des Hotels mit dem Auto zu fahren, das Gepäck zu entladen und um den Rest kümmerte sich der Parkservice. Wir haben dies in Bologna und Florenz genutzt und es klappte wirklich problemlos. Bei Tagesausflügen gibt es meist ganz viele Parkplätze außerhalb der ZTL-Zonen. Ihr findet die Parkplätze, die wir genutzt haben, natürlich in diesem Beitrag jeweils bei den einzelnen Stopps.

TAG 1

Bologna

…mehr als nur Studentenstadt und “Bolognese”

Für uns ging es in diesem Urlaub schon ganz bald los. Wir fuhren um 1:30 Uhr los, da wir gerne bereits in Bologna frühstücken wollten, um dann so den ganzen Tag in dieser Stadt nutzen zu können. Das 100 Kilometer nördlich von Florenz gelegene Bologna gehört geografisch zwar nicht zur Toskana, aber da diese Stadt auf dem Weg lag, nutzten wir die Möglichkeit, sie einen Tag lang zu erkunden. Des Weiteren ergab sich durch diesen Zwischenstopp der Vorteil, dass wir nicht all zu lange durchgehend im Auto sitzen mussten.

Bologna war die Stadt, von der wir uns am wenigsten erwarteten, von der wir aber sehr positiv überrascht wurden. Ausgestiegen aus dem Auto gaben wir unser Gepäck im Hotel auf und machten uns auf die Suche nach einem schönen Frühstücksplatz im Stadtzentrum. Fündig wurden wir in der Nähe des Piazza del Nettuno, wobei es natürlich unzählige weitere schöne Plätze dafür gibt. Wir genossen unser italienisches Frühstück und beobachteten das Treiben der Stadt. Trotz langer Fahrt sorgte dies sofort für die nötige Urlaubsstimmung und die Müdigkeit war verschwunden, sodass wir anschließend bereit waren für eine Erkundungstour durch die Stadt. Bologna wird gerne als Stadt der Studenten bezeichnet. Die Universität in Bologna ist die drittgrößte in Italien und die ca. 80.000 Studenten stellen somit einen großen Teil der Gesamtbevölkerung von 400.000 dar.

Die schöne Stadt bietet einige Highlights. Folgende Sehenswürdigkeiten haben uns dabei besonders gefallen:

Things to see in Bologna:

Piazza Maggiore

Auf diesem Platz befindet sich der berühmte Neptunbrunnen. Der Legende nach kann dieser wunderschöne Platz den Studenten aber Unglück bringen. Es herrscht der Aberglaube, dass den Studenten, die diesen Platz überqueren, beim Studium ein Unglück ereilen wird. 

Palazzo del Podesta

Hier werdet ihr Leute antreffen, die seltsam gegen Säulen flüstern. Aufgrund der Bauweise solle man dort nämlich auf der gegenüberliegenden Säule hören, was der andere flüstert. Wir versuchten es, jedoch war es aufgrund eines Filmabends am Hauptplatz sehr laut, weshalb wir dieses Phänomen leider nicht bestätigen können. Ihr könnt uns aber gerne schreiben, falls ihr das geschafft habt.

Finestrella di Via Piella

Nicht nur die Lagunenstadt Venedig bietet ein Kanalsystem. Auch Bologna besitzt eines: Es versteckt sich jedoch zwischen den wunderschönen Gassen. In der Via Piella befindet sich ein kleines Fenster in der Wand, durch welches man einen Blick auf den Kanal werfen kann. In der Nähe davon gibt es ein kleines Bistro, das “Opera Caffe e Tulipani”, welches einen Balkon mit Blick auf einen Kanal bietet.

Türme von Bologna

Garisenda und Asinelli sind die zwei bekannten schiefen Türme Bolognas, wobei der Asinelli Turm mit 97 Meter Höhe der größere ist. Wir wollten die Stadt unbedingt von oben sehen, weshalb wir es uns nicht nehmen ließen, ein Ticket für den Asinelli-Turm vorab online zu reservieren. Mit 5 Euro pro Person waren die Tickets sehr günstig. Wir würden euch empfehlen, den letzten Zeit-Slot des Tages zu buchen, da ihr hier etwas mehr Zeit über den Dächern von Bologna verbringen könnt und auch das Licht besonders schön ist. Ansonsten ist es nämlich sehr genau durchgetaktet und vor allem bei uns in der Hauptreisezeit war eine Reservierung unbedingt erforderlich.

Zu beachten ist auch: Es sind 498 Stufen über alte, teilweise steile Holztreppen nach oben. Achtet also auf das Schuhwerk!

Via dell’Indipendenza

Gerade in so einer großen italienischen Stadt darf natürlich auch das Shopping nicht zu kurz kommen. Diese Straße ist die größte und bekannteste Einkaufsstraße Bolognas.

Tipp für Bologna:

Was man auf alle Fälle ausgiebig genießen sollte ist die kulinarische Seite Bolognas. Tagliatelle al Ragú, Tortellini und Lasagne – dies ist nur ein Auszug aus Speisen, die ursprünglich aus Bologna kommen. 

Eines können wir euch sagen: Es schmeckte alles davon einfach himmlisch! Es gibt viele gute Lokale in den Straßen Bolognas. Wir genossen das Abendessen im Restaurant “Osteria del Podesta” [Maps]. Dies ist ein sehr kleines Lokal in einer schönen Gasse mit gemütlichem Ambiente, netter Bedienung und gutem Essen.


Mit diesem kulinarischen Highlight und einem kleinen Abendspaziergang durch die beleuchtete Stadt endete dieser wunderschöne Tag – ein perfekter Start unserer Reise!

Unser Fazit: Bologna wird auf jeden Fall unterschätzt. Wenn man sich nicht in den Trubel vom nahegelegenen Florenz begeben will, ist Bologna definitiv die perfekte Stadt um das italienische Flair zu genießen, historische Bauten zu bestaunen und um kulinarische Genussmomente zu erleben.


Am nächsten Morgen hieß es bereits Koffer ins Auto geben und auf zum nächsten Highlight.
Nach 1,5 Stunden Autofahrt in Richtung Süden wartete bereits die nächste Großstadt auf uns:

TAG 2

Florenz

Spazieren in den Gassen, in denen einst Leonardo da Vinci und Donatello wanderten

Florenz war eine Stadt auf die wir uns schon sehr freuten, da wir davon bisher wirklich nur Positives hörten. Da wir für diese große Stadt nur einen Tag eingeplant hatten, markierten wir vorab auf Google Maps alle Sights und Plätze, die wir unbedingt besichtigen wollten. Manche Orte gefielen uns ganz besonders und daher möchten wir euch diese Spots für euren Florenz-Trip ans Herz legen:

Things to see in Florenz:  

Mercato Centrale

Hierbei handelt es sich um eine sehr große Markthalle mitten in Florenz. Im Erdgeschoss findet man eine riesige Auswahl an verschiedenen Ständen mit italienischen Spezialitäten – das ein oder andere Mitbringsel vom Markt bekam einen Platz in unseren Koffern. Was viele nicht wissen: Im sehr hipp gestalteten ersten Stock befindet sich ein großer Food-Court mit unzähligen Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen.

Ponte Vecchio

Dieses Bauwerk ist eine sehr bekannte Brücke in Florenz. Auf der Brücke befindet sich ein Schmuckladen nach dem anderen. Dies hat einen geschichtlichen Hintergrund: Im 16. Jahrhundert verfügte der Großherzog von Florenz, dass sich hier nur Gold- und Silberschmiede ansiedeln durften.

Piazza della Signoria & Palazzo Vecchio

Dieser Platz ist einer der berühmtesten Plätze Italiens mit einigen Gastronomiebetrieben und dem imposanten Brunnen Fontana del Nettuno. Auf dem Platz befindet sich des Weiteren der eindrucksvolle Palazzo Vecchio.

Wie in Bologna gibt es auch in Florenz die Möglichkeit die Stadt von oben zu bewundern. Einer dieser Möglichkeiten ist der Arnolfo-Turm des Palazzo Vecchio. Der Arnolfo-Turm ist 94 Meter hoch und bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt, sowie auf die eindrucksvolle Kuppel des Doms von Florenz. Auch hier raten wir euch, im Vorhinein ein Ticket für den Turm für einen bestimmten Zeitpunkt zu buchen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Kathedrale von Florenz am Piazza del Duomo

Die Kathedrale von Florenz bzw. genauer gesagt die Kathedrale Santa Maria del Fiore, ist wohl das bekannteste Gebäude von Florenz. Dies liegt vor allem an der gigantischen Kuppel, die auf so gut wie allen Florenz Reisebildern zu sehen ist. Die Kuppel hat einen Durchmesser von 45 Meter und eine Höhe von über 100 Meter. Kein Wunder also, dass man sie aus unzähligen Gassen von den unterschiedlichsten Blickwinkeln bewundern kann. Doch auch der Turm neben dem Dom, der Campanile di Giotto und die achteckige Basilika namens Battistero di San Giovanni mit ihrer imposanten Marmorfassade kann sich sehen lassen.

Santa Croce

Santa Croce ist eine wunderschöne Kirche mit heller Außenfassade. Sie ist vor allem deshalb bekannt, weil sich die Grabmäler von Machiavelli, Michelangelo und Galileo Galilei dort befinden.

Piazzale Michelangelo

Dieser Platz befindet sich auf einem kleinen Hügel, wodurch er als wunderschöner Aussichtspunkt über Florenz gilt und alles andere als ein Geheimtipp ist. Sehenswert ist der Platz hingegen allemal! Zum einen steht dort eine Bronzekopie des Werkes „David“ von Michelangelo. Zum anderen ist der Platz ein wahnsinnig schöner Ort, um den Sonnenuntergang in Florenz zu bestaunen.

Tipp: Nehmt euch etwas zu trinken und zu snacken mit und seid spätestens 30 Minuten vor dem Sonnenuntergang dort, um noch einen schönen Platz zu ergattern!

Tipps für Florenz:

Frühstück im Caffé Il Bottegone am berühmten Piazza del Duomo. Hier genossen wir ein wahnsinnig leckeres Frühstück in der wohl besten Lage der Stadt – auch die Preise waren in Ordnung. 

Studio Gelato Italia
Was wäre Italien ohne Gelato und wie toll wäre es wenn man es mit einem schönen Blick auf ein Wahrzeichen genießen kann? Wir sind froh, dass wir beim durchflanieren zufällig diese Kombination gefunden haben. Vom Dom von Florenz weg führt in Richtung Nord-Osten die Via dei Servi. Auf dieser befindet sich der Eissalon Studio Gelato Italia. Das Eis war wahnsinnig lecker, das Lokal bietet eine kleine Sitzmöglichkeit im Außenbereich und von dort hat man die perfekte Sicht auf die Kuppel des Doms.

River Urban Beach
Bevor wir uns zum Piazzale Michelangelo aufmachten, um den Sonnenuntergang zu bewundern, wollten wir noch Abendessen. Nur 10 Minuten Fußweg vom Aussichtspunkt entfernt, entdeckten wir das Lokal “River Urban Beach”. Dieses Outdoor-Lokal bietet ein entspanntes Ambiente, an dem man direkt neben dem Fluss Arno leckere Speisen zu sich nehmen kann. Die Pizzen dort können wir nur empfehlen!

Insektenspray
Was uns abends in Florenz so aufgefallen ist wie an keinem anderen Ort der Rundreise, waren die Insekten. Nehmt euch unbedingt einen Spray mit, um euch abends vor den Stichen schützen zu können.

Nachdem wir den traumhaften Sonnenuntergang über Florenz erleben durften, schlürften wir am Piazza Santo – wo sehr viele Lokale zu finden sind – noch einen Cocktail, bevor wir uns auf den Weg zum Hotel machten, wo wir die Route für den nächsten Tag nochmals kurz durchcheckten.

Unser Fazit zu Florenz: Florenz – die Hauptstadt der Renaissance – ist eine wunderschöne große Stadt mit beeindruckenden Bauten und herrlichen Plätzen. Wenn man einen genauen Plan hat, was man sich ansehen möchte, ist ein Tag in Ordnung. Möchte man jedoch auch die Shopping-Meilen, die dort wahnsinnig einladend aussehen genießen und manche Gebäude auch von innen besichtigen, wäre ein zweiter oder dritter Tag empfehlenswert. 

TAG 3

Wir wollten uns so viele verschiedene Eindrücke wie möglich von der Toskana mitnehmen und deshalb sind wir nach einem Tag in Florenz schon wieder weitergereist. Die nächsten Ziele waren nun etwas kleinere, aber nicht minder schöne Ortschaften.

San Gimignano

Das Manhattan der Toskana

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in eine weitere bekannte Stadt der Toskana, San Gimignano, die nur rund eine Stunde Autofahrt von Florenz entfernt ist. Schon bei der Anfahrt zu dieser italienischen Kleinstadt ging uns das Herz auf. Wir blickten zum ersten Mal auf dieser Reise auf eine Landschaft, die umgeben war von saftig grünen Weinreben.

Wer bereits Fotos der Stadt San Gimignano gesehen hat, weiß warum sie auch “Manhattan der Toskana” genannt wird. Hier im mittelalterlichen Stadtkern ragt ein Turm nach dem anderen in den Himmel. Dies liegt daran, dass sich die Patrizierfamilien, mit ihren erbauten Türmen profilieren wollten. Je höher der Turm, desto höher das Ansehen. Damals standen hier sage und schreibe 72 Türme. Nun findet man dort nur mehr 14, die 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden.

San Gimignano ist eine traumhafte Stadt, in der man sich in der Zeit um ein paar hundert Jahre zurückversetzt fühlt. Wir haben hier nur ein paar Stunden verbracht, aber es jede einzelne Sekunde genossen. Im Stadtkern kann man ganz wunderbar durchspazieren, da es eine autofreie Zone ist. Wunderschöne Gassen, tolle kleine Geschäfte und gemütliche Gastgärten luden zum Verweilen ein. San Gimignano bietet wunderschöne Stadtplätze, an denen man das Treiben mit einem guten Espresso oder einem Gelato vom mehrfachen Eisweltmeister, der sich hier befindet (Gelateria Dondoli), beobachten kann, während rund um einen die imposanten alten Türme in die Höhe ragen.

Von San Gimignano aus könnte man auch eine acht Kilometer lange Wanderung durch Olivenhaine unternehmen. In der rund 2stündigen Wanderung kommt man immer wieder bei Aussichtspunkten vorbei. Falls wir irgendwann mal wieder San Gimignano besuchen und die Temperaturen mitspielen, werden wir das auf jeden Fall machen.

Parken in San Gimignano: Rund um die ZTL-Zone von San Gimignano gibt es einige Parkplätze, die sich sehr nahe der Innenstadt befinden. Wir parkten am P1 Giubileo und fanden den Spot perfekt. Es waren nur 7 Minuten Gehweg in den Stadtkern und man zahlt nur 1,50 € in der Stunde bzw. maximal 6 € am Tag (Bezahlung im Nachhinein am Ticketautomaten).

Tipps für San Gimignano:

Startet am Besten im Süden der Stadt beim Piazza Martiri de Montemaggio und spaziert in den Stadtkern. Von hier aus habt ihr einen wunderschönen Blick auf die traumhafte Umgebung von San Gimignano. Desweiteren schreitet ihr von hier aus durch einen wunderschönen Torbogen in die Stadt.

Spaziert unbedingt zum Vista Panoramica neben der Ruine Rocca di Montestaffoli. Von dort hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

Unser Fazit: San Gimignano hat uns begeistert und war rückblickend tatsächlich eines der Highlights unserer Rundreise. Unserer Meinung nach darf diese Stadt bei keiner Toskana-Rundreise fehlen. Auch wenn ihr – so wie wir – euch dafür nur ein paar Stunden Zeit nehmen wollt: Macht es unbedingt. San Gimignano ist etwas ganz Besonderes!

Leider mussten wir von dieser tollen Stadt wieder Abschied nehmen, denn es wartete bereits das nächste Abenteuer auf uns. Nur 35 Minuten von San Gimignano entfernt entdeckten wir die kleine Gemeinde Monteriggioni. 

Monteriggioni

Majestätische Festungsanlage und Schauplatz vieler Filme

Der Ortskern von Monteriggioni ist eher ein “Geheimtipp” für eure Toskana-Reise, den man sich während eines kurzen Zwischenstopps einmal ansehen kann. Dieser Ort, der im Grunde genommen eine riesige Festungsanlage bildet, liegt auf einem kleinen Berg (für uns Österreicher wohl eher ein Hügel) und ist von einer historischen Stadtmauer umgeben. Monteriggioni ist ein echter Hingucker und erinnert sofort an den Film Gladiator oder an das Spiel Assassin’s Creed II. Auch in diesem Dorf fühlt man sich in das Mittelalter zurückversetzt, wobei zu sagen ist, dass man diesen Schauplatz wirklich in kürzester Zeit erkundet hat.

Fazit zu Monteriggioni: Für diejenigen, deren Weg an diesem Dorf vorbeiführt, lohnt sich ein kurzer Zwischenstopp auf alle Fälle. Für einen Tagesausflug oder einen Umweg würden wir diesen Spot aber nicht als Must-See erklären.

Nach diesen zwei mittelalterlichen Orten freuten wir uns schon auf das letzte Ziel dieses Tages: unsere Unterkunft in Rapolano Terme, das Hotel “Laticastelli Country Relais”. 

Hotel “Laticastelli Country Relais”

Eine Zeitreise zurück ins Mittelalter gepaart mit einem Hauch von Luxus

Hierbei handelt es sich um ein ehemaliges toskanisches Dorf, welches in ein Country Relais verwandelt wurde. Das Hotel ist der ideale Ausgangspunkt für einen Trip nach Siena, Pienza oder in das berühmte malerische Tal “Val D’Orcia”, da es nur wenige Kilometer davon entfernt und nahe an der Autobahn liegt.

Die Vorfreude war deshalb auch schon sehr groß, da hier ein wunderschöner Infinity-Pool auf uns wartete – mit Blick auf die schier unendliche Hügellandschaft der Toskana. 

Zudem befindet sich beim Laticastelli das Restaurant La Taverna Toscana mit unglaublich gutem Essen und einem wahnsinnig schönen Blick auf den Sonnenuntergang. Hier empfehlen wir euch (egal ob Hotelgast oder nicht) unbedingt zu reservieren!

Die Hotel-Managerin Eglantina versucht mit ihrer herzlichen Art die Wünsche jedes Gastes zu erfüllen.

Dieses Hotel ist der ideale Ausgangspunkt, um zwischen den abenteuerlichen (Halb-)Tagesausflügen auch mal entspannen und die Sonne genießen zu können – umgeben von einer wunderschönen Landschaft.

Da uns nach unseren Stories auf Instagram ganz viele Fragen zu diesem Hotel erreicht haben: Wir können diese Unterkunft auf alle Fälle empfehlen und würden uns sofort wieder dafür entscheiden. Gebucht haben wir direkt auf der Hotelwebsite www.laticastelli.com.

TAG 4

Siena

Nach einem genussvollen Start in den Tag auf der Frühstücksterrasse des Hotels ging es am vierten Tag gestärkt in die nächste Stadt. Nur 25 Minuten Fahrzeit entfernt von unserem Hotel wartete das von vielen als „schönste Stadt der Toskana“ bezeichnete Siena. Aufgrund der vielen Lobeshymnen waren wir schon sehr gespannt, wie uns die Stadt gefallen wird.

In Siena angekommen waren wir überrascht über den Höhenunterschied zwischen dem Parkplatz und dem Zentrum der Stadt. Die Stadt Siena wurde nämlich auf drei Hügeln erbaut. Nachdem wir uns geistig schon auf einige Treppen in der sommerlichen Hitze Italiens eingestellt hatten, entdeckten wir vor uns ganz viele lange Rolltreppen. Zum einen waren wir verblüfft und zum anderen happy, dass uns bei 36°C dieser Marsch nach oben erspart blieb.

In der Altstadt angekommen ahnt man noch gar nicht wie unglaublich schön und groß diese Stadt ist. Je länger wir durchspazierten, desto spektakulärer wurde Siena. Diese Stadt gehört – so wie viele andere Orte in der Toskana – seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe

Things to see in Siena:

Piazza del Campo & Palazzo Pubblico

Der Piazza del Campo ist der bedeutendste Platz Sienas. Er besticht durch seine Architektur und seinen Grundriss in Form eines Halbkreises. Zusätzlich ist der Platz auch bekannt für das Palio di Siena. Dies ist ein Pferderennen, welches zweimal im Jahr stattfindet und zwar immer am 2. Juli und am 16. August. Den Piazza del Campo sollte man unbedingt nutzen, um in einem Gastgarten Platz zu nehmen, sich ein Gläschen Wein oder einen Kaffee zu gönnen und die Umgebung mit den traumhaften gotischen Gebäuden auf sich wirken zu lassen.

Das bekannteste Gebäude am Piazza del Campo ist der Palazzo Pubblico mit dem Turm Torre del Mangia, welcher eine Höhe von 102 Meter aufweist. Die Spitze dieses Turmes haben wir zwar nicht erklommen – da uns der Blick von unten schon genug verblüffte – aber es würde sich bestimmt lohnen.

Piazza del Duomo mit der Kathedrale von Siena

Der Dom namens „Cattedrale Metropolitana di Santa Maria Assunta“ ist ein imposanter architektonischer Bau aus dunkelgrünem und weißem Marmor und verfügt über eine schöne Fensterrose. 

Last but not least – unser Lieblingsplatz in Siena:

Terrazza Panoramica vicolo Campaccio

Wir können euch zwar nicht sagen, ob das ein Geheimtipp ist, jedoch waren hier – im Vergleich zum Rest des Stadtkerns – nur ganz wenige Leute. Von hier aus hat man einen wunderschönen Panoramablick auf die Stadt Siena und kann somit die wunderschöne Stadtsilhouette nochmals einfangen und auf sich wirken lassen. 

Parkplatz Siena:  Kurz vor Beginn der ZTL-Zone findet ihr eine sehr große mehrstöckige Parkgarage (Parcheggio Santa Caterina). Diese Parkfläche ist zwar mit 2 Euro in der Stunde nicht gerade günstig, jedoch ist alles überdacht, was bei heißen Temperaturen ein großer Vorteil ist und die Rolltreppen, die einen ins Stadtzentrum bringen, befinden sich ebenfalls in der Nähe. Auch hier erfolgt die Bezahlung im Nachhinein am Kassenautomat, was praktisch ist, da man schließlich oft nicht weiß wie lange man sich in einer Stadt aufhalten will.

Unser Fazit: Wir können nun verstehen, warum so viele Leute von dieser Stadt schwärmen. Siena sollte bei einer Toskana Rundreise auf alle Fälle zum Pflichtprogramm gehören. Die Stadt hat uns mit ihrem besonderen Flair und ihrer Individualität einfach verzaubert.

Danach ging es wieder zurück zu unserem Hotel, wo wir den Nachmittag am Panoramapool verbrachten, bevor wir uns auf den Weg zum wohl schönsten Sonnenuntergang, den wir je gesehen haben, machten.

Tipp: einer der schönsten Sonnenuntergangsspots der Toskana!

Viewpoint Agriturismo Baccoleno

Dieser Spot ist den ganzen Tag über sehr beliebt und gut besucht, da es ein wunderschöner und bekannter Fotospot auf einer Landwirtschaft mit einer Zypressenallee ist. Parken kann man bei den Einkerbungen neben der Straße. Wir haben uns bei der Fahrt dorthin ein paar Snacks und Getränke organisiert und es uns dann vor Ort auf unserer Picknickdecke gemütlich gemacht, wo wir dann den malerisch schönen Sonnenuntergang bewunderten und so die abendliche Vorspeise ausnahmsweise mal mitten in der Natur genossen.

TAG 5

Val d’Orcia

Am fünften Tag unserer Rundreise war die Insel Elba das Endziel. Aber dorthin sollte es erst am Abend gehen. Bevor es auf die Fähre ging, nutzten wir den Tag noch, um am Festland einige für die Toskana typische Fotospots im Val d’Orcia und die Stadt Pienza zu besuchen. 

Wir trauen uns zu behaupten, dass das Val d’Orcia eine der schönsten Landschaften Italiens, wenn nicht sogar der Welt, bietet. Hier erwartet euch genau die toskanische Landschaft, die man von den vielen Bildern und den malerischen Postkarten kennt: Hügellandschaften mit Kornfeldern soweit das Auge reicht, urige Bauernhöfe mit Terrakotta-Dächern, Zypressen-Alleen und kleine mittelalterliche Dörfer.

FOTOSPOTS:

Blick auf “Podere Belvedere”

Dieser Ort ist als Postkartenmotiv äußerst bekannt und trotzdem nicht überlaufen. Beim Podere Belvedere handelt sich um ein Bauernhaus, umgeben von Zypressen, Weinbergen und Hügellandschaften bedeckt mit Olivenbäumen. In der Nähe des Ortes San Quirico d’Orcia findet man direkt neben der Hauptstraße eine kleine Einkerbung, an der man anhalten kann, um den Blick auf diese schöne Landschaft zu genießen und um das ein oder andere Foto zu machen.

Cappella della Madonna di Vitaleta

Aufgrund der wunderschönen Landschaft rundherum gehört dieses kleine Gebäude zu den meistfotografierten Kapellen der Toskana.

Die Kapelle wurde gerade restauriert und nebenbei ist ein Gebäude im Bau: das “Ristoro di Vitaleta”, wo man künftig eine Pause einlegen kann und lokale Produkte wie Wurstwaren, Olivenöl, Brote und Weine verkosten kann.

Wir wissen zwar nicht, wie die Gegebenheiten vor Ort sein werden, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind, aber als wir dort waren, musste man ca. 10 Minuten Fußweg zurücklegen und auf einem Schotterparkplatz parken, da die Zufahrt zu dieser Kapelle für Autos nicht gestattet war.

Cipressi del film „il gladiatore“

Alle, die den Film Gladiator gesehen haben, können sich an die Szene erinnern, als Russell Crowe alias Maximus – bevor er starb – in seiner Gedankenwelt durch das Getreidefeld zurück zu seiner wartenden Familie ging. 

Cipressi del film “il gladiatore” ist genau dieser Spot, der im Film zu sehen ist. Doch auch für diejenigen, die mit dem Film nichts anfangen können, ist dieser Ort ein wunderschöner Platz, um die toskanische Landschaft in einem Foto mit Wow-Faktor einfangen zu können.

Zu diesem Spot muss man ein paar Schritte zu Fuß gehen, da es nur eine kleine kostenlose Parkmöglichkeit am Beginn des Spazierweges zu diesem Aussichtspunkt gibt.

Agriturismo Poggio Covili

Was wäre ein Toskana-Trip ohne ein Foto mit einer langen Zypressen-Allee? Einen der bekanntesten Fotospots hierfür findet man 20 Minuten südöstlich von Pienza, und zwar die Zufahrt zum Agriturismo Poggio Covili. Vor der Zufahrt wurden auf der Hauptstraße rechts und links Einkerbungen mit Schotter angelegt, wo man kurz sein Auto parken kann, um hier ein Foto schießen zu können.

Pienza

Die pittoreske Kleinstadt im Val d’Orcia

Pienza war vor unserem Trip auf die Insel Elba die letzte Stadt, die wir in der Toskana besichtigten. Pienza ist eine sehr kleine aber sehenswerte und entzückende Stadt, die 45 Minuten Fahrtzeit von unserem Hotel Laticastelli entfernt lag. Das meiste spielt sich in dieser Stadt rund um den sehenswerten Dom von Pienza – Duomo di Santa Maria Assunta – ab. Aufgrund der Größe der Stadt wirkt dieser Dom umso mächtiger und die Fassade ist wunderschön gestaltet.

Sehenswert ist auch der Blick in das Val d’Orcia, den man genießen kann, wenn man über die Via dell’Amore zum Aussichtspunkt im Süden des Stadtkerns geht.

Schönster Foodspot in Pienza: Bevor wir den Roadtrip fortsetzten, verbrachten wir noch etwas Zeit in einem mit Pflanzen und Blumen geschmückten Restaurant namens Trattoria Latte di Luna [Maps] und gönnten uns etwas zu trinken und eine gute Bruschetta.

Parkplatz Pienza: Wir haben im Norden der Stadt auf einem großen Parkplatz geparkt. Hier zahlt man im Vorhinein für die geplante Parkdauer und der Preis liegt bei 1,70 Euro pro Stunde.

Unser Fazit: Wer in der Nähe dieser kleinen Stadt vorbeifährt sollte auf alle Fälle einen Zwischenstopp einlegen, um nach den vielen bekannten großen Städten auch die netten und schönen Eindrücke solch kleiner Städte auf sich einprasseln zu lassen. Wir genossen es sehr dort in einer kleinen Trattoria etwas zu essen und zu trinken.

Wie ihr seht, haben wir in diesen 5 Tagen wirklich einiges in der wunderschönen Toskana gesehen und erlebt. Wir hatten aber zu keiner Zeit das Gefühl etwas versäumt zu haben oder zu gestresst zu sein, weshalb wir an dieser Route für den ersten Toskana-Besuch im Nachhinein nichts ändern würden.

Doch wir konnten es schon hören… das Meer rief nach uns! Von Pienza fuhren wir 2 Stunden mit dem Auto in den Westen nach Piombino, wo uns eine Fähre zur Insel Elba chauffierte. Die Tickets buchten wir bereits im Vorhinein. Wir entschieden uns für die Schiffslinie Blu Navy und es funktionierte wirklich alles reibungslos. Bereits nach einer Stunde waren wir auf Elba angekommen.

TAG 5 – 9

Insel Elba

Auf der Insel Elba verbrachten wir 3 ½ Tage an denen wir auf den wunderschönen Stränden und in den tollen Städten die Seele so richtig baumeln ließen. Was wir hier alles erlebten und welche Tipps wir für euch haben, findet ihr in unserem Blogbeitrag über Elba: Insel Elba – ein Stück Paradies in Italien

Nach vier wunderschönen Tagen auf Elba ging es dann wieder zurück auf das Festland. Dort fuhren wir dann 1,5 Stunden lang in Richtung Norden – und zwar zum ultimativen Touri-Hotspot Pisa, wo wir noch ein Hakerl bei einem ganz bestimmten Punkt unserer Bucketlist setzen wollten: Ein Selfie beim Schiefen Turm von Pisa. Da die Route auf unserem Weg zum Gardasee nahe an Pisa vorbeiführte, stand für uns fest, dass wir hier einen Stopp machen müssen.

TAG 9

Pisa

Der berühmteste schiefe Turm der Welt

Neben der Pisa-Studie ist diese Stadt, die ebenfalls noch zur Toskana gehört, vor allem für den Schiefen Turm bekannt. Tausende Touristen stürmen täglich durch das Tor „Porta Nuova“, um den 56 Meter hohen Glockenturm zu bestaunen. Oder sollen wir sagen: um ein Selfie mit dem Schiefen Turm zu machen? 😉 An keinem anderen Ort der Welt kann man sich so amüsieren über Leute, die in allen möglichen Posen versuchen das perfekte Insta Selfie zu machen.

Mindestens genauso beeindruckend wie der schiefe Turm sind jedoch die anderen Gebäude am Piazza dei Miracoli. Das Baptisterium und der Dom Santa Maria Assunta sind wahnsinnig schöne Bauten.

Parkplatz Pisa: Um nicht in eine ZTL Zone zu fahren, parkst du am besten am Parkplatz, den du an der Via Cammeo Carlo Salomone findest (auf Google Maps: Parking Lot PIZA). Es handelt sich hierbei um einen großen Freiluft-Parkplatz, der 2 Euro in der Stunde kostet. Man bezahlt dort im Nachhinein am Automaten und der Parkplatz befindet sich in der Nähe des Piazza dei Miracoli, wo man den Schiefen Turm von Pisa findet.

Da Pisa nur als kleine Verschnaufpause auf dem Weg zu unserem nächsten Stopp dienen sollte, ging’s nach einem kurzen Aufenthalt wieder weiter.

Fazit: Wir sind froh diese Sehenswürdigkeit nun endlich einmal mit eigenen Augen gesehen zu haben, aufgrund der unglaublich großen Menschenmasse die hier jedoch aufeinandertrifft, fiel uns persönlich der Abschied von dieser Stadt nicht schwer.


Die letzte Station unserer Rundreise wartete bereits auf uns: der Gardasee!

Anfangs hatten wir den Gardasee eigentlich gar nicht geplant. Fast 10 Stunden Fahrt am Stück von Piombino nach Österreich war uns dann aber doch etwas zu lang, wodurch wir uns dafür entschieden noch einen zweitägigen Stopp am Gardasee einzulegen. Dies passte auch deshalb ganz gut, da wir beide zuvor noch nie am Gardasee gewesen sind und uns endlich ein eigenes Bild davon machen wollten.

Tag 9 – 10

Gardasee

Italienisches Flair trifft auf Bergpanorama

Nach zirka 4 Stunden Fahrzeit (Ausgangspunkt Pisa) erreichten wir unsere letzte Destination: Malcesine. Hier freuten wir uns schon sehr aufs Entspannen im Hotel und zwar im Hotel Vega.

Die wunderschöne und moderne Unterkunft direkt am Gardasee weiß mit Pool und großer Seeterrasse mit privatem Seezugang zu begeistern.

Da wir Malcesine als reine Erholungsdestination vor der endgültigen Heimreise sahen, haben wir uns nicht unbedingt darum bemüht so viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie möglich zu besuchen, jedoch haben wir trotzdem das kleine Örtchen Malcesine ein wenig erkundigt und ein paar Tipps für euch:

Frühstücken mit Seeblick

…und entspannen am schönen Gardasee

Unser Hotel Vega war die perfekte Destination, um nochmal so richtig relaxen zu können. Zu den Highlights gehörte auf alle Fälle das wunderbare Frühstück mit dem großartigen Blick auf den Gardasee sowie das Entspannen auf der großen Sonnenterrasse mit Liegen und direkter Einstiegsmöglichkeit in den See. Das Hotel Vega ist sehr modern, sauber und das Personal ist außerordentlich nett und zuvorkommend. Diese Punkte und die Lage des Hotels machen es zum perfekten Ausgangspunkt für einen Gardasee-Urlaub.

Monte Baldo

Von Malcesine aus kommt ihr mit der sehr modernen Seilbahn Funivia Malcesine Monte Baldo auf eine Höhe von 1760 Meter. Es ist ein idealer Startpunkt für Wanderungen und es wird einem ein atemberaubender Panoramablick geboten.

Schifffahrt nach Limone

Von Malcesine aus kann man mit einem Schiff (um nur 9 Euro) nach Limone und wieder retour fahren. Limone liegt am Westufer des Gardasees. Wie der Name schon sagt besticht Limone durch seine vielen Zitronengärten.

Den Abend im Stadtkern genießen

Malcesine ist mit seinen vielen kleinen Gassen und bunten Häusern direkt am See eine malerische Stadt mit viel Charme. Es gibt viele kleine italienische Boutiquen, Bars und Restaurants. Perfekt zum Durchflanieren!

Ein Restaurant hat uns besonders gefallen, und zwar das Ristorante Pizzeria Garden. Dieses bietet einen wunderbaren Blick auf den Gardasee und das Essen schmeckt wirklich köstlich. Es empfiehlt sich auf alle Fälle zu reservieren oder früh da zu sein, da man ansonsten wirklich Glück haben muss einen freien Platz zu ergattern.

Fazit: Malcesine ist wirklich eine nette kleine Gemeinde mit wunderbaren Gassen und einer rustikalen Burg direkt am See. Der Ort war perfekt, um nochmals einen Stopp auf der langen Rückreise einzulegen. Wir genossen auch das Flanieren durch die Gassen Malcesine’s. Wir müssen aber zugeben, dass wir in unserem schönen Oberösterreich von traumhaften Seen mit wunderschöner Bergkulisse verwöhnt sind und es daher keinen WOW-Moment gab.

Weiters bedeutet Urlaub für uns auch, in andere Welten und Kulturen einzutauchen, was hier zur Hauptsaison mit vorwiegend deutschsprachigen Gästen und Personal schwierig ist. Wir mögen es, die Menschen in der Landessprache reden zu hören und versuchen in jedem Land – soweit es uns möglich ist – in deren Heimatsprache zu bestellen, zu grüßen usw. In Malcesine ist dies aber meist nicht möglich, da hier Deutsch wohl die führende Sprache ist, was die touristischen Betriebe betrifft. Der Großteil der Touristen (gefühlt 100%) kommt aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich. Somit hört man beinahe nur die deutsche Sprache.

Wem das egal ist oder wer das sogar mag, dass man sich auch in Restaurants problemlos auf Deutsch verständigen kann, der wird Malcesine lieben, da es ansonsten wirklich ein schöner Urlaubsort ist, der einiges zu bieten hat.

TAG 10

Arrivederci Italia

Nach zwei Nächten in Malcesine hieß es leider Abschied nehmen von unserem Nachbarland Italien. 

Die 10-Tages-Rundreise mit dem eigenen Auto hätte nicht schöner sein können. Wir durften ganz viele und wunderschöne Eindrücke von Regionen und Städten, die wir bisher noch nicht kannten, mit nachhause nehmen. 

Die Toskana begeisterte uns so sehr, dass wir eines mit großer Sicherheit sagen können:
„Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder keine Frage!“ 🥰

Wie am Beginn des Beitrags versprochen, dürfen wir euch hier noch ein paar allgemeine Tipps für eine Toskana-Rundreise geben:

Tipps für eure Toskana-Rundreise

Kulinarik: Bucht bei den Hotels maximal inklusive Frühstück, denn ansonsten entgehen euch kulinarische Highlights! Haltet Ausschau nach Restaurants, die lokale Küche anbieten. Es wird sich lohnen! Genießt es auch tagsüber in den Städten mal wo einzukehren, um Getränke, Eis oder eine Mahlzeit für Zwischendurch zu konsumieren und dabei das „La Dolce Vita“ Feeling aufzusaugen.

Tickets: Wenn ihr auf Türme oder in Museen gehen wollt: Bucht, falls möglich, unbedingt zuvor online eure Tickets. Einserseits sind die Tickets online oft günstiger, andererseits erspart ihr euch meist lange Wartezeiten bei den Sehenswürdigkeiten. 

Falls ihr euch Kathedralen oder Kapellen von innen ansehen wollt: Achtet darauf, dass ihr Kleidung anhaben solltet, die die Schultern und Knie bedecken.

Italiens Straßen: Unterschätzt die Maut nicht. In Italien zieht man ein Ticket, sobald man auf eine Autobahn auffährt und es wird dann abkassiert, sobald man die Autobahn wieder verlässt – direkt an der Autobahnabfahrt. Je nach Länge der Strecke, die man auf der Autobahn zurückgelegt hat, kann da schon einiges zusammenkommen. Die Straßenverhältnisse sind großteils sehr gut. Es gibt nur wenige Straßenabschnitte, bei denen ihr auf die Schlaglöcher achten müsst. Und noch etwas: Lasst euch nicht von drängelnden Italienern dazu verleiten, schneller zu fahren. Bei Missachtung kann es in Italien schnell exorbitant teuer werden. Weiters haben wir bemerkt, dass vor Baustellen zwar auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung hingedeutet wird, diese aber dann fast nirgendswo wieder aufgehoben werden.

Wie bei der Maut summieren sich auch die Parkkosten ganz schön. Die Kosten belaufen sich pro Stunde auf ca. 1 bis 2 Euro die Stunde. Hierbei ist es wichtig, einige Münzen bei sich zu haben, da man bei vielen Automaten nicht mit Scheinen oder mit Karte bezahlen kann.

Unsere täglichen Eindrücke könnt ihr euch auf Instagram bei unseren Story Highlights ansehen.

#TRAVELWITHMRANDMRSHEIGL: Falls ihr bald an einem dieser Orte seid, würden wir uns riesig freuen, wenn ihr uns in einer Instagram Story markiert @mrandmrsheigl und uns zeigt wie es euch dort gefällt.

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