Hawaii
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Hawaii – Aloha im Paradies!

Nach der zweiw├Âchigen Rundreise durch den S├╝dwesten der USA stand f├╝r uns Ende Juli 2019 die letzte Woche unserer Hochzeitsreise an: eine Woche auf Oahu im Rainbow State Hawaii!

Die letzten Tage am Festland hatten wir in LA verbracht [Blogpost Los Angeles]. Neun Stunden Zeitunterschied trennten uns in Los Angeles von zuhause. Nun sollte es nochmals weitere 4.000 Kilometer weiter weg gehen, auf eine Inselgruppe, die 12h Zeitunterschied zu Wien hat. Nach einem angenehmen sechsst├╝ndigen Flug, von Los Angeles nach Honolulu, starteten wir in die letzte Woche unseres Honeymoons auf der Insel Oahu.


Insel Oahu – das Herz von Hawaii

Oahu ist eine der sechs Inseln auf Hawaii, die auch f├╝r Touristen zug├Ąnglich sind. Gesamt gibt es tats├Ąchlich 137 hawaiianische Inseln – acht davon sind bewohnt, aber nur sechs f├╝r Touristen zug├Ąnglich. Der Flughafen in Oahu liegt in Honolulu. Als wir am Flughafen ankamen erwartete uns eine ganz urige – oder in anderen Worten ausgedr├╝ckt – eine etwas in die Jahre gekommene Ankunftshalle. Als die Koffer zum Gep├Ąckband gebracht wurden, l├Ąutete einige Sekunden lang eine schrille Glocke – genau wie damals die Schulglocke. ├ťberall kamen uns Touristen mit bunten Blumenketten und Hawaii-Hemden entgegen. Wir fragten uns, ob wohl auch die Einheimischen hier so aussehen w├╝rden oder blo├č Touris. Ob das wirklich so war, wird sich im Laufe dieses Beitrags noch herausstellen…


„Shaka“ und der ber├╝hmte Aloha Spirit

SHAKA bedeutet so viel wie „immer locker bleiben“ und ist das Motto der Hawaiianer. Das Shaka-Zeichen, auch bekannt als der „Surfergru├č“, ist eine typisch hawaiianische Begr├╝├čungsgeste. Wir dachten anfangs, dass wir diese Geste bestimmt nur bei Surfern sehen w├╝rden. Aber: Kaum weggefahren von der Mietwagenstation lie├čen wir in Honolulu einen Hawaiianer auf unseren Fahrstreifen einordnen. Dieser bedankte sich bei uns indem er uns ein „Shaka“ entgegenstreckte, was f├╝r uns wie eine Begr├╝├čung auf dieser faszinierenden Insel galt und das Zeichen daf├╝r war, in einem Staat gelandet zu sein, der so ganz anders war als die anderen amerikanischen Bundesstaaten, die wir in den letzten zwei Wochen besucht hatten. Die Geste kam uns danach noch zig-Male unter – sowie auch das „Aloha“ f├╝r Hallo und „Mahalo“ f├╝r Danke.

Auch ├╝berrascht haben uns die unz├Ąhligen Hawaii-Hemd-Tr├Ąger, denn auch hier dachten wir anfangs, dass eher nur Touristen in Hawaiihemden herumlaufen werden. Doch auch hier erf├╝llt die Insel das Klischee: Hawaiihemden soweit das Auge reicht! Ob Tourist oder Einheimischer: egal welche Modetrends aktuell um die Welt gehen – hier wird auf das Blumenmuster gesetzt! Die Hawaiianer wollen damit deren fr├Âhliches, positives Lebensgef├╝hl verbreiten, den sogenannte Aloha Spirit – und der kommt bestimmt nie aus der Mode!

Der hawaiianischen Kultur ist es wichtig, den K├Ârper und die Seele in Einklang zu bringen, gute Energie zu erzeugen und weiterzugeben. Der Aloha Spirit, also dieses Bed├╝rfnis nach Harmonie zwischen Mensch und Natur, macht mitunter aus der Insel das Paradies, das wir mit Hawaii verbinden.


Rainbow state Hawaii: Klima / Wetter auf Oahu

Auf Hawaii sahen wir tats├Ąchlich jeden Tag mindestens einen Regenbogen und einmal sogar gleich drei gleichzeitig. Das Wetter auf Hawaii spielt einfach jeden Tag verr├╝ckt. Als wir an einem Nachmittag am Strand die Sonne genossen, regnete es pl├Âtzlich f├╝r wenige Minuten so stark, dass wir ├╝berlegten zu gehen. Da sich aber die Einheimischen rund um uns vom Regen nicht beirren lie├čen (weil das ja anscheinend ganz normal ist auf Hawaii), blieben wir ebenfalls auf unseren Handt├╝chern liegen und lie├čen uns die Regentropfen auf unsere Haut prasseln (was anfangs ehrlich gesagt schon recht eigenartig war, aber wir hatten auf jeden Fall unseren Spa├č dabei). Wenige Minuten sp├Ąter war pl├Âtzlich keine einzige Wolke mehr am Himmel zu sehen. Die Sonne zeigte sich schnell wieder von ihrer besten Seite und der Himmel pr├Ąsentierte uns einen Regenbogen wie aus dem Bilderbuch.

Generell ├Ąnderte sich unsere Einstellung zu „gutem Wetter“ auf Hawaii wesentlich. An manchen Urlaubsdestinationen scheut man bei Regen Wanderungen oder Ausfl├╝ge zum Strand. Doch Hawaii stellte mit seinem launischen Wetter das Erlebnis an sich in den Vordergrund. Ob bei str├Âmenden Regen durch den Regenwald oder im Kajak paddelnd am Meer w├Ąhrend es aus Eimern sch├╝ttete – auf Hawaii waren wir zu keinem Zeitpunkt traurig, wenn es kurz mal regnete, da wohl erst diese „Laune der Natur“ dieser Insel einen gewissen Charakter verleiht und so zum wahren Paradies auf Erden macht.

Wir m├Âchten jedoch festhalten, dass diese Regenf├Ąlle auf Hawaii meist f├╝r nur ganz kurze Zeit andauern. Die Insel ist also auch f├╝r Sonnenanbeter ideal. Wir hatten jeden Tag fast durchgehend strahlenden Sonnenschein, der zwischendurch nur unterbrochen wurde durch ein paar wenige Minuten Regen.

Und nun zu unserer Entdeckungstour auf Oahu: Wir haben euch hier festgehalten, welche Abenteuer wir erlebt haben, wo die absoluten Traumstr├Ąnde auf dieser Insel zu finden sind und welche Hikes ihr auf keinen Fall verpassen d├╝rft! Viel Spa├č beim Lesen und inspirieren lassen ­čÖé


TAG 1: Ankunft an der Ostk├╝ste von Oahu

Am Flughafen Oahu angekommen mussten wir in die Innenstadt Honolulus, da sich dort die meisten Mietwagenstationen befinden. Auch auf Oahu gibtÔÇÖs Uber, was wir dann gleich f├╝r die Fahrt vom Flughafen Honolulu zum Mietwagenverleih nutzten, da wir f├╝r die ersten f├╝nf Tage einen Mietwagen gebucht hatten. Wir buchten unseren Wagen ├╝ber die Plattform Check24 und es verlief alles einwandfrei.

Die erste Fahrt ging dann gleich raus aus der Stadt Honolulu in Richtung Ostk├╝ste. Wir fuhren auf den ÔÇ×Pali HighwayÔÇť auf ÔÇô eine ikonische Stra├če in Hawaii und es wird jedem empfohlen diese Stra├če zumindest ein Mal zu fahren. Wir mussten jedoch leider auf halber Strecke umkehren, da pl├Âtzlich mitten auf der Stra├če Baustellen-Schilder standen und die Weiterfahrt versperrten. Uns ist im Laufe der folgenden Woche aufgefallen, dass die Hawaiianer Stra├čensperren oder Baustellen oft nicht gut beschildern. Eine Alternativroute war dank Navi rasch gefunden und wir konnten dann schlussendlich eine halbe Stunde sp├Ąter unser Airbnb in einer Villa in Kailua erreichen.


Ankunft in Kailua / Ostk├╝ste

Kailua ist ein Ort an der Ostk├╝ste Oahus. An diesem paradiesischen Ort sucht man vergebens nach gro├čen Hotels. Der Ort Kailua will die einzigartige Ruhe, die man hier – im Gegensatz zu Honolulu – noch genie├čen kann, bewahren. Will man dennoch genau hier in Kailua Urlaub machen und sich somit auch mal wie ein Einheimischer f├╝hlen, bucht man am besten bei Airbnb, denn davon gibt es in Kailua ein paar wenige (unbedingt fr├╝h genug buchen, da das Angebot recht begrenzt ist!).

Wir buchten bereits ein halbes Jahr vor der Reise ein Apartment bei einer Dame namens Susan, die eine Strandvilla mit gro├čem Garten und Pool in Kailua besitzt. Sie wohnt dort im Haupthaus der Villa und wir waren im Apartment nebenan untergebracht. Susan war ├╝beraus bem├╝ht all unsere W├╝nsche zu erf├╝llen. Da Sie den ganzen Tag arbeitete, hatten wir die Villa, deren R├Ąume wir mitbenutzen durften, so gut wie f├╝r uns alleine.

Der wundersch├Âne Strand war nur ein paar Schritte entfernt und menschenleer. Diese Ruhe war nun genau das, was wir nach der abenteuerlichen USA Rundreise und den sechs Stunden Flug von LA nach Oahu brauchten.

Was wir aber dazu sagen m├╝ssen: Wer Angst oder Scheu vor Geckos hat, ist in einem gr├Â├čeren Hotel wohl besser aufgehoben als in einer Beachvilla mit freistehender Dusche. Die kleinen schwarzen Geckos kommen einem hier ├╝berall unter, da man sich einfach mitten in der Natur zwischen Regenwald und Ozean befindet. Die Hawaiianer sehen diese Tiere aber wie s├╝├če Haustiere an. Angeblich – so meinte zumindest unsere Gastgeberin Susan – bringen Geckos einer hawaiianischen Legende nach Gl├╝ck und Zufriedenheit ins Haus.

Abends erkundeten wir das kleine Ortszentrum von Kailua und g├Ânnten uns ein Abendessen bei Kono’s. Dieses Lokal ist bekannt f├╝r sein leckeres Pulled Pork und die leckeren Smoothie-Kreationen! Wir lieben solche kleine Lokale an nicht zu ├╝berlaufenen Orten, in denen man sich beinahe wie ein Einheimischer f├╝hlt. Atmosph├Ąre und Essen bei Kono’s: einfach top!


TAG 2:
Erkundung der Ostk├╝ste

Am n├Ąchsten Morgen gab es dann noch ein Fr├╝hst├╝ck in Kailua bei MokeÔÇÖs Bread & Breakfast. Das Lokal ist bekannt f├╝r die sogenannten „Lilikoi Pancakes“. Das sind Pancakes mit Lilikoi-St├╝cken und Lilikoi-Sauce. Lilikoi ist die hawaiianische Passionsfrucht. Hier fiel uns auch zum ersten Mal auf, dass unglaublich viele H├╝hner frei in den Stra├čen Oahus herumlaufen.


HoÔÇÖomaluhia Botanical Garden

Der Besuch dieses atemberaubend sch├Ânen Ortes geh├Ârt auf die Liste eines jeden Oahu-Besuchers! Diesen Botanischen Garten kann man mit dem Auto durchfahren und dabei an den verschiedenen Parkpl├Ątzen halten. Wir haben unseren Mietwagen jedoch beim Eingangstor des Botanischen Gartens abgestellt und sind dann zu Fu├č ein St├╝ck gelaufen. Man bezahlt hier keinen Eintritt und auch keine Parkgeb├╝hr!

HIER findet ihr die Adresse, wo ihr diesen Parkplatz findet. Einfach bis ans Ende der Stra├če bis kurz vor die H├╝tte mit dem Sicherheitsmann fahren. Kurz davor sind rechts ein paar wenige Parkpl├Ątze.


Besuch des Valley of the Temples

Das „Tal der Tempel“ ist eine gro├čz├╝gige und gepflegte Friedhofsanlage. Auf diesem gro├čen Areal, das mit dem Auto befahrbar ist, sind Verstorbene vieler verschiedener Religionsgemeinschaften begraben. Die ganze Anlage strahlte eine gewisse Ruhe aus. In einem Teil des Valleys fanden wir gr├╝ne H├╝gel, auf denen statt Grabsteinen gro├če Vasen gef├╝llt mit bunten Blumen zu sehen waren. Die Hauptattraktion im Valley ist definitiv der japanische Tempel Bydo-In, den man im hinteren Teil des Valleys findet. Der Tempel ist umgeben von einem Park mit bunten Blumen und einem Teich. Die Ruhe in diesem Park wird nur manchmal unterbrochen, wenn jemand die riesige Glocke l├Ąutet. Jedem, der dort „einen Gong schl├Ągt“, wird laut Buddhismus ein langes und gl├╝ckliches Leben vorausgesagt. Nat├╝rlich lie├čen wir es uns auch nicht nehmen diese gro├če Glocke zu l├Ąuten.

Die Einfahrt mit dem Auto in das Valley of the Temples ist kostenlos. Beim Bydo-In Tempel kann man sein Auto abstellen und beim Eingang sind dann 5ÔéČ pro Person zu entrichten. Nun fragt man sich vielleicht, was denn ein japanischer Tempel auf der hawaiianischen Insel Oahu macht: Er wurde vor etwas mehr als 50 Jahren zum Gedenken an den 100. Jahrestag der ersten japanischen Einwanderer nach Hawaii eingeweiht. Hawaii ist ├╝brigens die beliebteste ausl├Ąndische Urlaubsinsel der Japaner (ca. sechs Flugstunden: – genauso lange sind wir auch von Los Angeles hierher geflogen).


Kualoa Regional Park – das pure Paradies!

LOST IN PARADISE – das w├Ąre der perfekte Titel f├╝r unsere spontane Entdeckungstour in diesem Naturpark, der trotz guter Parkm├Âglichkeiten au├čer uns keine anderen Besucher hatte!

Dieser Ort ist der Beweis, dass man die sch├Ânsten Pl├Ątze wirklich oft ungeplant und spontan findet. Als wir die Ostk├╝ste entlangfuhren, fiel uns auf der rechten K├╝stenseite ein gro├čer Parkplatz mit der Beschilderung „Regional Park“ auf, sodass wir kurzerhand entschlossen einen Stopp einzulegen. Dort angekommen trafen wir auf einen wundersch├Ânen Strand mit riesiger Parkanlage. Wenn man sich den perfekten Ort f├╝r ein Picknick vorstellt, dann genau so! Hier h├Ątten wir noch stundenlang bleiben k├Ânnen. Ein Ort, an dem die Welt still steht.

Wir spazierten den Strand entlang und zur├╝ck rundum einen kleinen Teich wieder zum Parkplatz. Von hier aus hatte man auch einen tollen Blick auf eines der Wahrzeichen Oahus: Chinaman’s Hat, eine kleine Insel, um die laut Aussagen der Einheimischen Hunderte von Haien kreisen.


Kualoa Ranch – Hollywood meets Hawaii

Die Kualoa Ranch, an der windzugewandten K├╝ste von Oahu, ist eine hawaiianische Farm, aber vor allem eine beliebte Touristenattraktion, da die Ranch Drehort vieler bekannter Filme ist. Dieses Gebiet ist gleichzeitig ein 4000 Hektar gro├čes Naturschutzgebiet, in dem ausgehend von der Kualoa Ranch, unz├Ąhlige Ausfl├╝ge angeboten werden: Movie Tour, Reitabenteuer, Quadsafari und viele mehr. Viele Touristen kommen hierher, um die Schaupl├Ątze des Films Jurassic Park zu bestaunen.

Die Landschaft ist wirklich atemberaubend sch├Ân und man f├╝hlt sich tats├Ąchlich als h├Ątte einen jemand ins B├╝hnenbild eines Hollywood Films gesetzt. Blo├č, dass die Landschaft kein aufw├Ąndig gestaltetes Fake-B├╝hnenbild war, sondern die unfassbar sch├Âne Landschaft Oahus. Die bizarr geformten Berge kombiniert mit den vielen Palmen und den saftig gr├╝nen Wiesen ergeben ein fast surreales, aber wundersch├Ânes Bild.

Wir haben uns auf der Kualoa Ranch jedoch gegen einen Ausflug entschieden, da es uns hier zu voll war und es vor Touris nur so wimmelte. Auch der doch sehr hohe Preis stand f├╝r uns einfach nicht in Relation zu den angebotenen Touren und zu den gro├čen Touristengruppen. Stattdessen haben wir unser Auto am riesigen Parkplatz der Ranch geparkt und spazierten dann eine kleine Runde im Areal. F├╝r einen Jurassicpark-Fan ist aber zB. die „Hollywood-Filmtour“ bestimmt ein Highlight!


Die Schaukel im Paradies

W├Ąhrend wir die Fahrt an der Ostk├╝ste entlang in vollen Z├╝gen genossen, fiel uns neben der Fahrbahn eine Schaukel an einem menschenleeren Strand auf. Leider gab es dort keine Parkpl├Ątze bzw. findet man generell an der Ostk├╝ste ganz oft die Schilder mit dem Schriftzug „Parken verboten“. Daher h├╝pften wir nur ganz kurz aus dem Auto, um ein paar Schw├╝nge auf der Schaukel zu machen. Zu gerne w├Ąren wir l├Ąnger an diesem Strandabschnitt geblieben, doch au├čer den Hauseinfahrten gab es hier leider keine Haltem├Âglichkeit bzw. schon gar nicht Parkpl├Ątze f├╝r eine l├Ąngere Parkdauer und so ging’s gleich wieder weiter. Wo genau diese Schaukel nun wirklich h├Ąngt und ob sie ├╝berhaupt noch dort zu finden ist, k├Ânnen wir euch leider nicht sagen. Auf jeden Fall war es an einem Strandabschnitt nahe der Ortschaft Kaaawa.

Die Strecke entlang der Ostk├╝ste bietet traumhafte Kulissen, die sch├Âner nicht sein k├Ânnten:


Traumstrand Waimanalo Beach

Bei unserer Erkundungstour entlang der Ostk├╝ste sind wir auf diesen wundersch├Ânen Strand gesto├čen, der zur├╝ckblickend unser Lieblingsstrand auf Hawaii war. Feiner Sandstrand, t├╝rkises klares Wasser, hohe Wellen und eine Bergkulisse, die man sich nicht sch├Âner vorstellen k├Ânnte – mehr Hawaii-Feeling geht nicht!


Sehenswertes und Aussichtspunkte entlang der Ostk├╝ste:

Nach dem Sonnenbaden am Strand von Waimanalo fuhren wir den Kalaniana’ole Highway, eine Stra├če an der S├╝dostk├╝ste, weiter entlang. Hier findet man immer wieder gro├če Parkpl├Ątze neben dem Highway, von denen man tolle Ausblicke auf die K├╝ste hat.

Uns ist aufgefallen, dass auf fast jedem Parkplatz – zumindest auf den der Viewpoints – eine Polizeistreife pr├Ąsent war. Wir haben uns aufgrunddessen im Internet diesbez├╝glich erkundigt und gelesen, dass es bei solchen Aussichtspunkten leider ganz oft dazu kommt, dass den Touristen Wertgegenst├Ąnde aus dem Auto gestohlen werden. Daher stiegen wir auch immer nur kurz aus dem Auto aus, knipsten ein paar Fotos und setzten dann unsere Fahrt recht rasch wieder fort.

Wir m├╝ssen zugeben, dass wir tats├Ąchlich auf unserer gesamten Hawaii Reise auf drei Parkpl├Ątzen ein mulmiges Gef├╝hl hatten dort unser Auto zu parken, was uns ├╝berrascht hat, da wir w├Ąhrend der Rundreise am Festland der USA zu keinem Zeitpunkt Angst hatten irgendwo unser Auto abzustellen. Einen Diebstahl mussten wir aber zum Gl├╝ck weder am Festland noch auf Hawaii beobachten.


MAKAPU’U LOOKOUT

Von hier aus hat man einen tollen Blick auf das Meer, den Makapu’u Strand und die Berge. Von diesem Parkplatz aus k├Ânnte man auch mehrere Wanderungen starten, zum Beispiel f├╝hrt ein Weg bis zum Makapu’u Leuchtturm.


HALONA BLOWHOLE

Das Halina Blowhole ist ein weiterer Touri-Hotspot. Man kann hier alle paar Sekunden dabei zusehen wie Wasser durch ein Loch in einer Felsformation in die Luft schie├čt. Extra von der Westseite der Insel hierher in den S├╝den zu fahren, um dieses Naturschauspiel zu sehen, w├╝rde sich unserer Meinung nach nicht lohnen. Im Zuge einer Inseltour kann man aber hier ruhig kurz anhalten und sich das Spektakel ansehen.


LANAI LOOKOUT

Der Aussichtspunkt namens Lanai Lookout ist ein weiterer toller Spot, um einen Blick auf die K├╝ste Oahus zu werfen. Stundenlang k├Ânnte man hier beobachten wie das Meer ganz wild auf die Felsen peitscht – w├╝rde man nicht von den anderen Leuten gest├Ârt werden, die von der Polizei zurechtgewiesen werden nicht zu nah an den Abgrund zu gehen. Wir konnten hier viele Leute beobachten, die sich den Ratschl├Ągen der Polizei widersetzten und auf den Felsen herumkraxelten, um das „perfekte“ Instagram Bild zu bekommen.


SCENIC POINT

Wir hatten schon Honolulu vor uns im Visier als wir noch einen weiteren Aussichtspunkt neben der Stra├če entdeckten. Ihr merkt also, davon gibt es ganz viele auf Oahu! Wir legten einen allerletzten Stopp ein beim sogenannten „Scenic Point“. Von hier aus hatte man einerseits einen tollen Ausblick ├╝ber die Stadt Honolulu und andererseits konnten wir einen Blick auf den Berg, den wir in den n├Ąchsten Tagen noch erklimmen wollten, werfen: den Koko Head Crater.


Aloha Honolulu – aloha Coconut Waikiki Hotel!

Nach einem erlebnisreichen Tag kamen wir am sp├Ąten Nachmittag schlie├člich in der Hauptstadt Oahus, Honolulu, an. Recht schnell fanden wir unser Hotel, das wir bereits im Voraus gebucht hatten. Bei der Wahl des Hotels in Honolulu war uns wichtig, dass alles fu├čl├Ąufig erreichbar ist und die Preise dennoch nicht verheerend hoch sind. Hawaii geh├Ârt immerhin zu den teuersten Urlaubszielen der Welt und so bel├Ąuft sich der Preis f├╝r ein Doppelzimmer/Nacht in einem Standardhotel hier auf ca. 200ÔéČ. M├Âchte man ein Hotel in der ersten Strandreihe, so sollte man mit mindestens 300 – 450 ÔéČ pro Nacht rechnen. Dennoch wollten wir ein Hotel inmitten des beliebtesten Stadtteils Waikiki und wir waren gl├╝cklich als wir das Coconut Waikiki Hotel entdeckten, bei dem das Preis-Leistungs-Verh├Ąltnis – f├╝r diese Top-Lage – stimmten.

Das Coconut Waikiki Hotel befindet sich nur zehn Gehminuten vom Strand entfernt und Restaurants sowie Shopping- und Flaniermeile sind nur eine Querstra├če weiter zu finden. Den Mietwagen stellt man hier einfach direkt vor dem Hoteleingang ab und der Concierge parkt es in die Garage. Sobald man den Wagen dann wieder braucht, reicht ein kurzer Anruf bei der Rezeption. Der Wagen stand bei uns dann immer verl├Ąsslich in den darauffolgenden 5 Minuten wieder vor der Eingangst├╝r. Vom Team des Coconut Waikiki Hotels wurden wir ganz herzlich empfangen und am Zimmer wartete dann eine Flasche Champagner auf uns zwei „Honeymooner“. Unser recht gro├čes Zimmer befand sich im 15. Stockwerk. Wir hatten einen Balkon mit tollen Blick auf die Berglandschaft im Osten und wir wurden gleich bei unserer Ankunft mit einem wundersch├Ânen Regenbogen begr├╝├čt.


Erste Eindr├╝cke von Honolulu

Nach dem Check-In im Coconut Waikiki Hotel, drehten wir die ersten Runden durch Honolulu. Bereits als wir am ersten Tag den Mietwagen in der Stadt abgeholt hatten, fiel uns auf, dass diese Stadt unvergleichbar mit anderen St├Ądten ist. Die Stra├čen von Honolulu sind ums├Ąumt von unz├Ąhligen riesigen Palmen, Leute tragen ihre Surfboards durch die Gegend und vor jedem Hotel, das hier meist zu einer gro├čen Hotelkette geh├Ârt, steht ein winzig kleines H├Ąuschen, das wohl noch aus der Zeit, bevor sich die Hotelkomplexe hier niedergelassen haben, stammt. Vom ersten Moment an f├╝hlten wir uns in dieser Stadt wohl. Viele Leute, dutzende Gesch├Ąfte, zahlreiche Restaurants und immer etwas los. Obwohl es hier doch so ganz anders war als an der ruhigen Ostk├╝ste, machten uns die vielen Leute und der Trubel hier nichts aus. Die Leute waren entspannt, an jeder Ecke konnte man Shave Ice kaufen und ├╝berall war hawaiianische Musik zu h├Âren.

Am ersten Abend in Honolulu ging es noch in ein japanisches Restaurant um die Ecke – wo wir ├╝brigens in jener Woche gleich zweimal essen waren, weil dort alles so unglaublich lecker war:

Restaurant-Tipp: Marukame Udon Waikiki
In diesem Udon-Nudelrestaurant gibt’s leckeres Essen zu einem sehr fairen Preis. Wer eine l├Ąngere Wartezeit aufgrund des gro├čen Andrangs in Kauf nimmt (meist 30 – 45 Minuten), kann sich auf gro├če Portionen freuen. Auch das Personal ist ausgesprochen freundlich. Durch die N├Ąhe zu Japan und da auch ganz viele Japaner auf Hawaii leben sowie Urlaub machen, findet man in Honolulu ganz viele japanische Restaurants. Falls wir irgendwann mal wieder auf Oahu sind, wird das unser erstes Restaurant, in das wir zur├╝ckkehren!


TAG 3: Jungle Vibes & City Beach Feeling

M─ünoa Falls Trail

Nach einem ausgiebigen Fr├╝hst├╝ck auf der Terrasse des Hotels machten wir uns mit unserem Mietwagen auf dem Weg zum Parkplatz des M─ünoa Falls Trails. Auch bei diesem Ausflug in Richtung Bergkette, die oft das Wetter von Ost-Oahu und West-Oahu trennt, fuhren wir wieder vom strahlend blauen Himmel direkt in eine dicke Regenwolke, die sich rundum das Bergmassiv gebildet hatte. Obwohl wir am fr├╝hen Vormittag am Parkplatz ankamen, stellten wir fest, dass noch ganz viele Andere die Idee hatten heute zu den M─ünoa F├Ąllen, die immerhin ├╝berall als „Must-See“ angef├╝hrt werden, zu wandern.

Gleich von Anfang an waren wir begeistert von der Vielfalt der Vegetation. ├ťberall, wo man hinblickte, sah man Bambus-Str├Ąucher, Lianen, Pflanzen mit ├╝berdimensional gro├čen Bl├Ąttern in den sch├Ânsten Mustern und Bachl├Ąufe, die aussahen als h├Ątte sie jemand mit Steinen in den unterschiedlichsten Formen und Gr├Â├čen dekoriert. Dazu kam, dass es ununterbrochen leicht regnete, was das Ganze aber auf eine gewisse Art und Weise noch abenteuerlicher machte – Dschungel-Feeling pur, erschaffen von der Natur und nicht irgendwelchen Hollywood-Produzenten.

Aufgrund des Regens waren gewisse Stellen sehr rutschig und man musste gut darauf achten wo man hin stieg. Umso verdutzter waren wir als uns immer wieder M├Ądchen in wei├čen Sommerkleidern und Ballerinas unterkamen. Wir begegneten auch vielen, die augenscheinlich aufgegeben hatten mit ihren Halbschuhen den matschigen Weg zu bestreiten und somit einfach barfu├č wanderten.

Nach einer gem├╝tlichen dreiviertel Stunde Gehzeit (inkl. Fotostopps) erreicht man das Ziel der Wanderung: den 100 Meter hohen Wasserfall namens M─ünoa Falls. Da wir auch in ├ľsterreich eine Menge sch├Âner Wasserf├Ąlle haben, m├╝ssen wir jedoch zugeben, dass uns der Wasserfall an sich leider nur bedingt beeindruckt hat. Es floss kaum Wasser die Steilwand herunter. Eingebettet in die Dschungel-Landschaft sah die Szenerie dennoch toll aus.

Dieser Hike ist leider keine Rundwanderung – das hei├čt also: den selben Weg ging’s dann wieder zur├╝ck, wobei uns dann immer mehr Leute auf dem schmalen Weg entgegenkamen, je sp├Ąter es wurde. Am Parkplatz angekommen kann man dann bei einer „Waschstation“ mit einem Wasserschlauch seine F├╝├če und Schuhe vom Dreck befreien.

Trotz des Touristenansturms (zu erw├Ąhnen: wir waren in der Hauptsaison dort) und der regnerischen Verh├Ąltnisse (die hier im „Regen“wald wohl die Regel sind) w├╝rden wir jedem Oahu-Neuling diese Wanderung empfehlen. Alleine wegen dem Dschungel-Feeling inmitten dieser wundersch├Ânen Vegetation ist es wert den M─ünoa Falls Hike zu unternehmen. „Der Weg ist das Ziel“ trifft unserer Meinung nach ganz gut auf diese Wanderung zu.

TIPPS f├╝r die M─ünoa Falls Wanderung:
– wegen der N├Ąsse im Regenwald auf gutes Schuhwerk setzen!
– so fr├╝h wie m├Âglich starten, um Touristenmassen zu vermeiden!


Tolle Alternative zum ├╝berf├╝llten Waikiki Beach: Ala Moana Beach in Honolulu

Nach der Wanderung beschlossen wir den Rest des Tages am Strand zu verbringen. Da wir f├╝r diesen Tag nun schon genug von den Touristenmassen hatten, suchten wir nach einem Strand, f├╝r den wir nicht wieder extra an die Ostk├╝ste mussten. So entschieden wir uns zwar in Honolulu zu bleiben, aber auf einen ruhigeren Strand als den Waikiki Beach auszuweichen: Ala Moana Beach. Dieser war zwar auch ein Stadtstrand Honolulus, aber nur mit l├Ąngerem Fu├čweg oder einer kurzen Auto-Fahrt von den gro├čen Waikiki-Hotels zu erreichen.

Obwohl der Strand an den Stadtkern angrenzte, konnten wir an den zwei Tagen, an denen wir dort unseren Nachmittag verbrachten, so gut wie keine Touristen sehen, sondern eher Familien oder auch einzelne Hawaiianer, die wohl nach der Arbeit noch gekommen waren, um kurz eine Runde zu Schwimmen. ├ťber diese Ruhe waren wir doch sehr verwundert, da hier der Sandstrand wirklich toll war und das Wasser glasklar! Wellen gab es jedoch an diesem Strand keine – was aber auch mal nicht so unpraktisch war, da man somit gut im Meer schwimmen konnte.

Abends werden dort immer Yoga-Sessions mit dem SUP Board abgehalten, da das ruhige Meer in diesem Bereich mehr als perfekt daf├╝r ist. Am Abend versammelten sich dann viele am Strand oder auf den umliegenden Wiesenfl├Ąchen, um w├Ąhrend eines Picknicks der Sonne dabei zuzusehen wie Sie ins Meer sinkt.

Wer also einen ruhigeren Strand als den Waikiki Beach sucht und dennoch nahe der Stadt Honolulu bleiben will, der wird hier bestimmt gl├╝cklich. Auch als Sonnenuntergangs-Spot k├Ânnen wir diesen Ort definitiv empfehlen (Fotos davon findet ihr am Ende dieses Beitrags).

Parkm├Âglichkeiten gibt es hier am Ala Moana Strand reichlich: Wir stellten unseren Mietwagen auf der Parkfl├Ąche der „Magic Island[Karte] ab. Von dort aus kann man dann auf zwei verschiedene Str├Ąnde spazieren sowie ins Ala Moana Einkaufszentrum. Dieses Einkaufszentrum hat einen riesigen Foodcourt, wo sich bestimmt jede/r ein leckeres Gericht findet.


Kaka’ako – ein hippes Viertel im Aufbau

F├Ąhrt man von Ala Moana noch einen Stadtteil weiter, so gelangt man in das Viertel Kaka’ako. Kaka’ako entwickelt sich immer mehr zu einem angesagten Viertel, das f├╝r seine hippen Caf├ęs, Restaurants und vor allem f├╝r die Graffitis, die man an den verschiedensten W├Ąnden des Viertels findet, bekannt ist. Wir haben dort unser erstes Shave Ice, was so viel bedeutet wie „geschabtes Eis“ gegessen und f├╝r sehr lecker befunden ­čśë

SHAVE ICE
Wir alle kennen das „Slush Ice“, das halbgefrorene Trinkeis, das es im Italien-Urlaub an jeder Eisdiele zu kaufen gibt. Ganz anders als das Slush Ice wird das hawaiianische „Shave Ice“ von einem Eisblock geschabt. Es ist also viel softer als das Slush-Eis. Als Topping kann man dann frische Fr├╝chte oder einen Sirup f├╝r den leckeren Geschmack w├Ąhlen. Der Sirup bringt die kleinen Eiskristalle dann in den sch├Ânsten Farben zum Leuchten. F├╝r uns gab’s auf Hawaii fast keinen Tag ohne Shave Ice, da es die perfekte Erfrischung war und einfach perfekt f├╝r die hei├čen Tage.

Geparkt haben wir beim Kaka’ako Waterfront Park. Von dort aus spazierten wir dann zum Erholungszentrum „SALT“, wo man viele Lokale findet und ganz in der N├Ąhe die vielen Graffitis an den W├Ąnden bestaunen kann.

Bevor es mit dem Auto wieder zur├╝ck ins Stadtzentrum ging, spazierten wir noch eine Runde im „Kaka’ako Waterfront Park“, da wir ohnehin dorthin zur├╝ck mussten, da auch unser Auto am gleichnamigen Parkplatz auf uns wartete. Dieser Park wird zwar im Internet von vielen gelobt – wir fanden ihn aber nicht so sch├Ân und die Toilettenanlage war in schrecklichem Zustand (sie sahen eher so aus als w├Ąren sie nie richtig fertiggestellt worden und als seien dort vorr├╝bergehend Obdachlose einzogen). Der Bereich um den Bereich namens „SALT“ war toll und erinnerte uns ein wenig an den Stadtteil La Mer in Dubai. Der Waterfront Park erh├Ąlt aber leider keinen „Daumen hoch“ von uns!

Wir sind gespannt wie sich der Stadtteil Kaka’ako in den n├Ąchsten Jahren / Jahrzehnten entwickelt und wie uns dieses Viertel empf├Ąngt, falls wir irgendwann mal dorthin zur├╝ckkehren.

Abends gab’s dann wieder ein leckeres Essen in einem Restaurant im Zentrum von Honolulu:

Restaurant-Tipp: Spada Bar & Restaurant
Pizza, Pasta, Bruschetta – alles was das italienische Feinschmecker-Herz begehrt – gibt’s bei Spada. Am sp├Ąten Nachmittag ist dort ├╝brigens „Happy Hour“, wo es Men├╝s zu (f├╝r hawaiianische Verh├Ąltnisse) g├╝nstigen Preisen gibt. Unbedingt probieren m├╝sst ihr auf Hawaii auch das hawaiianische Bier – das schmeckte uns beiden sehr.


Highlight am Freitagabend: Feuerwerk in der Hilton Lagoon

Jeden Freitagabend str├Âmen Einheimische und Touristen an den Strand von Waikiki, genauer gesagt zur Hilton Lagoon, eine von der Hilton-Hotelkette k├╝nstlich angelegte Lagune, die rund um die Uhr frei f├╝r alle zug├Ąnglich ist. Gegen 20 Uhr startet dort n├Ąmlich w├Âchentlich am Freitag ein spektakul├Ąres Feuerwerk. Wir haben uns f├╝r dieses Spektakel bei einem nahegelegenen Mexikaner leckeres Essen zum Mitnehmen geholt und dann ein kleines Picknick am Strand genossen. Sobald es dann finster war, ging das Feuerwerk los. Diese 10 Minuten waren einfach wundersch├Ân anzusehen und wurden zu einem Highlight unserer Reise. Es war aber nicht nur das Feuerwerk an sich, das uns beeindruckte, sondern die ganze Kulisse, das Ambiente, das friedvolle Beisammensein mit zig anderen neugierigen Menschen und wohl auch der Gedanke, dass dieser besondere Augenblick ein Moment f├╝r die Ewigkeit werden wird.

Wer nun genau das Feuerwerk finanziert, ist umstritten. Manche Quellen behaupten es werde vom Hilton Hawaiian Village finanziert, um mehr Touristen an die Hilton Lagune zu ziehen – wobei man aber sagen muss, dass man keinen Eintritt bezahlt, um das Feuerwerk bestaunen zu k├Ânnen und alles ├Âffentlich zug├Ąnglich ist. Andere hingegen meinen, dass das Feuerwerk von der Stadt Honolulu organisiert wird und den Gefallenen von Pearl Harbor als Memorial gilt. Wer auch immer der Initiator dieses Fixpunkts jeden Freitagabend ist, eines steht fest: es lohnt sich definitiv, sich Freitag abends gegen 19:30 Uhr ein Platz an der Hilton Lagoon zu sichern!

Auch abends ist Honolulu einfach wundersch├Ân!


Tag 4: Ein Tag voller Abenteuer in Lanikai


Lanikai Pillbox Hike

Ein weiterer Tag an der Ostk├╝ste wartete auf uns. Innerhalb von 30 Minuten waren wir in Kailua, wo wir unsere Vormittagswanderung starten wollten, angekommen.

Die erste Challenge war zuerst mal einen Parkplatz zu finden, denn an der Ostk├╝ste bzw. vor allem rundum Kailua gibt es kaum Parkpl├Ątze – wenn, dann nur am Strand, aber am Startpunkt der Wanderungen leider nirgends, da die Wanderpfade meist zwischen den Wohnh├Ąusern starten. Das Parken am Stra├čenrand ist in fast allen Bereichen der Ostk├╝ste (au├čer an ein paar Einbahnstra├čen) verboten und die Polizei kontrolliert, vor allem in der Hauptsaison, streng. Wir haben dann doch noch einen tollen Parkplatz unweit entfernt vom Startpunkt des „Pillbox Hikes“ gefunden. Da wir fr├╝h dran waren, konnten wir noch einen der rund drei├čig Parkpl├Ątze am Strand nahe dem „Lanikai Monument“ finden [hier die Google Maps Position f├╝r euch].

Innerhalb von nur 15 Minuten waren wir dann zu Fu├č am Startpunkt des Pillbox Hikes [hier].

Diese Wanderung sollte man nur mit Wander- oder Sportschuhen unternehmen, da es an manchen Stellen etwas steiler und somit rutschig ist. Wenn es kurz vorher geregnet hat, sollte man hier besonders vorsichtig sein. Ansonsten ist der Pillbox Hike recht gut zu bew├Ąltigen und nach ca. 30 Minuten hat man den Berggipfel erreicht. Bereits w├Ąhrend dem Aufstieg kann man die ganze Zeit schon eine tolle Aussicht genie├čen.

Was man am Berggipfel findet, sind die zwei Namensgeber der Wanderung, und zwar die beiden Pillboxes (also Bunker). Sie dienten in den 40er Jahren dem Milit├Ąr als Beobachtungsstationen. Heute sind die beiden Pillboxes einfach zwei Plattformen, auf denen die Wanderer Platz nehmen und die Aussicht genie├čen. Vom Ausblick, den man von hier aus auf die Ostk├╝ste hat, kann man sich einfach nicht satt sehen. Man hat von hier aus den besten Blick auf den Lanikai Beach und das Umland von Kailua. Auch die beiden Mokulua Inseln (zu einer der beiden ging’s anschlie├čend noch mit dem Kajak) konnten wir von hier aus schon sehen.

Nach dieser tollen Wanderung folgte ein weiteres Abenteuer in Kailua:


Kajak-Fahrt zu den Mokulua Islands

Am Vortag hatten wir bei Kailua Beach Adventures bereits online ein Kajak f├╝r 4 – 5 Stunden gebucht. Die Vorausbuchung wurde in den Webforen ├╝berall empfohlen. Tats├Ąchlich war bei diesem Wassersport-Anbieter recht viel los und ohne Vorausbuchung h├Ątten wir kein Kajak zum gew├╝nschten Zeitpunkt mehr bekommen.

Bevor das Abenteuer losging, mussten wir uns noch ein kurzes Video betreffend Sicherheitsvorkehrungen und Vogelschutzgebiet ansehen. Weiters wurde einem die Route, die man paddeln musste, erkl├Ąrt, da es im Meer gewisse Gebiete gab, in die man sich mit dem Kajak nicht begeben durfte bzw. um so die h├Âchsten Wellen ein wenig zu umgehen. Die netten Mitarbeiter statteten uns dann noch mit einer Schwimmweste aus und schon konnte es losgehen – bzw. fast. Der Anbieter hat sein Gesch├Ąft n├Ąmlich wider Erwartens nicht direkt am Strand, sondern 10 Gehminuten vom Strand entfernt. Durch einen kleinen Aufsatz auf Rollen, konnten wir das Kajak bis an den Fluss, in dem man startete, transportieren. Dort angekommen stellten wir diesen Transportaufsatz einfach zu den anderen, die dort schon abgestellt wurden.

Zuerst paddelten wir ein St├╝ck durch den Fluss in Richtung Meer. Da im Fluss zur Zeit unseres Aufenthalts nur ganz wenig Wasser war, reichte er nicht komplett bis zum Meer und wurde von einem Strandabschnitt vom Meer abgeschnitten. So mussten wir das Kajak die letzten Meter bis zum Meer dann einfach tragen und schlie├člich konnte es endlich losgehen:

Unser Ziel war Moku Nui, eine der beiden Mokulua Inseln (die zweite zu besuchen ist strengstens untersagt!). In der Regel sollte man 45 Minuten pro Strecke einrechnen.

Wir hatten hingegen mit starkem Gegenwind und hohen Wellengang zu k├Ąmpfen, was uns die Fahrt erschwerte. Zwischendurch sch├╝ttete es pl├Âtzlich auch mal wie aus K├╝beln, was uns nichts weiter ausmachte, da die Wellen mindestens genauso viel Wasser in unser Gesicht katapultierten.

Und so kamen wir erst nach 1,5h bei der Insel an und das, obwohl wir durchgehend flei├čig am Paddeln waren. Wer selten mit dem Kajak f├Ąhrt und dann gleich so lange bei starkem Wellengang unterwegs ist, versp├╝rt beim Ankunft am Ziel dann wohl das ein oder andere Ziehen im Arm (und in den n├Ąchsten Tagen Muskelkater). Ausruhen wollten wir uns angekommen auf Moku Nui dann aber dennoch nicht, da es Vieles zu entdecken gab: Das Highlight dort sind die s├╝├čen Monk Seals, also die M├Ânchsrobben, die sich das ganze Jahr ├╝ber dort aufhalten und meist nur faul in der Sonne liegen. Ansonsten gibt es auch noch ein paar Vogelarten, die dort ihre Nester gebaut haben. Zudem kann man auf dieser Insel auch einen kleinen Rundweg gehen.

Am R├╝ckweg, den wir aufgrund der besseren Wellensituation in nur 35 Minuten absolvierten, hatten wir das Gl├╝ck eine gro├če Meeresschildkr├Âte zu sehen.

Nachdem wir das Kajak zur├╝ckgebracht hatten, entspannten wir noch am Strand von Lanikai, der im ├ťbrigen auch zu einem der sch├Ânsten Str├Ąnde der Welt z├Ąhlt!


Der perfekte Abschluss des Tages: Sonnenuntergang am Tantalus Lookout

Mit Picknickdecke und Take-Away vom Restaurant ausgestattet ging’s mit dem Mietwagen hoch hinauf in den Puu Ualakaa State Park. Dieser befindet sich im Norden Honolulus hoch ├╝ber der Stadt. Nur ein paar Meter vom Aussichtspunkt „Tantalus Lookout“ entfernt, findet ihr auch viele Parkm├Âglichkeiten. Die Aussicht vom Tantalus Lookout ist wohl die sch├Ânste, die man auf die Stadt Honolulu haben kann. Von hier aus sieht man auch wunderbar auf das Wahrzeichen der Stadt Honolulu: Diamond Head, ein erloschener Vulkankrater im Osten der Hauptstadt Honolulus. Auf der Picknickdecke lie├čen wir dort unseren Abend bei einem wundersch├Ânen Sonnenuntergang ausklingen.


Tag 5: 1048 Stufen auf den Koko Crater + der ber├╝hmteste Strand der Welt


Koko Head Crater Trail

Wie schon in den vergangenen Tagen stand auch an Tag 5 vormittags wieder eine Wanderung am Programm. Angekommen am Parkplatz [Maps] konnten wir gleich einen ersten Blick auf den Wanderpfad erhaschen, der geradewegs steil bis zum Gipfel hoch f├╝hrt.

Der Koko Crater ist ein Tuffsteinkegel, auf dem man – genau wie bei den Pillboxes in Lanikai – Bunker aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges findet. Um den Transport von unten nach oben zu erleichtern, wurden Eisenbahnschienen errichtet. Der Transport ist heute nicht mehr m├Âglich, aber die Eisenbahnschienen sind gr├Â├čtenteils erhalten geblieben und dienen t├Ąglich Unmengen an Touristen als Treppen in Richtung Gipfel.

Diese au├čergew├Âhnliche Wanderung auf den Eisenbahnschienen geht recht unkompliziert und einfach los, auch wenn fr├╝h vormittags die Sonne schon in den Nacken brannte. Neben vielen Touristen begegneten wir auch sehr vielen Einheimischen. Bei den sportaffinen Hawaiianern wird der Koko Head Crater Trail n├Ąmlich sehr gerne gew├Ąhlt f├╝r das Morgen-Workout.

Ungef├Ąhr auf halber Strecke der Wanderung befindet sich eine Art Br├╝cke. Bei diesem Abschnitt verschwindet der Boden unter den Eisenbahnschwellen und man muss hier umso konzentrierter sein, um auf die Bretter zu steigen und nicht in den Abgrund. Nach diesem Abschnitt wird die Strecke immer steiler und alle paar Meter stehen schon Leute, die sich eine Verschnaufpause g├Ânnen, bevor es dann noch die letzten Stufen hinauf bis zum Ziel geht. Zudem ist es auch eine Herausforderung durchgehend so konzentriert sein zu m├╝ssen, da die Eisenbahnschwellen nicht in derselben H├Âhe und auch nicht im selben Abstand angebracht sind. Wie anstrengend die Wanderung f├╝r jeden Einzelnen wird, kann man jedoch gut selbst entscheiden, da es neben den Eisenbahnschienen ganz oft Ausweichstellen gibt, bei denen man sich eine Pause g├Ânnen k├Ânnte. Inklusive Fotostopps haben wir rund 40 Minuten bis nach oben gebraucht.

Oben angekommen wird man mit der wunderbaren Aussicht auf die umliegende Landschaft belohnt. Den Weg nach unten bew├Ąltigt man in ca. 30 Minuten, dennoch sollte man unbedingt konzentriert bleiben.

TIPPS:
– fr├╝h starten (somit weniger Touristen / ertr├Ąglichere Temperaturen)
– genug Fl├╝ssigkeit mitnehmen
– auf gutes Schuhwerk achten
– konzentriert bleiben


Lunch an der Lagune

Auf dem Weg zur├╝ck in die Stadt suchten wir noch nach einem kleinen Lunchspot und es gab eine kleine St├Ąrkung beim Island Brew Coffeehouse [Maps]. Man kann dort toll am Wasser sitzen und es gibt eine gro├če Auswahl an Snacks und Getr├Ąnken. Empfehlung: Acaii-Bowl!


Der meistbesuchte Strand auf Oahu: Waikiki Beach

Den bestbesuchten Strand von Oahu findet man in Honolulu im Stadtteil Waikiki. Der Sand ist, wie fast ├╝berall auf Oahu, sehr hell und das Wasser wundersch├Ân t├╝rkis. Vom Strand aus kann man unz├Ąhlige Surfer, die auf die perfekte Welle hoffen, beobachten – und perfekte Wellen gibt es hier in Waikiki reichlich, da die Wellen vor allem in Waikiki sehr hoch sind. Einziger Wermutstropfen in Waikiki sind die vielen Leute, die sich hier ab dem sp├Ąten Vormittag Handtuch an Handtuch aneinander anordnen. Waikiki ist quasi das Jesolo Hawaii’s, nur paradiesischer.


Tag 6 – 8: Die drei letzten Tage unserer Reise

Nach den abenteuerlichen Tagen auf dieser Trauminsel, war in den letzten Tagen pure Entspannung angesagt und wir g├Ânnten uns ganz viel Sonne, Meer und Shave Ice. Abends spazierten wir immer durch die Stra├čen Honolulus, entdeckten tolle kleine Boutiquen und leckere Restaurants. Wir versuchten einfach so viel „Aloha Feeling“ in uns aufzusaugen wie m├Âglich und waren schon ganz wehm├╝tig, uns bald von dieser Insel verabschieden zu m├╝ssen.

Den letzten Abend auf Oahu verbrachten wir am Ala Moana Beach und genossen den Ausblick auf den allerletzten Sonnenuntergang.


Das Ende einer unvergesslichen Reise…

Wir blicken zur├╝ck auf ein gro├čes Abenteuer. Wir haben viel gelacht, gestaunt, waren euphorisch, voller Tatendrang, oft sprachlos und ergriffen, manchmal ersch├Âpft und m├╝de, aber immer dankbar daf├╝r, was wir erleben d├╝rfen. Wir nehmen mit: viele wunderbare Erinnerungen an eine unvergessliche Hochzeitsreise, auf die wir unser ganzes Leben noch gerne zur├╝ck blicken werden.
Dieses Abenteuer ist nun zu Ende, doch unser gr├Â├čtes Abenteuer als Ehepaar hat gerade erst begonnen ÔÖí


Hier, wie immer am Ende unserer Beitr├Ąge, noch die ├ťbersichtskarte aller Spots:



Hier findet ihr die drei anderen Beitr├Ąge zu unserer Hochzeitsreise:
Las Vegas | Rundreise USA S├╝dwesten | Los Angeles ÔÇô City of Angels

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