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Auf den Spuren der Römer: 4 Tage in Rom

Herz des römischen Reiches, Hauptstadt der Antike und kosmopolitische Metropole: Rom kann man in drei Worten beschreiben – historisch, vielfältig und einzigartig! Ein Spaziergang durch Rom fühlt sich an als würde man durch ein riesiges Outdoor-Museum schreiten. Die 2,8-Millionen-Einwohner-Stadt Rom ist definitiv kein Geheimtipp und bleibt in keiner Jahreszeit von Touristenmassen verschont – dennoch sollte jeder einmal die Hauptstadt Italiens gesehen haben!

Während unseres 2-wöchigen Toskana Roadtrips (siehe Blogbeitrag) kamen wir heuer wieder auf den Geschmack von Dolce Vita in unserem Nachbarland Italien. Florenz, Siena, Bologna und viele Kleinstädte eroberten im Sommer in Windeseile unsere Herzen.

Da wir nun im Oktober vier Tage frei hatten und sich für ein paar wenige Tage ein Städtetrip besonders anbietet, nutzten wir diese Möglichkeit, um eine weitere Destination von unserer Bucketlist streichen zu können: auf in die Ewige Stadt Rom!

Rom ist eine faszinierende Stadt mit einer schier unendlichen Auswahl an Sehenswürdigkeiten. Daher solltet ihr euch vorab überlegen, was ihr entdecken möchtet und einen groben Reiseplan vorbereiten. Um euch dabei zu unterstützen, haben wir in diesem Blogbeitrag wieder ganz viele Tipps für euch zusammengefasst.

Auf geht’s in die Hauptstadt Italiens!

Der Abflughafen lautete: Wien-Schwechat. Die Flugzeit von Wien nach Rom beträgt nur 1:40 h, wodurch sich Italiens Hauptstadt für einen Kurztrip ideal eignet. Unser Ankunftsflughafen war Rom-Fiumicino, auch Leonardo da Vinci Flughafen genannt. Es gibt noch einen weiteren Flughafen (Ciampino), wobei dieser nicht so häufig angeflogen wird.

Schon beim Landeanflug konnten wir in der Ferne den Petersdom entdecken. Am Flughafen angekommen ging es für uns dann mit einem Zug ins Stadtzentrum, um unsere Koffer zum Hotel zu bringen und unsere Entdeckungstour starten zu können.

Von Taxi, Zug, Bus bis hin zum Shuttle gibt es mehrere Möglichkeiten vom Flughafen ins Stadtzentrum Roms zu gelangen. Die günstigste aber auch längste wäre der Bus. 

Mit dem Zug gibt es zwei Varianten: Entweder mit dem Leonardo Express direkt zum Bahnhof Termini im Zentrum von Rom (mit ca. 30 Minuten die schnellste, aber mit 14 Euro pro Person die etwas teurere Möglichkeit) oder mit dem Regionalzug FR1 zu einem Bahnhof, wo es eine Metrostation gibt (zum Beispiel Ostiense) und dann mit der Metro weiter. Dieser Regionalzug FR1 kostet nur 8 Euro, jedoch dauert es hier ca. 55 Minuten bis ihr im Stadtzentrum seid. Da unser Hotel direkt im Zentrum lag, entschieden wir uns für den Leonardo Express. Der Transfer verlief einfach, schnell und bequem.

Things to see:

Rom könnte man als riesengroßes Freilichtmuseum beschreiben. Spaziert man durch die Stadt, findet man an jeder Ecke wunderschöne historische Bauten. In den 3 ½ Tagen haben wir versucht, ohne Stress möglichst viele Eindrücke von Italiens Hauptstadt zu sammeln. Folgende Highlights muss man unserer Meinung nach unbedingt gesehen haben:

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Das kleinste Land der Welt: Vatikanstadt

Wer in Rom ist, muss unbedingt dem kleinsten Staat der Welt, dem Vatikan, einen Besuch abstatten! Der Vatikan ist bekannt für seine Museen, aber noch bekannter für den Petersdom.

In der Vorbereitung auf den Trip waren wir uns aufgrund unterschiedlicher Berichte nicht sicher, ob man ohne Eintritt in den Vatikan kommt oder nicht. Wir können euch nun berichten, dass man kostenlos eintreten darf. Eintritt ist erst dann zu bezahlen, wenn ihr in das Museum oder auf die Petersdom Kuppel hinauf spazieren möchtet.

Bevor ihr jedoch über Italiens Landesgrenze in den Vatikan schreiten dürft, ist etwas Geduld gefragt. Ähnlich wie an einem Flughafen gibt es auch hier einen Sicherheitscheck und eine Gepäckkontrolle. Dies dauert natürlich seine Zeit, aber das Warten lohnt sich.

Für die Museen ist es ratsam ein Ticket im Vorhinein zu buchen. Beim Gang auf die Petersdom-Kuppel genügt es direkt dort ein Ticket zu kaufen (in unserem Reisezeitraum war es sowieso nur möglich das Ticket vor Ort zu kaufen).

Aufstieg in die Kuppel des Petersdoms

Wir entschieden uns für den Gang auf den Petersdom, um die wahnsinnig schöne Aussicht von oben genießen zu können. Ihr könnt wählen zwischen einem Ticket um 10 Euro, wo ein Stück mit einem Aufzug gefahren werden kann, oder eines um 8 Euro, wo man alles zu Fuß bewältigen muss. 

Den letzten Teil der Treppen geht man entlang der Kuppelmauern (natürlich auf der Innenseite), weshalb der Treppenaufgang schräg und sehr eng ist – nichts für all jene, die schnell unter Platzangst leiden.

Nach 551 Stufen ist man dann am Ziel angekommen und kann einen traumhaften Ausblick über den Petersplatz bzw. über ganz Rom bestaunen. Es war unglaublich beeindruckend!

Auch nach dem Abstieg von der Kuppel wird man nochmals belohnt und zwar indem man direkt im Innenraum des Petersdoms rauskommt und somit dieses unfassbar schöne Gebäude auch noch von innen bewundern kann.

Wir empfehlen euch auf alle Fälle den Vatikan nicht mittwochs oder samstags zu besuchen, da der ohnehin große Andrang an diesen Tagen noch höher ist. Mittwochs lädt der Papst nämlich immer zur Audienz und der Samstag ist in der Regel der besucherreichste Tag der Woche.

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Engelsburg

Die Engelsburg ist nicht weit vom Vatikan entfernt und kann somit perfekt mit einem Besuch des Petersdoms verbunden werden. Die Engelsburg liegt direkt am Fluss Tiber, weshalb es ein schöner Fotospot ist.

Ab dem 10. Jahrhundert war dieses Gebäude im Besitz der Päpste und diente bei Gefahr als Zufluchtsort. Man kann dieses Bauwerk auch von innen erkunden. Übrigens wurden einige Szenen des Films „Illuminati“ hier gedreht!

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Kolosseum – das bekannteste Wahrzeichen Roms

Müsste man eine bedeutende Sehenswürdigkeit Italiens nennen, so würde bestimmt vielen das berühmte Amphitheater im Herzen Roms einfallen: das Kolosseum. Da auch wir bisher mit Rom sofort vorwiegend das Kolosseum assoziierten, stand für uns schnell fest, dass wir dieses imposante Bauwerk unbedingt auch von innen sehen möchten.

Das Kolosseum ist das größte Amphitheater der Welt und war Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und Tierhetzen. Zwischen 50.000 und 87.000 Personen fanden in dieser Arena Platz (als Vergleich: ins Wembley Stadion passen 90.000), wobei der Eintritt für die Bevölkerung völlig kostenlos war. Die besten Ränge waren natürlich der Oberschicht vorbehalten.

Die Besichtigung des Kolosseums war für uns einerseits sehr beeindruckend und andererseits war die Vorstellung, dass diese Arena vor einigen Jahrhunderten mit so enorm vielen Menschen gefüllt war, welche sich an diesen Grausamkeiten erfreuten, etwas bizarr und erschreckend. Über viele Informationstafeln und einen Audio-Guide bekommt ihr zahlreiche Infos zu diesem historischen Bauwerk.

Die Tickets für den Besuch dieser Sehenswürdigkeit solltet ihr im Vorhinein buchen um lange Wartezeiten zu vermeiden. Wir haben sie bei GetyourGuide gebucht, denn zum Preis von 21,50 Euro war hier auch der Eintritt zu Forum Romanum und Palatin integriert:

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Der Palatinhügel – Gründungsort Roms

Der Palatin befindet sich direkt neben dem Kolosseum und ist einer der sieben Hügel in Rom. Lt. einer Legende war dies der Gründungsort der italienischen Hauptstadt. In diesem idyllischen Park kann man wunderschön spazieren gehen und die Reste der Tempel, Paläste und Villen bestaunen. Des Weiteren finden sich hier immer wieder wunderschöne Aussichtsplätze.

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Forum Romanum – Zentrum des Alten Roms

„Forum“ heißt ja so viel wie Markt. Jede römische Stadt hatte einen Marktplatz welcher eben in Rom, wie sollte es auch anders sein, „Forum Romanum“ heißt. Dieser befindet sich zwischen Palatin und Kolosseum und war vor dem Bau des Marktplatzes ein Sumpfgebiet. Hier findet man Reste von großen Bauten wie zum Beispiel riesige Tempel oder die bedeutenden Triumphbögen. Beim Durchschlendern kann man sich direkt vorstellen wie dieser Platz das Zentrum des öffentlichen Lebens war.

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Die Spanische Treppe mit französischem Einfluss

Die spanische Treppe befindet sich direkt neben der Metrostation Spagna und ist eine der berühmtesten Freitreppen der Welt. 136 Stufen führen von der Kirche Trinità dei Monti hinunter zum Piazza di Spagna, wo man den bekannten Brunnen „Fontana della Barcaccia“ findet. Der Bau wurde laut unseren Recherchen 1723 direkt vom Papst angeordnet, aber finanziert von den Franzosen. Die Aufteilung der Treppe ist dreiteilig aufgrund der Dreifaltigkeit der Kirche. 

Bei der Spanischen Treppe und auf dem Piazza di Spagna ist durch viele Touristen und Einheimische immer etwas los. Am Abend hierhin einen Abstecher zu machen, können wir euch nur empfehlen, da auch dieser Ort sehr schön beleuchtet ist. 

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Der Trevi Brunnen & das berühmte Münz-Wurf-Ritual

So wie der Besuch des Kolosseums sollte auch ein Abstecher zum Trevi Brunnen, dem größten Brunnen Roms, ganz oben auf der Liste eines jeden Rom-Reisenden stehen. Der im barocken Stil erbaute Trevi-Brunnen wird als einer der schönsten Brunnen der Welt angesehen. Nicht umsonst wurde er sogar in der amerikanischen Metropole Las Vegas fast 1:1 nachgebaut.

Die Legende besagt: Wer dem Trevi-Brunnen am Piazza di Trevi den Rücken zuwendet und eine Münze über die eigene Schulter in den Brunnen wirft, wird nach Rom wiederkehren. Während man die Münze in den Brunnen wirft, soll man die Augen schließen und sich etwas wünschen.

Dieser Brauch bringt jährlich eine Million Euro ein – manchmal sind es sogar über 3.000 Euro an einem einzigen Tag! Ihr fragt euch nun, was mit all diesen Münzen geschieht? Seit vielen Jahren wird das gesamte Geld an die Caritas, den Denkmalschutz sowie weitere Wohlfahrten gespendet. Der Brunnen wird bei Tag und Nacht von Carabinieri streng bewacht, damit niemand die Münzen unerlaubt aus dem Brunnen holt. Wer dem Wasser zu nahe kommt, wird von der Polizei ermahnt und zurückgepfiffen.

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Piazza Navona

Der Piazza Navona ist einer der bekanntesten Plätze Roms. Wir sind ganz zufällig bei einem nächtlichen Stadtspaziergang hier vorbeigekommen.

Auf diesem riesigen Platz, der sagenhafte 240 Meter lang und 65 Meter breit ist, findet ihr verschiedene Brunnen, wobei der größte und beeindruckendste der Fontana di Quattro Fiumi, der Vier-Ströme-Brunnen, ist. Er steht für die vier Flüsse Nil, Ganges, Rio de la Plata und Donau. Ganz besonders schön ist dieser Platz ab dem Einbruch der Dunkelheit, da der Brunnen toll beleuchtet ist. Rundherum gibt es eine große Auswahl an Restaurants und Cafés, weshalb der Platz – dank Heizstrahlern auch im Herbst – zum Genießen einlädt. Was gibt es Schöneres als mit einem Getränk in der Hand das Treiben der Menge zu beobachten und das italienische Lebensgefühl zu zelebrieren? 😉

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Pantheon

Das Pantheon ist ein besonders gut erhaltenes Gebäude aus der römischen Zeit und befindet sich auf dem Piazza della Rotonda. Zu Beginn war es ein den Göttern Roms gewidmetes Gebäude. Erst im Laufe der Zeit wurde es zur Kirche – daher ist auch der Eintritt frei. Dies wiederum führt wohl dazu, dass die Menschenschlange davor sehr lange ist (für uns etwas zu lang). Wer aber einen guten Zeitpunkt mit weniger Menschen erwischt oder die nötige Geduld mitbringt, wird – so entnehmen wir vielen Fotos – mit einer unglaublich beeindruckenden Innenarchitektur belohnt!

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Largo di Torre Argentina

Der Largo di Torre Argentina ist ein Platz, der erst im 20. Jahrhundert bei Ausgrabungen entdeckt wurde. Dabei stieß man auf Reste von Tempeln und einem Theater. Was den Largo di Torre Argentina aber zur heutigen Zeit so besonders macht: Es handelt sich hierbei auch um eine Katzenpflegestation. Freiwillige Helfer kümmern sich um die vielen Straßenkatzen, die es sich bei dieser Ausgrabungsstätte gemütlich machen. Wer also diese kleinen Vierbeiner liebt, sollte hier unbedingt mal vorbeischauen.

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Viktor-Emanuel-Denkmal

Das Viktor-Emanuel-Denkmal ist ein Gebäude, welches wir nicht am Plan hatten, aber uns beim Schlendern durch die Gassen Roms sofort ins Auge sprang. Dieses Nationaldenkmal ist dem ersten König des Königreichs Italien gewidmet.  Das wuchtige Gebäude beeindruckt mit wunderschöner Architektur. Leider fehlte uns für eine genauere Erkundung dieses Denkmals die Zeit, aber wir empfehlen euch, dieser Sehenswürdigkeit unbedingt einen Besuch abzustatten – der Blick vom Dach dieses Gebäudes muss einfach nur traumhaft sein!

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Trastevere

Trastevere ist eine Gegend, in der man die italienische Kulinarik in ihrer Perfektion erleben kann. Wir sind nur für den Abend mit dem Bus in diese Region gefahren und können euch nun sagen, dass ihr dieses Stadtviertel auf keinen Fall verpassen dürft! Wunderschöne Gassen, tolle Restaurants und Bars laden hier zu einem gemütlichen Ausklang des Tages ein. Hier ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.

Unsere Restaurant-Tipps für Trastevere findet ihr bei den Kulinarik-Tipps.

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Aussichtspunkt Terrazza del Pincio

Ihr möchtet euch den Sonnenuntergang in Rom ansehen? Dann ist der Aussichtspunkt Terrazza del Pincio euer „Place to be“, wenn sich die Sonne in Richtung Horizont bewegt. Diesen Platz erreicht ihr, wenn ihr vom Piazza del Popolo 5 Minuten die Stufen bergauf spaziert. Geht aber nicht davon aus, dass ihr dort den Sonnenuntergang in romantischer Zweisamkeit genießen werdet – der Spot ist sehr beliebt und bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenuntergang versammeln sich die Menschen an den Plätzen in der ersten Reihe.

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Rom bei Nacht

Rom bei Nacht ist eine Nummer für sich! Selten haben wir eine Stadt gesehen, die nachts beinahe sogar schöner ist als sie ohnehin tagsüber schon ist. Die Atmosphäre kann man kaum beschreiben – das muss man einfach selbst erlebt haben. Lasst euch verzaubern von den Lichtern der Stadt! Ein weiterer Pluspunkt für Nachtschwärmer: Touristen sind nachts nur wenige unterwegs. Wir haben auf GetyourGuide ziemlich coole Touren gefunden – davon möchten wir bei unserem nächsten Rom-Trip unbedingt eine unternehmen:


Allgemeine Tipps
 für die Rom-Reise

Städtepass

Wer vor hat, einige Sehenswürdigkeiten auch von innen zu bewundern, der sollte sich Gedanken darüber machen, ob ein sogenannter Städtepass für Rom eine Ersparnis bringen würde. Es gibt viele verschiedene Pässe (Roma Pass, Rome City Pass, Omnia Card usw.) Bei manchen sind sogar öffentliche Verkehrsmittel integriert. Da die Karten auch preislich sehr variieren, solltet ihr euch im Vorhinein informieren, welche Karte sich für euch rentieren wird. Wir wollten nur das Kolosseum und den Petersdom von innen sehen, weshalb sich bei uns keiner der angebotenen Pässe gelohnt hätte und wir dann diese Tickets bei GetyourGuide einzeln gebucht haben.

Gutes Schuhwerk

Ihr werdet in Rom einiges an Kilometern zu Fuß zurücklegen. Dabei sind die Wege durch unterschiedlichste Beläge und verschieden große Steinelemente oft sehr uneben. Also an alle Frauen: lasst die Schuhe mit den Absätzen lieber im Hotel und greift zur sportlicheren Ausführung 😉

Aperitivo

Bis dato dachten wir bei „Aperitivo“ eher an ein Getränk vor dem Essen, doch eine Freundin aus Rom hat uns bei unserer Reise des Besseren belehrt als wir uns abends zum Aperitivo verabredeten. Beim italienischen Aperitivo handelt es sich eher um ein Ereignis. Beim Aperitivo trifft man sich abends mit Freunden, um etwas zu trinken und einen kleinen Happen vor dem Abendessen zu genießen.

Wir waren überrascht wie groß diese „kleinen Happen“ teilweise waren. Es handelte sich um Platten – in Österreich würden wir sagen Brettljausn 😉 – bedeckt mit Mozzarella, Käse, Schinken, Salami, Nüssen, usw. und dazu gabs meist frisches Focaccia -einfach himmlisch! An diesen Punkt des italienischen Tagesablaufs könnten wir uns glatt gewöhnen 🥰

Wetter & beste Reisezeit

Rom liegt nur ca. 30 Kilometer vom Mittelmeer entfernt und genießt ein warmes Klima mit einer durchschnittlichen Temperatur von 20 Grad. Die Sommer in Rom sind meist heiß und trocken. Zur kalten Jahreszeit erwartet euch ein feuchtes, aber mildes Klima.

April, Mai, September und Oktober sind die besten Monate für Reisen nach Rom. Die Temperaturen sind in der Regel mild und ihr umgeht die Hauptreisezeit. Schließlich zieht es in den Sommerferien nicht nur ausländische Touristen, sondern auch die Italiener in deren Hauptstadt.

Wie viele Tage ihr für eure Rom-Reise einplanen solltet…

Obwohl Rom wirklich riesig ist, kann man durch die gut ausgebaute Infrastruktur und das große Öffi-Angebot an wenigen Tagen wirklich sehr viel von der Stadt sehen! Ihr habt nur ein verlängertes Wochenende (drei oder vier Tage) zur Verfügung? DO IT! 😉 Wir waren vier Tage in dieser wunderschönen Stadt und haben alles gesehen, das wir sehen wollten – auch, wenn wir es durchaus noch ein, zwei Tage länger ausgehalten hätten bei den Römern!

Verkehrsmittel in Rom

Metro & Bus

Mit diesen beiden Verkehrsmittel waren wir am häufigsten unterwegs. Sie sind zuverlässig, kostengünstig und man muss seine Nerven nicht unnötig in Roms Großstadtverkehr strapazieren. Eine Einzelfahrt kostet 1,50 €, ein 24h-Ticket 7 €. Wir entschieden uns für ein 48h-Ticket, welches 12,50 € pro Person kostete und für Metro und Bus galt.

Für all jene, die in Rom viel erkunden möchten, ist ein 24h- oder 48h-Ticket die beste Wahl. Es sei denn, ihr habt den Roma Pass gekauft (mehr dazu oben bei den allgemeinen Tipps).

E-Scooter

Normalerweise erkunden wir unsere Urlaubsorte auch sehr gerne mit E-Scootern. Doch in Rom war das etwas anders: Wer hier mit einem E-Scooter durch die Gegend fährt, muss schon etwas risikofreudig sein. Auf den Gehsteigen ist aufgrund der Menschenmengen meist sowieso kein Fahren möglich.

Es bleibt somit nur noch die Straße – und wer die Römer einmal mit dem Auto fahren gesehen hat, überlegt es sich wirklich zweimal hier mit dem E-Scooter zum Zielort zu fahren. Zwischen Doppeldecker-Bussen, hupenden Autos und Vespas, die ohne Rücksicht auf andere von den Seitengassen auf die Hauptstraßen zischen, war unsere erste und gleichzeitig letzte E-Scooter Fahrt in Rom zwar ein Erlebnis und unvergesslich, aber im Nachhinein betrachtet etwas gefährlich.

Taxi und Uber

Zweimal nutzten wir das Taxi, um von A nach B zu gelangen. In Rom gibt es ein großes Angebot an Taxis, wodurch ihr fast immer und an jeder Ecke welche findet. 

Mit der App „Freenow“ habt ihr die Möglichkeit ein Taxi zu ordern. Taxis sind natürlich nicht gerade günstig. Bereits sehr kurze Strecken führen ganz schnell zu zweistelligen Beträgen. Wichtig ist auch, dass ihr erstens darauf achtet, dass es sich um ein Taxi mit weißem Schild handelt. Zweitens solltet ihr beim Einsteigen auch gleich fragen, ob ihr mit Karte zahlen könnt und dem Taxifahrer mitteilen, dass ihr einen Beleg braucht (spätestens nun sollten sich die schwarzen Schafe entpuppen).

In Rom gibt es zwar Uber, aber nur Uber Black und das merkt man bei den Preisen. Wir haben zweimal den Taxipreis mit den angebotenen Uber Preisen verglichen und ersparten uns durch das Taxi 2 bis 3 Euro je Fahrt. Uber können wir für Rom also eher nicht empfehlen.

Kulinarik

Römische Pizza im Ristorante Bar del Fico

Diese/s Bar/Restaurant findet man unweit vom Piazza Navona entfernt. Das Ambiente des Lokals ist echt toll und abends steppt hier der Bär. Wir hatten Glück noch einen Platz im Freien zu bekommen und die typisch römischen Pizzen (flacher Boden) waren lecker!

Aperitivo bei Signorvino

Das Signorvino ist ein Restaurant bzw. eine Weinbar, welche bei Einheimischen sehr beliebt ist. Wir waren dort mit einer Freundin, die in Rom lebt und waren vom Ambiente und von der Speisenauswahl begeistert. Das Restaurant befindet sich direkt am Piazza Barberini in der Nähe der gleichnamigen Metrostation Barberini. Wir haben uns eine Vorspeisenplatte und einen Salat gegönnt – es war köstlich!

Cocktails im Ristorante del Passeggero

Das Ristorante del Passeggero ist drei Minuten von der Metrostation Repubblica sowie von der Metrostation Termini entfernt. Das gemütliche Ambiente lädt hier zum Verweilen ein. Wir genossen dort richtig leckere – und vor allem außerordentlich schön dekorierte – Cocktails. Gegessen haben wir in diesem Restaurant nicht, jedoch konnten wir einen Blick auf den Nachbartisch erhaschen und die Portionen waren richtig groß. 

Aperitivo bei Mimi e Coco Trast 

Das Restaurant Mimi e Coco Trast liegt im Herzen von Trastevere in einer der für uns schönsten Gassen Roms. Wir haben uns sofort in dieses Lokal verliebt. Nach etwas Wartezeit durften wir im Außenbereich Platz nehmen und aßen dort eine gemischte Vorspeisenplatte. Hier im Gastgarten zu sitzen, dem Treiben des Viertels zuzusehen und das mit einem leckeren Essen und einem guten Aperol – was will man mehr! Sollten wir wieder mal nach Rom kommen, wird dies bestimmt das erste Lokal sein, wo wir zum Aperitivo Platz nehmen 😉

Pasta bei Tonnarello

Das Restaurant Tonnarello liegt ebenfalls in Trastevere und ist bekannt für die typisch römischen Tonnarelli-Nudeln. Auch, wenn hier im Außenbereich ganz viele Plätze vorhanden sind, raten wir euch auf alle Fälle zu reservieren. Es bildet sich zu den Stoßzeiten eine wahnsinnig lange Schlange vor dem Lokal, welche zu langen Wartezeiten (bis zu einer halben Stunde) führt. Da wir leider nicht reserviert hatten, entschieden wir uns dann für ein anderes Lokal. Da uns das Restaurant aber von so vielen Leuten empfohlen wurden, wollten wir euch diesen Tipp auf keinen Fall vorenthalten!

Hotels im Rom – Beste Lage:

Bei der Hotelsuche war es uns ganz wichtig eine Unterkunft zu finden, die sich in der Nähe einer Metrostation befindet und im Stadtzentrum liegt, damit man nicht zu lange in der Metro sitzt, um zu den Sehenswürdigkeiten zu gelangen. 

Wir können euch die Gegend rund um die Metrostation Repubblica auf alle Fälle empfehlen. Dort gibt es preiswerte Hotels an einer Top-Metroanbindung (die Metrostation Termini die euch zur zweiten Metrolinie verbindet ist nur eine Station entfernt). Natürlich bieten auch Hotels nahe des Kolosseums oder nahe des Trevi Brunnens eine perfekte Ausgangslage – je näher ihr diesen Spots kommt, desto teurer werden natürlich die Hotels. Hier geht’s zu den Angeboten.

Booking.com

Arrivederci, Roma

…wir sehen uns bestimmt wieder! Rom bietet mit antiken Bauwerken sowie wunderschönen Plätzen und Brunnen nicht nur tolle Sehenswürdigkeiten, sondern hält auch eine große Portion „Dolce Vita“ und Wohlfühlambiente für euch bereit. Genau diese Kombination macht die Hauptstadt Italiens zu einer absolut sehenswerten Stadt!

Unsere täglichen Eindrücke könnt ihr euch auf Instagram bei unseren Story Highlights ansehen.

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