Zion Nationalpark
Travel,  USA

Rundreise USA Südwesten

Nach drei Tagen im verrückten Las Vegas freuten wir uns schon riesig darauf dem Trubel der Stadt entfliehen zu können und endlich unsere USA Rundreise zu starten. [Blogbeitrag Las Vegas: hier]


Unser Wegbegleiter auf vier Rädern bei unserer USA Rundreise

Online hatten wir im Voraus bereits einen SUV mit allen wichtigen Versicherungen (Vollkasko, Unterbodenschutz, Diebstahlschutz etc.) gebucht. Wir verließen uns hinsichtlich Anbieter auf die Online-Bewertungen und wurden nicht enttäuscht. Beim Schalter unseres Anbieters Alamo ging alles recht schnell vonstatten. Man bat uns nach dem Ausfüllen der Formalitäten in eine Parkgarage und dann hieß es: „Ab hier bis ans Ende dieser Parkreihe stehen nur SUVs. Schaut euch alle an, sucht euch einen aus, der Schlüssel steckt überall – gute Reise!“ – das kannten wir so von Europa noch nicht. Wir hatten also die Qual der Wahl 😉 Für uns wichtig war für die USA Rundreise: ein großer Kofferraum, die Anschlüsse für Smartphone sowie Tablet und eine gute Klimaanlage. Nachdem wir länger zwischen einem Jeep und einem Mitsubishi schwankten, entschieden wir uns für den Mitsubishi, der mit der besseren Ausstattung (mitunter gleich zwei USB Anschlüsse) bei uns punktete. Grundsätzlich würden wir auf jeden Fall einen SUV für eine solche USA Rundreise empfehlen. Man sieht auch auf den Straßen in den Nationalparks fast nur SUV’s. Einmal entdeckten wir einen See, den man nur über eine lange sandige Straße erreichen konnte und dann direkt auf dem Sandstrand parken musste – es war selbst mit dem SUV schon schwierig dort wieder weg zu kommen. Ohne SUV hätten wir diesen spontanen Zwischenstopp nicht einlegen können.

Nachdem wir den Mietwagen-Terminal verlassen hatten, ging es endlich los:


USA Rundreise | Route Teil 1:



Start der USA Rundreise – Start in die Nationalparks

Es dauerte nur etwa 20 Fahrminuten und schon hatten wir die Stadt Las Vegas hinter uns gelassen. Vor uns nur noch eine Straße und nichts außer sandig kahler Boden und Sträucher.

Valley of Fire | Nevada

Nach ca. 1,5 h Fahrt hatten wir bald das erste Ziel unserer USA Rundreise erreicht. Wir trauten unseren Augen kaum als der kahle Wüstenboden in eine rote Steinwüste überging, so wunderschön war das. Die Natur wird hier von Sträuchern, Büschen, diversen Kakteenarten und roten Sandsteinformationen, die durch Erosionen geformt wurden, bestimmt.

Am Beginn eines jeden Parks gibt es in den USA ein Mauthäuschen, bei dem man pro Auto „Eintritt“ zahlen muss. Im Valley of Fire bezahlt man 10 $. Für die anderen Parks gibt es einen Annual Pass, bei dem gleich mehrere Eintritte inklusive sind (ein paar Gebiete wie das Valley of Fire muss man jedoch extra zahlen) – dazu aber später mehr! Beleg unbedingt Aufbewahren, da es sein kann, dass man kontrolliert wird oder den Beleg bei der Ausfahrt aus dem Park vorzeigen muss.

Beim Visitor Center des Valley of Fire legten wir einen kurzen Stopp ein. Dort gibt es Sanitäranlagen, einen kleinen Shop und diverse Informationstafeln über den Nationalpark. Beim Aussteigen aus dem Auto konnten wir am eigenen Leib spüren, dass wir nun im „Valley of Fire“ angekommen sind – einer solch enormen Hitze waren wir noch nie zuvor ausgesetzt.

EINE GANZ BESONDERE BEGEGNUNG
Diesen Zwischenstopp am Visitor Center des Valley of Fire werden wir wohl nie vergessen. Wir lernten dort einen Pastor kennen, der an jenem Tag ebenfalls den Nationalpark besichtigte. Wir erzählten ihm, dass wir eine Woche zuvor geheiratet hatten und wie die standesamtliche Trauung am Berg abgelaufen ist. Daraufhin war es ihm ein Bedürfnis uns auch noch im Namen Gottes zu trauen. Kurzerhand nahm er unsere Hände und betete vor sich hin. Anfangs wussten wir nicht recht wie uns geschieht, doch er fand so schöne Worte und sprach so schöne Wünsche für unser zukünftiges Leben aus, sodass wir recht schnell gerührt waren und beinahe Tränen in den Augen hatten. Dank seiner Visitenkarte, die er uns mitgegeben hat, fanden wir später heraus, dass er nicht nur in seiner Gemeinde Gottesdienste abhält, sondern auch als Pastor wöchentlich in einer Radiosendung spricht und schon diverse TV Auftritte hatte. Wir möchten dieses ergreifende Erlebnis inmitten der Wüste Arizonas nicht missen und man könnte es dem Schicksal danken, dass wir genau diese Person kennengelernt haben und somit schlussendlich auch Gottes Segen erhalten haben, da wir in Österreich keine kirchliche Trauung hatten.

WANDERUNG ZUR FIRE WAVE
Nach dieser Begegnung ging’s noch etwas weiter hinein ins Valley of Fire und parkten unser Auto auf dem Parkplatz Nummer 3, bei dem die Wanderung zur „Fire Wave“ startet. Online ist die Wanderung mit 1,5h angeschrieben und aufgrund der Hitze fragten wir uns bereits nach den ersten paar Schritten durch den Sand, was wir uns da bloß antun – jedoch war dann das Ziel, die „Fire Wave“, recht schnell erreicht und die Landschaft war einfach nur beeindruckend. Wir fanden später heraus, dass sich die Amerikaner grundsätzlich bei der angegebenen Wanderzeit eher nach den sehr gemütlichen Wanderern orientieren. Bei der Fire Wave brauchten wir hin und zurück nur ca. 30 bis 40 Minuten, also sogar ein großes Stück weniger als die Hälfte der angeschriebenen Zeit – daher also nicht abschrecken lassen, trotz Hitze. Es waren auch nur vier weitere Wanderer dort unterwegs, was aber vielleicht daran liegen könnte, dass wir in der Mittagshitze bei 48 Grad unsere Tour starteten. Man muss aber dazu sagen, dass diese Hitze durchaus erträglich war, da dort die Luftfeuchtigkeit ganz anders ist als bei uns in Österreich. Wir sind froh, dass wir trotz der enormen Hitze doch die Wanderung unternommen haben. Die Landschaft im Valley of Fire ist atemberaubend schön und einzigartig. Aber ganz wichtig: Wasserflasche mitnehmen bei der Wanderung!

Vom selben Parkplatz aus könnte man auch noch eine Wanderung namens „White Domes Trail“ unternehmen, die laut unseren Recherchen auch wunderschön sein soll – diese müssen wir aber wohl bei der nächsten USA Rundreise in Angriff nehmen.

Übrigens wurden im Valley of Fire einige Szenen von Star Trek – Treffen der Generationen gedreht.


Zion Nationalpark | Utah

Innerhalb von drei Stunden erreichten wir den nächsten Nationalpark mit einer ganz anderen Vegetation. Der Zion Nationalpark ist bekannt für seine steilen rotbraunen Berge und die Täler dazwischen sind wunderschön grün. Beim Mauthäuschen vor dem Nationalpark kauften wir uns für die USA Rundreise den sogenannten „AMERICA THE BEAUTIFUL ANNUAL PASS“, bei dem viele „Einfahrtsgebühren“ für verschiedene Parks inbegriffen sind. Mehr Infos zu diesem Pass gibt’s am Ende dieses Artikels.

Bereits im Vorhinein hatten wir auf Google Maps gesehen, dass es nur rund zehn Parkplätze beim Ausgangspunkt unserer geplanten Wanderung gibt, jedoch hatten wir Glück und erwischten den letzten Parkplatz. Rundherum gibt es leider keine Parkmöglichkeiten. Was wir auch erwähnen müssen: Die meisten Leute fahren direkt in das Tal des Zion Nationalparks zur Wanderung, die zum Aussichtspunkt „Angels Landing“ führt. Da man in dieses Tal ein großes Stück hineinfährt bzw. man lt. unseren Recherchen auch nur mit einer Buchung eines Zion-Hotels hinein kommt, entschieden wir uns für die Wanderung „Canyon Overlook Trail“, deren Ausgangspunkt direkt an unserer Route nach Bryce lag. Die Wanderung war recht einfach (gesamt ca. 1h) und sowohl der Weg zum Aussichtspunkt als auch der Ausblick auf das Tal unglaublich schön. Auf dem Weg dorthin sahen wir auch viele Echsen und Eichhörnchen. Wer also den Zion Nationalpark nur bei der Durchreise besichtigen will und trotzdem die volle Schönheit des Nationalparks bewundern möchte: Der Parkplatz befindet sich direkt beim Ausgangspunkt, den ihr auf Google Maps unter dem Namen „Canyon Overlook Trail Parking“ findet.

Weiter ging’s mit dem Mietwagen durch eine grüne idyllische Landschaft…

… in den kleinen Ort Bryce:

Dort hatten wir ein Zimmer in einer Lodge gebucht, um gleich am nächsten Tag zum Bryce Canyon starten zu können. In Bryce fühlten wir uns in eine andere Zeit zurückversetzt. Urige Häuser, Western Feeling und eine Rodeo Arena, in der Kinder auf Pferden umherritten und danach noch ein Bullriding stattfand.

Zum Dinner waren wir im Best Western Plus Rubys Inn: Lecker, nicht zu teuer und riesige Portionen (!!). Abends kann es aber sein, dass man für einen Tisch 30 – 45min warten muss.

Der nächste Tag startete mit einem Frühstück in einer Westernscheune, in der die Gäste der Bryce Canyon Lodge das Frühstück einnehmen dürfen. Wo am Vortag abends noch Konzerte gegeben wurden, saßen dann wir beim Frühstück. Dieses war – wie auch an allen anderen Tagen – sehr süß. Wir wählten meist Müsli oder Porridge, das wir uns selbst mit Obst noch verfeinerten. Zusätzlich zu den ganz süßen Snacks wie Zimtschnecken und Pancakes gab es auch oft noch Bratwürstl und Burgerlaibchen. Man hatte immer eine riesige Auswahl an Getränken. Von Caffé Latte, Heißer Schoko bis hin zu vielen verschiedenen Fruchtsäften. Sascha zauberte zum Frühstück oft Waffeln, denn, wenn es etwas am amerikanischen Frühstücksbuffet gibt, dann Waffeleisen.


Bryce Canyon Nationalpark | Utah

Dieser Nationalpark hat uns von allen Parks der USA Rundreise am meisten beeindruckt. Wie in den anderen Nationalparks gibt es auch dort eine Vielzahl an Wanderungen, die man unternehmen kann. Wir entschieden uns für die Runde mit dem Navajo Loop & Queens Garden. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der große Parkplatz beim „Sunset Point“. Man könnte auch beim „Sunrise Point“ starten, wobei es ganz egal ist wo man parkt, da man ohnehin eine Runde geht und beim Sunset sowie Sunrise Point vorbeikommt. Der Bryce Canyon kennzeichnet sich durch orange Felsformationen bzw. die sogenannten „Hoodoos“. Hoodoos sind Türme aus Sedimentgestein, die durch Erosionen geformt wurden. Die Wanderung in das Tal mit den Hoodoos war atemberaubend, da wir eine solche Landschaft noch nie zuvor gesehen hatten. Auch diese Runde war selbst bei der enormen Hitze kein Problem und nahm ca. 1,5 – 2 h (inklusive Fotostopps) in Anspruch. Auch hier achteten wir wieder darauf genug Wasser mitzunehmen. Man darf nicht außer Acht lassen, dass man sich in Bryce durchgehend auf über 2000 Meter befindet – der Bryce Nationalpark liegt auf 2400 bis 2700 Meter Seehöhe. Wir trafen Wanderer, denen diese Höhenluft beim Bergauf-Gehen etwas zu schaffen machte.

Nach dem Bryce Canyon stand der 2,5 h bis 3 h entfernte Horseshoe Bend auf dem Programm. Auf dem Weg dahin staunten wir dann nicht schlecht, als wir mitten im Nirgendwo ein Gewässer mit einem riesigen Felsen darin sahen. Kurzerhand beschlossen wir, dass wir uns das näher ansehen müssen und machten einen Abstecher am sogenannten „Lone Rock“.


Lone Rock Beach | Utah

Kurz vor der Grenze Arizona-Utah verließen wir die Schnellstraße und bogen spontan in eine Seitenstraße ein, die nach kurzer Zeit zu einem Mauthäuschen führte. Auch hier kam uns wieder unser „America The Beautiful Annual Pass“ zugute und wir durften passieren (ansonsten hätte die Einfahrt 30 Dollar gekostet). Die Straße ging von Asphalt bald in Sand über und wir folgten den Autospuren bis hin zum Parkplatz direkt am Sandstrand. Für unseren SUV war dies kein Hindernis – mit einem anderen Auto würden wir es aber nicht empfehlen, da wir im Nachhinein gehört haben, dass dort schon viele im Sand geblieben sind und laufend Autos abgeschleppt werden müssen.

Am Strand angekommen war uns nun klar, warum wir schon aus der Ferne so viele Wohnwägen und Zelte gesehen hatten. Vor uns tat sich eine fast surreale Landschaft auf: wunderschön hellblaues Wasser und feiner Sandstrand. Ein Blick auf Google Maps verriet uns dann, dass dieses Gewässer mit dem „Lone Rock“ ein Teil des riesigen Lake Powells ist.

Nach einer kurzen Abkühlung im See ging’s dann weiter – vorbei am Lake Powell – zum letzten Stopp für diesen Tag.



Horseshoe Bend | Arizona

…oder wie wir ihn nennen: „Die Schlögener Schlinge Amerikas“ (wer die Schlögener Schlinge in unserer Heimat Oberösterreich nicht kennt, einfach googeln😉) Der riesige Parkplatz für den Horseshoe Bend befindet sich gleich neben dem Highway (Parkplatz auf Google Maps zu finden unter: Horseshoe Bend Parking Lot). Am Parkplatz werden die Besucher dann vom einem Ranger informiert, dass die Wanderung eine Stunde dauert und man Sonnenschutz sowie genügend Wasser mitnehmen soll. Auch hier orientieren sich die Amerikaner dann doch wieder an den eher gemütlichen Wanderern, denn hin und retour schafft man in 30 – 40 Minuten inklusive Fotostopp. Die Wanderung zum Horseshoe Bend gleicht einer Völkerwanderung – am Abgrund angekommen verteilen sich die Leute dann, zu unserem Erstaunen, ganz gut. Der Blick auf den Colorado River, der sich unten herumschlängelt, ist wunderschön:

Danach ging es weiter ins Hotel La Quinta Inn & Suites in Page, wo wir uns dann noch ein paar Sonnenstunden am Pool gönnten. Im Ort Page gibt’s zahlreiche Essensmöglichkeiten und Tankstellen.


Am nächsten Morgen stand ein weiteres Highlight in Page auf der Liste unserer USA Rundreise. Ein Highlight, auf das wir uns schon seit Monaten freuten und bei dem wir nun endlich ein Hakerl auf unserer Travel-Bucketlist setzen können:


Lower Antelope Canyon | Arizona

Man kennt den Antelope Canyon von vielen Bildern: rot-orange Steine mit wunderschönen Mustern und Formationen – hier geschwungen, dort eckig und je nach Sonneneinstrahlung leuchten sie orange bis feuerrot.
Grundsätzlich wird unterschieden zwischen dem Upper und Lower Antelope Canyon. Beide Canyons können von Besuchern besichtigt werden. Unser Guide hat uns den Unterschied erklärt: Beim Upper Antelope Canyon hat der Canyon eine A-Form, d.h. es fällt nicht so viel Licht hinein. Der Lower Antelope Canyon (in dem wir waren) hat eine V-Form: er ist oben breiter und unten schmäler – an manchen Stellen nur weniger als einen Meter breit. Durch diese V-Öffnung ist der Lower Antelope Canyon bei Lichteinfall schöner, da natürlich mehr Licht einfällt.

In der Regel meiden wir Touren mit Guides und erkunden am liebsten alles eigenständig, doch in diesem Fall war das nicht möglich. Um in den Canyon zu gelangen, muss man eine Tour mit einem Guide buchen, daher waren wir diesem Erlebnis gegenüber im Vorhinein etwas skeptisch. Das Ticket hatten wir bereits ein paar Monate im Voraus online gebucht, da dies überall empfohlen wird – wir sahen jedoch auch einige Leute, die ihr Ticket erst vor Ort gekauft haben. Beim Lower Antelope Canyon gibt es zwei Anbieter: Dixie Ellis Tours und Ken’s Tours. Wir haben bei Ken’s Tours gebucht und können diesen Veanstalter auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Online-Buchung verlief reibungslos, der Zeitplan wurde exakt eingehalten und die Mitarbeiter waren sehr zuvorkommend und hilfsbereit, was das Fotografieren anbelangt.

Pünktlich zum gebuchten Zeitpunkt wurden wir aufgerufen uns nach draußen zum Startpunkt zu begeben. Was anfangs nach einer Touristenmasse aussah, wurde dann in kleine Gruppen aufgeteilt. Wir waren inkl. Guide eine Gruppe aus sieben Personen. Nach einem kurzen Fußmarsch stiegen die Gruppen nacheinander über steile Treppen hinab in den Canyon.

Da die Treppen recht steil sind, gilt beim Abstieg auch striktes Fotoverbot. Sobald wir unten im Canyon ein wenig gewandert waren, teilte sich das dann alles gut auf und die Guides ließen genug Abstand zu den anderen Gruppen, die davor und dahinter unterwegs waren. Somit hatte man genug Zeit sich dieses Naturwunder anzusehen und den Infos vom Guide zu lauschen. Unser Guide (vermutlich machen das die anderen Guides auch) schnappte sich dann auch unsere Kameras und knipste Fotos von uns. Nach 45 Minuten ging’s dann über mehrere Leitern wieder hoch ins Freie. Trotz des enormen Andrangs zählt diese Tour zu unseren absoluten Highlights der ganzen Amerika Reise. Die Außergewöhnlichkeit dieses Canyons hat uns einfach beeindruckt und zum Staunen gebracht. Zudem bringen Gruppentouren mit sich, Leute aus der ganzen Welt kennenlernen zu können.


Nach diesem atemberaubend schönen Erlebnis ging’s weiter zum Grand Canyon, den wir nach ca. 2 h Fahrt erreichten.



USA Rundreise | Route Teil 2:


Grand Canyon Nationalpark | Arizona

Der Grand Canyon zählt zu den großen Naturwundern der Welt und wird jedes Jahr von fast fünf Millionen Menschen besucht. Seit 40 Jahren darf er sich zum Welterbe in den Vereinigten Staaten von Amerika zählen. Der Grand Canyon ist riesig und es gäbe eine Unmenge von Wanderungen, die man dort unternehmen könnte. Da wir an diesem Tag jedoch viele Kilometer schaffen mussten, entschieden wir uns entlang der South Rim Panoramastraße einfach an einigen Viewpoints anzuhalten. Hier unsere Stopps entlang des Desert View Drive der Reihe nach:


Desert View

Erster Viewpoint auf unserer Route, sehr viele Leute, aber im Gegensatz zu einigen anderen Viewpoints gibt’s hier WC Anlagen, Restaurants und einen Kiosk.


Navajo Point

Lipan Point


Moran Point


Grandview Point

Es ist zu erwähnen, dass sich die Aussichtspunkte recht ähnlich sind. Wenn man also wenig Zeit hat, würden wir euch den Lipan und den Moran Viewpoint empfehlen. Den Desert View nur, wenn ihr auch zu WC Anlagen und einem Restaurant wollt, denn dort tummeln sich Unmengen an Touristen.


Nach dem letzten Viewpoint setzten wir unserer USA Rundreise fort und es ging weiter in Richtung Westen. Nach Verlassen des Grand Canyon Nationalparks wurde alles rundherum auf einmal schön grün, mit hohen Bäumen und Rehen neben der Straße. Die Rehe in Amerika scheinen nicht scheu zu sein, da wir von der Straße aus zahlreiche Touristen beobachten konnten, die den Rehen ganz nahe standen. Nur wenige Kilometer weiter blickte man dann wieder auf Sand und Gestein. Eine solch facettenreiche Vegetation haben wir selten wo gesehen. Der Ausblick aus dem Autofenster war nach nur fünf Minuten Fahrt immer wieder ein völlig anderer.

Irgendwann erreichten wir dann die berühmte:


Route 66

Jeder hat wohl ein Bild im Kopf wie wohl die Route 66 aussehen könnte und das Teilstück, das wir gefahren sind, entsprach auch wirklich unseren „Erwartungen“: Eine schier unendlich lange Straße, links und rechts einfach Nichts und über uns die brennend heiße Nachmittagssonne. Auf Spotify dann schnell noch ACDC Klassiker aufgedreht und das Route 66 Feeling war perfekt 😉 Was wir jedoch vermisst haben, war der ein oder andere Harley Davidson Fahrer, denn da sahen wir auf dieser Strecke keinen Einzigen – das Klischee erfüllte die Route 66 somit also nur beinahe komplett 😉

Nach einigen Kilometern auf der Route 66 wechselten wir bald wieder auf den Highway, um schneller an unserem Tagesziel anzukommen. Bevor es jedoch auf den Highway ging, machten wir noch einen Abstecher in diesen kleinen Ort:


Seligman | Arizona

„..wo sich Fuchs und Henn‘ gute Nacht sagen“ 😉 Seligman ist ein kleines Dörfchen direkt an der Route 66. Es besteht aus ein paar wenigen Geschäften. Am besten sollte man noch vor 18 Uhr dort sein. Wir hatten leider das Pech, dass schon alles geschlossen war, andererseits konnten wir uns so alles in Ruhe ansehen. Es gibt viele Graffiti-Wände, passend zur Route 66, und einen kitschigen Souvenirladen, vor dem typisch amerikanische Ausstellungsstücke ihren Platz gefunden haben, zum Beispiel ein Polizeiauto oder eine alte Tanksäule.


Danach ging’s noch über den Highway ein paar Kilometer weiter nach Kingman, wo wir im La Quinta Hotel (www.wyndhamhotels.com/laquinta) die Nacht verbrachten.


Back to Route 66

Neuer Tag – neuer Nationalpark!

Wir glaubten bei unserer USA Rundreise nur ein Teilstück auf der Route 66 fahren zu können (am Vortag), jedoch fuhren wir von Kingman aus am Weg zum Highway erneut ein Stück auf der „Historic Route 66“ und fanden somit ganz zufällig eines der großen Route 66 Signs auf der Straße. Die Route 66 beginnt übrigens in Chicago und führ quer durchs Land bis nach Santa Monica in Los Angeles, wo wir dann einige Tage später auch noch selbst am „End of Route 66“ Sign standen.

Hello sunshine state! Grenze Arizona – Kalifornien


Joshua Tree Nationalpark | Kalifornien

Der Joshua Tree Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet im Süden Kaliforniens und grenzt an die Colorado Wüste sowie an die kühlere Mojave Wüste.

Da wir von Kingman kamen, fuhren wir vom Südeingang des Joshua Tree Nationalparks auf die Straße, die von Süden aus einmal quer durch den Nationalpark in den Norden führt. Nach kurzer Zeit befindet sich an der rechten Seite ein Parkplatz, bei dem man in der Regel Eintritt bezahlen muss bzw. seinen Annual-Pass vorzeigen sollte. Wir fanden an einer kleinen Hütte jedoch ein Schild, auf dem stand, dass es aktuell nicht besetzt ist. Da wir den „America The Beautiful Annual Pass“ hatten, mussten wir uns darüber keine Gedanken machen und setzten unsere Fahrt einfach fort.


Cottonwood Springs

Cottonwood Springs ist eine Oase mit riesigen Palmen, die wir in dieser Art noch nie gesehen hatten. Dort spazierten wir einfach ein Stück. Wir hatten im Joshua Tree Park wieder über 40 Grad und es war draußen nur begrenzt auszuhalten. Für größere Wanderungen ist es im Joshua Tree Nationalpark im Hochsommer einfach zu heiß.

…nächster Stopp:


Cholla Cactus Garden

Einen richtigen Wow-Moment hatten wir als wir die großen Felder voller Cholla Kakteen sahen. Der Cholla Cactus Garden liegt zwischen dem nördlichen (Oasis Visitor Center) und dem südlichen Eingang (Cottonwood Visitor Center). Die Landschaft wirkt fast surreal: Unfassbar große Felder voller Kakteen. Man könnte hier einen kleinen Spaziergang durch den Cholla Cactus Garden machen – man sieht bei jener Runde aber vermutlich auch nichts Anderes als man am Parkplatz neben der Straße schon sieht. Bei Wind sollte man aufpassen, wo man hin steigt, denn da lösen sich kleine Distel-ähnliche Kaktus-Bällchen vom Kaktus und rollen durch die Gegend. Die Stacheln kleben dann überall fest – auch wir hatten selbst bei schwachem Wind etwas davon auf unseren Turnschuhen.


Ocotillos

Die sogenannten Ocotillos findet man auch ganz oft in diesem Nationalpark. Der Ocotillo ist ein riesiger Wüstenstrauch der besonderen Art. Für einen Großteil des Jahres scheint die Pflanze eine Anordnung von stacheligen Stöcken zu sein, im Frühjahr erscheinen aber rote Blüten daran.


Joshua Tree

Namensgeber des Joshua Tree Nationalparks sind die sogenannten Joshua Trees – bizarr geformte und stachelige Bäume, die in diesem Naturschutzgebiet im Süden Kaliforniens wachsen😍


Der Bereich um den Arch Rock

Das war unser letzter Stopp im Nationalpark. Da wir solch riesig geformte Steine schon von anderen Reise-Destinationen kannten und uns das daher nicht mehr so umhaute, hielten wir dort nur kurz an, um ein paar Fotos zu knipsen.

Ein paar Kilometer weiter hätte man sich dazu entscheiden können nun noch weiter durch den Nationalpark zu fahren. Dort könnte man die wohl bekannteste Wanderung in diesem Nationalpark namens „Hidden Valley Nature Trail“ unternehmen – diese soll laut unseren Recherchen auch sehr schön sein.

Weiters können wir all jenen, die ihre Reise in den kühleren Monaten antreten, noch folgenden zweiten Tipp weitergeben: Unternehmt eine Wanderung zum Aussichtsspunkt Key View. Die Aussicht von dort auf das Tal Coachella Valley soll wunderschön sein.


Da die Temperaturen enorm hoch waren und wir an jenem Tag stattdessen lieber noch woanders einen Stopp einlegen wollten, ging es für uns zur Ausfahrt des Nationalparks am nördlichen Ende.

In zahlreichen Foren und auch auf Instagram wird vor allem von diesem Nationalpark geschwärmt und daher war unsere Vorfreude auf den Joshua Tree Nationalpark dementsprechend groß. Wir müssen jedoch sagen, dass man diese Landschaft zwar auf jeden Fall einmal gesehen haben muss, dieser Nationalpark aber nicht zu unseren absoluten Highlights der Reise gehört. Das empfindet aber mit Sicherheit eine jede Person ganz anders. Was uns im Joshua Tree Nationalpark auf jeden Fall beeindruckt hat, waren die riesigen Cholla Cactus Felder, denn soetwas hatten wir noch nie zuvor gesehen.

Von der Nordausfahrt des Joshua Tree Nationalparks ging es dann weiter durch die Orte Twentynine Palm und Joshua Tree, wo wir dann einen Berg hoch in ein etwas abgelegenes Dörfchen fuhren:


Pioneertown | Kalifornien

So stellt man sich einen Ort im Wilden Westen vor: Holzscheunen, kleine Läden mit Handgemachtem, nette Menschen und Gitarrenklänge. Vor einem kleinen Laden saß eine alte Dame mit Ihren Stricknadeln, daneben ihr Mann, der sich gerade darum kümmerte, einen schattigen Schlafplatz für deren kleine Ziege auf der Veranda zu finden. Sie erzählten uns, dass sie jeden Tag zum Arbeiten von ihrer Farm hierher fahren. Ihr ganzes Leben lang seien sie noch nie aus deren Dorf gekommen. Sie waren ganz interessiert an unseren Erzählungen von den Nationalparks, was für uns total unbegreiflich war, da sie ja nur eine Stunde von diesen Parks entfernt wohnten. Von der älteren Dame erhielten wir dann noch eine Zitronengras-Seife als Präsent zur Hochzeit. Ein paar Meter weiter hörten wir Musik aus einer riesigen Scheune, vor der Strohballen als Sitzgelegenheit aufgebaut waren. Der Innenraum der Scheune war voller Lichterketten und ganz hinten auf einer Bühne spielte ein älterer Mann auf seiner Gitarre. Der vordere Teil der Scheune war ein Shop mit vielen alten Büchern und Schallplatten.

In Pioneertown fühlten wir uns in eine andere Zeit zurück versetzt.
Doch diese Stadt sieht auf den ersten Blick älter aus, als sie es ist. Denn erst 1946 wurde sie als Filmkulisse erbaut und hier werden auch heute noch Westernfilme und Serien gedreht.

Nun war es nicht mehr weit zu unserem Tagesziel:


Wüstenoase Palm Springs | Kalifornien

Angekommen im Coachella Valley konnten wir schon die unüberschaubare Anzahl an Windrädern sehen und dann bei der Einfahrt präsentierte sich Palm Springs wie man es von zig Bildern kennt. Der für Palm Springs typische Baustil der Gebäude, die orange-roten Dächer, ein Himmel in den wunderschönsten Farben und Palmen – Palmen, soweit das Auge reicht!


Wir checkten ein im Best Western Las Brisas Hotel und entspannten dann noch ein paar Stunden am Pool.


Die Lage unseres Hotels war perfekt. Rundherum gab’s viele Restaurants, Bars und Boutiquen. Falls man jedoch in einem Hotel etwas weiter außerhalb untergebracht ist, gäbe es gegenüber vom Las Brisas Hotel eine Parkgarage, in der man kostenlos (!!) parken kann. Auch eine Restaurantempfehlung haben wir für euch: Sammy G’s Tuscan Grill. Dort kann man in ganz romantischer Atmosphäre speisen. Wenn man nicht all zu spät dort ist, bekommt man draußen unter dem kalifornischen Sternenhimmel und den unzähligen Lichterketten einen Tisch. Tipp für eine tolle Boutique in Palm Springs: La Mar Boutique Shop.


Wer sich fragt wo man die Häuser mit den bunten Haustüren findet: Diese Häuser gibt es überall in ganz Palm Springs, vor allem jedoch im Süden der Stadt, zum Beispiel rund um den Sierra Way. Dort reiht sich ein weißer Bungalow mit schriller Haustür an das andere.



Der letzte Tag unserer USA Rundreise: Auf nach Los Angeles!


Nach einem leckeren Frühstück verbrachten wir den Vormittag noch am Pool unseres Hotels in Palm Springs bevor wir auscheckten. Unsere USA Rundreise neigte sich dann bald dem Ende zu. Auf dem Weg zur Endstation Los Angeles machten wir aber noch zwei Zwischenstopps:


Cabazon Dinosaurs

Ein paar Kilometer nachdem wir in Palm Springs auf den Christopher Columbus Highway aufgefahren sind, nahmen wir die Abfahrt in Cabazon. Denn dort stehen auf einem Parkplatz die „Cabazon Dinosaurs“. Grund dafür ist ein kleines Dinosaurier Museum, das sich dort befindet. Sie sehen auf jeden Fall cool aus in dieser Szenerie mitten in der Wüste 😉


Designer Outlets

Nur ein kleines Stück von den Dinosauriern entfernt findet man die beiden Outlets „Desert Hill“ und „Cabazon“. Bei einigen Marken kann man gute Schnäppchen machen, einige Preise ähneln aber den europäischen.

Unser Navi zeigte ab Cabazon 2h 50min bis zur Mietwagenstation in Los Angeles an. Bereits eine Stunde vor Los Angeles glaubten wir aber schon bald an unserem Ziel anzukommen. Rundherum sah alles schon recht städtisch aus und der Verkehr war enorm. Nachdem wir schon oft gehört hatten, dass der Verkehr in LA die Hölle ist, waren wir Gott sei Dank schon vorgewarnt und waren froh, dass wir den Mietwagen dann gleich am Flughafen von LA abgeben konnten. Teilweise sind die Straßen 7-spurig und es wird ein jeder Streifen davon befahren. Die rücksichtvollsten Autofahrer sind sie leider auch nicht, die Amerikaner – es gilt also die Nerven zu bewahren. Idealerweise plant man seine Anreise nach Los Angeles so, dass man nicht gerade zur Rush Hour nach LA fährt.

Und so endete nach mehr als 3000 zurückgelegten Kilometern unsere USA Rundreise in der Stadt der Engel, die übrigens ganz schnell unser Herz eroberte! Dazu aber in einem eigenen Blogbeitrag mehr 🙂



Tipps & Infos für die USA Rundreise:


Navigation & Erstellung unserer Route

Wir hatten uns die Route für unsere USA Rundreise mit Google Maps zusammengestellt. Wo wir einen Stopp einlegen wollten, entschieden wir nicht nach einer empfohlenen Route, sondern einfach nach Bauchgefühl. Man weiß ohnehin selbst am besten, wo man einmal hin möchte, welche Landschaften einen begeistern und welche Stopps man skippen könnte, denn Eines ist sicher: irgendwo muss man Abstriche machen. Das Death Valley zum Beispiel wäre nicht weit weg von Las Vegas gewesen, es lag jedoch nicht auf unserer Route und im Sommer ist es dort aufgrund der Hitze nicht auszuhalten, daher hatten wir das gleich nicht geplant. Weiters kann man in allen Nationalparks auch große Wanderungen machen, doch auch hier muss man abwägen, ob man sich denn einen kompletten Tag Zeit für einen Nationalpark nehmen will, oder lieber nur eine kleine Wanderung macht, da man nicht vergessen darf, dass man mit dem Auto weite Strecken zurücklegen muss und zum Schlafen sollte man ja auch kommen. Wir hatten uns für unser Navi, auf dem wir bisher nur die Europa Karte hatten, vor unserer Reise das Kartenupdate für Amerika gekauft. Zusätzlich zum Navi hatten wir dann oft auch die Route auf Google Maps konfiguriert, da – obwohl die Amerika Karte auf dem neuesten Stand war – das Navi manche Adressen nicht fand. Super war das Navi jedoch hinsichtlich Geschwindigkeitsbeschränkungen, da diese vom Navi immer exakt und richtig ausgegeben wurden und auf den Straßen oft nicht gut beschildert waren.


Zeitverschiebungen beachten während deiner USA Rundreise

Wenn man in Las Vegas / Nevada in der Pacific Time startet, so liegt man 9 Stunden zu unserer Zeit in Europa zurück, egal ob Sommer oder Winter.

In den Bundesstaaten Arizona und Utah herrscht die Mountain Time. In Arizona bleibt die Uhrzeit – dank Sommerzeit – gleich zu Nevada. Utah ist zur Sommerzeit hingegen schon eine Stunde vorne. Es kann also sein, dass man innerhalb kürzester Zeit, je nach Route, gleich mehrere Zeitzonen passiert.

Vor allem bei der Buchung von Touren zu fixen Uhrzeiten, sollte man diese Zeitunterschiede unbedingt beachten und beim Planen der Reise immer im Auge behalten!


Wetter in den Nationalparks

Wir können nur von unserem Zeitraum im Juli 2019 sprechen und es war immer und überall heiß, aber erträglich. Nur in der Stadt Bryce war es abends und früh morgens etwas kühler.


Körper mit genügend Flüssigkeit versorgen!

Wie des Öfteren erwähnt zeigten die Thermometer in den Nationalparks oft mehr als 35 Grad. Man muss dabei erwähnen, dass wir im Zeitraum einer extremen Hitzewelle in Amerika waren. Im Valley of Fire und im Joshua Tree Nationalpark fanden wir es besonders heiß. Bei diesen heißen Temperaturen ist es äußerst wichtig den Körper mit genügend Flüssigkeit und Nährstoffen zu versorgen. Wir kauften bereits in Österreich Elektrolyt-Pulver, mit dem wir uns an jedem Morgen Getränke für den Tag vorbereiteten.


USA Rundreise – Eintritt in die Nationalparks

Wir empfehlen beim ersten Mauthäuschen zu dem ihr kommt nach dem sogenannten „America The Beautiful Annual Pass“ zu fragen. Dieser Pass kostet einmalig 80 $, ist 12 Monate lang gültig (auf die beiden Personen, auf die dieser Pass ausgestellt wird) und damit sind die Einfahrten in ganz viele verschiedene Parks inklusive, zB. Zion, Bryce, … Bei uns hat sich der Pass bereits nach drei Nationalparks bezahlt gemacht, da einzelne Einfahrtspreise oft recht teuer sind – wir haben damit mindestens 50 $ gespart.


Tanken während deiner USA Rundreise

Benzin ist in den USA generell unleaded (bleifrei) und gibt’s in verschiedenen Oktanzahlen. Zusätzlich unterscheidet man oft zwischen „regular“, „plus“ und „premium“. Mietwägen werden fast immer mit bleifreiem Benzin betankt. Ob „regular“, „plus“ und „premium“ getankt werden soll, steht in der Regel im Inneren des Tankdeckels. Wir nahmen immer die preiswerteste Sorte. Natürlich ist an Tankstellen auch noch Diesel erhältlich – dies betrifft im Amerika aber meist nur große Trucks oder Busse.

In den USA muss zuerst bezahlt werden bevor man tanken kann.
Bezahlt man mit Bargeld, gibt man beim Kassierer vor dem Tankvorgang den Betrag an und bekommt das Wechselgeld nach dem Tankvorgang zurück. Bezahlt man hingegen mit der Kreditkarte, muss man sich natürlich nicht vorab auf einen bestimmten Betrag festlegen. Oft wird man bei Bezahlung mit der Karte an der Zapfsäule nach einem ZIP-Code gefragt. Hier gibt man am besten einen ZIP-Code aus den USA ein, z.B. den des Hotels.

Wir haben bei der Routenplanung der USA Rundreise auch bereits einige Tankstellen in die Route eingetragen, sodass wir immer wussten wie weit wir noch kommen und wo wir am besten zu einer Tankstelle fahren sollten.


Prepaid SIM-Karte für die USA Rundreise

In der Regel gibt es in allen Hotels (meist kostenloses) Wlan, wobei man nicht immer die schnellste Verbindung erwarten darf. Möchte man flexibel sein und auch von unterwegs aus nach Restaurants, etc. googeln, so empfehlen wir euch schon vor der Reise eine SIM-Karte für die USA zu kaufen. Diese gibt es auf Amazon in allen verschiedenen Größen zu recht günstigen Preisen. Desweiteren ermöglicht euch diese SIM-Karte bei Reservierungen oder Pannen jederzeit zu Inlands-Tarifen in den USA zu telefonieren. Wir entschieden uns für eine SIM-Karte von AT&T, da diese auf unserer Route den größten Teil mit ihrem Netz abdeckte.


Abschließend können wir sagen, dass jeder Nationalpark, den wir bei unserer USA Rundreise besichtigt haben, auf seine Art und Weise ganz speziell und sehenswert war, doch vor allem der Bryce Canyon Nationalpark und das Valley of Fire haben uns besonders beeindruckt. Wir blicken zurück auf eine traumhaft schöne Reise voller Abenteuer und Wow-Momente. Wir sind uns sicher, dass wir irgendwann nocheinmal eine USA Rundreise starten möchten, da es ja noch so viel mehr zu sehen gäbe.

Den Blogbeitrag über die folgenden Tage in LOS ANGELES findet ihr übrigens HIER.
Alles über unsere anschließende Rundreise auf der hawaiianischen Insel Oahu gibt’s bald in einem eigenen Beitrag!




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Ein Kommentar

  • Tanja

    Ihr Lieben,
    was für eine schöne Route und so wunderschöne Bilder, die echt Lust auf mehr machen.
    Ich habe euch natürlich gern in die Roadtrip-Map eingetragen.
    Vielleicht habt ihr ja auch Lust, die Raodtrip-Karte hier noch zu verlinken.
    Viele Grüße
    Tanja

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