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Los Angeles – City of Angels

Die „Stadt der Engel“ war der letzte Stopp unseres Roadtrips auf dem Festland der USA. Los Angeles ist die mit Abstand größte Stadt an der Westküste der USA und eine der größten Metropolen der Welt.

Für eine amerikanische Großstadt ungewöhnlich, verfügt Los Angeles über eine recht überschaubare Anzahl an Wolkenkratzern, weshalb sie auch als „horizontal city“ bezeichnet wird. Der Grund: Die Millionenstadt liegt in einer aktiven Erdbebenzone. Die Ursache für diese Erdbeben ist, dass Kalifornien durch den San Andreas Graben in zwei Hälften geteilt wird.

Wer sich über die Metropole Los Angeles informiert, hört & liest stets geteilte Meinungen. Auf unserem Roadtrip durch den Südwesten der USA [den Beitrag zur Rundreise durch die Nationalparks findet ihr hier] wollten wir uns einen eigenen Eindruck verschaffen von der Stadt, welche „die einen lieben, die anderen hassen“, wie es oft so schön heißt. LA ist voll, groß, laut und teuer, all das haben wir erwartet. Wie wir herausgefunden haben, ist LA aber auch bunt, inspirierend und weltoffen. Welche Orte uns besonders gefallen haben, welche Sights uns positiv oder auch negativ überrascht haben, könnt ihr nun hier lesen 🙂


Unsere Unterkunft – Farmers Daughter Hotel

Da manche Teile von LA als gefährliches Pflaster gelten, informierten wir uns im Vorhinein gut darüber, welche Stadtteile wir eher meiden sollten und wo unser Hotel am besten situiert sein sollte. Zudem sollten aber alle Sights und Orte, die wir sehen wollten schnell und einfach erreichbar sein. Es wurde überall zur Gegend um die Fairfax Avenue / Melrose Avenue bzw. West Hollywood geraten. Aus diesem Grund hatten wir uns für das Farmers Daughter Hotel entschieden – ein Boutique-Hotel direkt an der Fairfax Avenue, gegenüber dem Farmers Market und „The Grove“ (dazu unten mehr). Das Hotel bietet auch ein Restaurant, das TARTE Restaurant, in dem wir uns an einem Abend leckere Cocktails neben dem Kaminfeuer unter dem kalifornischen Sternenhimmel gönnten. Weiters verfügt das Hotel auch über einen Swimmingpool (leider meist sehr schattig, was die Kalifornier im Gegensatz zu uns aber als Vorteil einstufen) und jeder Hotelgast hat kostenlosen Zutritt in das nahegelegene Fitnessstudio. Unser Zimmer war – wie es der Hotelname schon verrät – im „Farmers Style“ eingerichtet: mit großer Scheunentür als Trennung zwischen Schlafraum und Badezimmer sowie vielen kleinen Details, die unser Zimmer im dritten Stock zu einem „Farmers Room“ machten. Die Lage an der gut befahrenen Fairfax Avenue machte – zu unserem Erstaunen – lärmtechnisch überhaupt keine Probleme – im Gegenteil. Zudem hatte man vom Balkon auch einen tollen Blick auf das Hollywood Sign und die Hills.


Fortbewegung

Wie kommt man am besten von A nach B?

Zuerst einmal: LA ist riesig! Man sollte also vorab planen, was man sich ansehen möchte, wenn man – so wie wir – nur ein paar Tage Zeit hat und dennoch so vieles wie möglich sehen möchte. Bei der Planung erkennt man dann meist, dass sich viele Sights in den selben Ecken und Stadtteilen befinden, die man schön kombinieren kann. Da LA so groß ist, sind die Fahrtzeiten (ob mit Öffis oder UBER) nicht zu vergleichen mit den Strecken in manch anderen Städten. Von unserem Hotel bis nach Malibu waren es zum Beispiel 40 Minuten Fahrt – unser Uber Fahrer meinte jedoch, dass man für die selbe Strecke oft auch sogar ein bis zwei Stunden fährt, da in LA der Verkehr so enorm ist und vor allem zur Rush hour die Hölle los ist.

Empfehlung von uns:
Kürzere Strecken mit den E-Scootern fahren – zB. vor allem die Anbieter Lime oder Bird dominieren hier (sehr ähnlich vom Preis her). An jeder Ecke in LA sieht man diese E-Scooter. Das System funktioniert genau wie in anderen Städten auch: Man kann sich jeden beliebigen Scooter schnappen, mittels App entsperren und gleich losfahren. Sobald man sein Ziel erreicht hat, stellt man den E-Scooter an einem (öffentlichen) Ort ab und sagt der App, dass man nun die Fahrt beenden möchte. Die Kosten für jene Fahrt werden dann ganz einfach von der vorher hinterlegten Kreditkarte abgebucht. Wir haben für unsere Strecken meist nicht mehr als 5 Dollar bezahlt – ist also sehr günstig!

Lange Strecken mit Uber fahren! Uber dominiert in LA die Straßen. Man bekommt meist innerhalb von 5 Minuten einen Fahrer, preislich ist’s günstiger als das Taxi und man kommt natürlich um einiges scheller von A nach B als mit den Öffis. Zudem hat man nach der Reise über die Abrechnungen im Uber Konto einen guten Überblick wie viel Geld man für Transfers ausgegeben hat. Was uns in LA noch aufgefallen ist: die (meisten) UBER Fahrer sind der Inbegriff von Freundlichkeit – sie interessieren sich dafür, wo du herkommst, was du auf deiner Reise noch so vorhast, geben Insidertipps und lassen dir die – in LA meist langen Fahrten (vor allem zur Rush hour!!) – oft ganz kurzweilig erscheinen.

Farmers Market

Da Sascha ganz in der Nähe unseres Hotels in West Hollywood recht früh morgens einen Friseurtermin hatte, entschieden wir uns an einem Tag für ein schnelles Frühstück am Farmers Market direkt gegenüber unseres Hotels. Touristen waren noch keine unterwegs, nur „Locals“, die sich ihren Coffee-to-go & Croissants vor der Arbeit holten. Bei „The French Crépe Company“ (direkt am Markt) gönnten wir uns ein süßes Frühstück. Dort gibt’s unheimlich leckere Crépes mit frischen Früchten bzw. Zutaten, die man sich selbst aussuchen darf. Am Farmers Market bekommt man natürlich auch jegliche Erzeugnisse, von Obst und Gemüse bis hin zu Fleisch und Käse.


The Grove

Ein kleiner Stadtteil zum Flanieren, Shoppen und Schlemmen. The Grove liegt neben dem Farmers Market und lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Der Stadtteil wirkt wie eine kleine eigenständige, moderne, saubere Stadt. Falls man also in West Hollywood ist: diese Ecke ist einen Spaziergang wert!


Insta-Paradies Melrose Avenue

Die Melrose Avenue ist eine recht lange Straße mit Einkaufs- und Essensmöglichkeiten im Herzen Hollywoods. Instagram sei Dank wurde diese Straße in den letzten Jahren weltberühmt und zwar durch die vielen Murals, also Wandgemälde, die verschiedenste Künstler an Gebäuden dieser Straße kreierten.

Am bekanntesten ist das „Global Angel Wings Projekt“, das in der Stadt der Engel daran erinnern soll, dass wir alle Engel dieser Erde sind. Ziel der Künstlerin war es, dass Menschen mit ihrer Kunst interagieren und sich davor fotografieren lassen – im Ausmaß dieses enormen Instagram Hypes ist ihr das ja sichtlich mehr als gelungen 😉

Hier findet ihr die Engelsflügel: Google Maps Standort

Ein weiteres bekanntes Mural ist der „Made in LA“ Schriftzug, der ein beliebtes Instagram Motiv darstellt und seit dem Entstehen im Netz viral geht.

Den Made in LA Schriftzug fanden wir hier: Google Maps Standort

Wichtig zu wissen ist, dass manche Murals andauernd verändert werden und es leider auch immer wieder vorkommt, dass sie völlig zerstört oder übermalt werden. So haben wir vor kurzer Zeit bei anderen Bloggern gelesen, dass das „Made in LA“ (das zu unserem Besuch auch schon in „immigrants made LA“ umbenannt wurde) nun schon wieder komplett anders aussieht und ein Teil übermalt wurde.


Essen & Trinken:

Wie in allen amerikanischen bzw. touristischen Städten ist das Essen sehr teuer. Was uns aber am meisten begeistert hat, ist der gesunde Lifestyle, den die Amerikaner hier leben. Es gibt keine Stadt in Amerika, in der so sehr wie hier auf bewusste und gesunde Ernährung sowie Sport und Fitness geachtet wird. Man setzt vorwiegend auf regionale Produkte von Produzenten und Bauern aus der Umgebung. Vor allem Veganer und Vegetarier kommen hier voll auf ihre Kosten, da das Angebot an Restaurants jeglicher Ernährungsformen unüberschaubar groß ist. Hier eine Auflistung von einigen Restaurants, die wir empfehlen können:

Whole Foods Market
…nur ein paar wenige Gehminuten vom Farmers Daughter Hotel entfernt. Whole Foods ist eine Bio-Supermarktkette. Das Tolle am Whole Foods Market: Es ist nicht nur ein Supermarkt, denn im Whole Foods Market gibt’s auch riesige Buffets, Salatbars, …etc. Man stellt sich also in Bowls sein Essen zusammen und bezahlt dann an der Kasse einfach nach Gewicht. Preislich für einen Supermarkt natürlich auch nicht gerade günstig (um diesen Preis bekommt man in Österreich eine große Portion Salat im Restaurant), aber immerhin noch günstiger als würde man in ein Restaurant in LA gehen. Draußen gibt es dann zahlreiche Sitzmöglichkeiten, wo man gemütlich – wie in einem Restaurant – speisen kann. Es war richtig richtig lecker und wir hatten Glück noch einen Platz zu ergattern, da diese Essensmöglichkeit bei den Amerikanern wirklich sehr beliebt ist.

Essen am Farmers Market
Hier findet man allerlei Köstlichkeiten von Bauern und regionalen Verkäufern aus der Umgebung. Wie oben schon kurz erwähnt waren wir eines Morgens bei „The French Crépe Company“ . Hier gibt’s Crépes in allen möglichen Variationen und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top!


Rooftop-Bar EP & LP

So stellen wir uns eine Dachterrassenbar in LA vor. EP & LP ist eine tolle Rooftop-Bar mit Blick auf die Hollywood Hills und das Hollywood-Zeichen, an der Melrose Avenue. Hier steppt auch tagsüber der Bär! DJ Vibes vom Feinsten, Lounge-Feeling, Blick auf die Hollywood Hills – und das alles gepaart mit den unterschiedlichsten Leuten – von top gestylten Mädls in High Heels bis hin zu lässigen Typen in kurzer Hose und Flip Flops. Würden wir in LA arbeiten, wäre das wohl unsere Adresse für den After-Work Drink 😉 Die Getränkepreise sind – wie fast überall in LA – hochpreisig.


Walk of Fame

Eines der Dinge, die einem beim Wort Los Angeles sofort einfallen, ist der Walk of Fame. Er erstreckt sich über 18 Häuserblocks. Man findet dort rund 2.600 Sterne von Persönlichkeiten.

Wissenswertes: Möchte man hier einen Stern, so muss man sich nominieren lassen. Jene Nominierung kostet dem Antragsteller (= Filmstudios oder Produzenten der Stars) ganze 40.000 Dollar (rund 36.000 Euro). Angeblich dient dieser Betrag zur Deckung der Herstellungs- und Installationskosten des Sterns.

Vor unserer Reise haben wir viele Amerika-Blogs gelesen und konnten den Beiträgen entnehmen, dass es ganz zwiegespaltene Meinungen über LA und vor allem Kritik am Walk of Fame gibt. „Nichts Besonderes, enttäuschend, schmutzig,..“ und Ähnliches konnten wir oft lesen. Nachdem wir uns nun selbst eine Meinung bilden konnten, können wir sagen: diese Straße ist durchaus einen Besuch wert. Vermutlich ist hier tagsüber nicht viel los, aber abends geht’s hier rund. Straßenkünstler, verkleidete Superhelden und sogar Alan aus Hangover haben wir getroffen 😉 Man flaniert einfach die Meile entlang, lässt sich in der Menschenmenge, den bunten Lichtern und den Düften des Street Foods treiben. Und ganz nebenbei wirft man immer wieder einen Blick auf den Boden und entdeckt dort den einen oder anderen bekannten Namen. Für viele mag das zu viel Wirbel sein, aber für einen Spaziergang an einem Abend völlig in Ordnung.

Zudem kann man am Walk of Fame oft Stars zu Gesicht bekommen, wenn gerade eine Filmpremiere abgehalten wird. Bei unserem Besuch wurde zum Beispiel gerade der rote Teppich ausgerollt, über den dann am nächsten Tag Leonardo di Caprio und Brad Pitt aufgrund ihres Films „Once Upon A Time“ schreiten sollten.

Doch müssen wir auch sagen, dass es stimmt, dass der Walk of Fame mit seinen vielen Obdachlosen auch seine Schattenseiten hat und diese Kehrseite somit einen völligen Kontrast zu den Filmpremieren und „Roten-Teppich“-Veranstaltungen, die regelmäßig am Walk of Fame stattfinden, bildet – darauf werden wir aber im letzten Abschnitt dieses Beitrags noch genauer eingehen.

Was uns dann noch besser gefiel als der Walk of Fame sind folgende zwei Spots, die sich ebenfalls in dieser Gegend befinden:

1 | BABYLON COURT YARD
Neben der Hollywood Highland Metro-Station beim „Babylon Court Yard“ ganz nach oben fahren – ihr habt dann einen tollen Ausblick auf den Walk of Fame sowie zum Hollywood Sign. Generell ist dieses Gebäude sehr beeindruckend mit der Statue des riesigen Elefanten. Bei Sonnenuntergang sah das wunderschön aus! (Bild rechts unten)

2 | HOLLYWOOD FOOTPRINTS
Was wir um einiges cooler als die Sterne am Walk of Fame fanden: Die Hollywood Footprints – das sind Steinplatten, in denen sich Stars mit ihren Fuß- sowie teilweise auch Handabdrücken inklusive Sprüchen und Unterschriften verewigt haben. Diese Hollywood Footprints findet man vor dem Chinese Theatre.


Auf den Spuren von Pretty Woman: Rodeo Drive

Mehr Luxus an einem Ort geht nicht!

Diese Straße gehört zu den exklusivsten Einkaufsmeilen der Welt. Modehäuser aus Paris und Mailand haben hier ihre Boutiquen: Gucci, Chanel, Prada, Christian Dior und einige kleine Designerboutiquen. Geschmückt mit Palmen und teuren Autos vor den Läden zieht dieses schicke Viertel Besucher aus aller Welt an. Nicht nur außen, sondern auch innen sind die Boutiquen wunderschön. Der Gucci-Store war beispielsweise innen eingerichtet wie ein übertrieben kitschiges Wohnzimmer – teilweise mit pinken Plüschwänden – aber dennoch edel und schön. Man merkt in allen Läden, dass hier nur die besten Interiordesigner des Landes für die Gestaltung verantwortlich sind. Schnäppchen macht man hier keine, da es ja größtenteils europäische Designer sind.

An alle, die „Pretty Woman” mit Richard Gere und Julia Roberts gesehen haben: Ganz in der Nähe des Rodeo Drive’s steht das Beverly Wilshire Hotel. Das Luxushotel liegt direkt im Herzen des Nobelviertels und genau hier erhält Vivian (die von Julia Roberts gespielt wird) im Film ihren ersten Eindruck vom wahren Luxus. Angeblich kann man für zirka 10.000 $ im obersten Stockwerk, in der Penthouse Suite, eine Nacht verbringen.


Sunset Strip in West Hollywood

Ein Uber-Fahrer hatte uns empfohlen unbedingt zum Sunset Strip zu fahren. Der Sunset Strip ist Teil des Sunset Boulevards und liegt in West Hollywood. Er ist bekannt für Restaurants, Boutiquen und das Nachtleben. Vom Sunset Boulevard aus gehen alle Straßen in die Hollywood Hills hinauf, das sah wirklich toll aus und der Blick auf die Hollywood Villen war beeindruckend. Ansonsten fanden wir dieses Stück des Sunset Boulevards nicht weiter spannend – aber bestimmt wäre hier abends oder nachts mehr los gewesen.


Beverly Hills 

Wusstest du, dass Beverly Hills zwar zu Hollywood gehört, aber nicht zu Los Angeles? Beverly Hills, der Ort „der Reichen und Schönen“, ist kein Stadtteil von Los Angeles, sondern eine komplett eigenständige Gemeinde. Diese ist aber komplett von der kalifornischen Metropole Los Angeles umschlossen.

In Beverly Hills findet ihr die von vielen Fotos bekannten breiten Straßen mit den hohen Palmen. Dreht zu Fuß ein paar Runden, bestaunt die prächtigen Villen und fragt euch, wer da wohl wohnen könnte. Beverly Hills ist Wohnort vieler Stars und daher es ist nicht unüblich, dass man dem ein oder anderen Promi bei seiner morgendlichen Laufrunde begegnet.


Hollywood-Sign

…der wahrscheinlich bekannteste Schriftzug der Welt

Was wäre eine LA Reise ohne ein Foto mit dem Hollywood Zeichen geknipst zu haben? Wir ließen uns von einem Uber zum Lake Hollywood Park chauffieren, da man dort dem Schriftzug recht nahe ist. Natürlich war dort sehr viel los, trotzdem sind wir dann doch ein kleines Stück spaziert, um ein Foto abseits der Menschenmassen schießen zu können und den Ausblick zum Hollywood Sign und hinunter zum Lake Hollywood sowie auf die Stadt dahinter zu genießen. Man könnte auch direkt an die Stelle hinter dem Schriftzug wandern. Da es bei unserem LA Aufenthalt aber so heiß war, entschieden wir uns gegen eine Wanderung. Aber es gibt hoffentlich ein nächstes Mal 😉 Ein Grund mehr, um nochmals nach LA zu kommen. VOR den Schriftzug zu wandern ist übrigens nicht möglich (da ist alles eingezäunt).

Interessantes über den Schriftzug:
Der ursprüngliche Schriftzug lautete „Hollywoodland“. Er wurde Anfang der 20er Jahre nur errichtet, um für eine neue Siedlung zu werben und sollte eigentlich nur ein Jahr dort stehen bleiben. Der Schriftzug wurde jedoch rasch zum Symbol für die Hollywood-Filmindustrie. Irgendwann verschwand dann die Endung „land“ und in den 70er Jahren wurde der Schriftzug dann zum offiziellen Wahrzeichen der Stadt Los Angeles ernannt.


Griffith Observatory

Nach dem Spaziergang in der Nähe des Lake Hollywood Parks brachte uns ein Uber zum Griffith Observatory. Bereits nachdem man vom Auto aussteigt, bleibt einem der Atem weg. Wir haben schon viele schöne Aussichtspunkte besucht, aber dieser gehörte von nun an zu den Highlights. Von hier aus sieht man erst einmal wie groß LA ist – was für eine unglaublich riesige Stadt! Im Gebäude des Observatory waren wir nicht. Stattdessen spazierten wir einmal um das Gebäude. Wir waren uns einig, dass dieser wundervolle Ort nur dem Wort „atemberaubend“ gerecht wird.

Wer in den nicht zu heißen Monaten in LA ist, könnte auch zum Griffith Observatory wandern – es gibt unten einen großen Parkplatz, wo man die Wanderung starten kann. Weiters gibt es sogar eine Wanderung, die vom Griffith Observatory zum Hollywood Sign führt.

Doch auch die Autofahrt zum Observatory entpuppte sich als Erlebnis, denn je weiter man den Berg hochfuhr, desto prachtvoller wurden die Villen, Eingangstore und Vorgärten.


Malibu

Malibu Beach ist bekannt für die breiten Strände und die markanten Häuser, die nacheinander angeordnet am Strand auf Stelzen aus Holz stehen. Ein Must-Do ist der Besuch des Malibu Piers. Ausgestiegen aus unserem UBER mussten wir feststellen, dass es – zum ersten Mal während unserer gesamten Reise – regnete. So liefen wir durch den strömenden Regen zum Frühstückslokal ans Ende des Piers. Im Malibu Farm Café kann man hervorragend frühstücken. Sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen ist es äußerst beliebt und daher muss man meist etwas warten für einen freien Tisch. Nebenan gibt’s eine kleine zweistöckige Boutique und am Pier kann man die Fischer bei der Arbeit beobachten. Nach dem Frühstück schien dann aber zu unserem Glück auch recht schnell wieder die Sonne und wir mussten unseren Plan für den Tag (BEACH DAY!) nicht über Board werfen. Nach zwei Wochen Rundreise durch Amerika hatten wir uns immerhin schon so gefreut auf’s Baden im Meer.


Abbot Kinney Boulevard, Venice

LA’s hippste zwei Kilometer

Riesige Palmen, Retroshops, Kosmetikstudios, Designerstores, ausgefallene hippe Läden, Smoothie-Bars und Surfervibes (denn wie kann es auch anders sein: am Ende des Boulevards beginnt Venice Beach!) – so könnte man den Boulevard in wenigen Worten beschreiben. Diese Gegend erfüllt somit in jeder Hinsicht das klassische LA Klischee und den trendigen Lifestyle der hier von den Angelenos, wie die Einwohner von LA genannt werden, gelebt wird.


Venice Canals

Das Venedig Kaliforniens

Nachdem wir den kompletten Abbot Kinney Boulevard in Richtung Meer spazierten, machten wir uns – bevor es an den Muscle Beach ging – noch auf den Weg zu den Venice Canals. Hier kann man gemütlich an den Häusern und Gärten vorbei schlendern und das kleine Venedig LA’s mit seinen Kanälen und Booten bewundern. Ein jedes Haus hat ein kleines Boot vor seinem Haus stehen, oft auch mit Mini-Steg.


Venice

…und der berühmte Muscle Beach

Venice Beach ist bunt, laut, voller Souvenirläden und kleinen Shops. Am Muscle Beach tummeln sich Sportler und Muskelprotze sowie solche, die es noch werden wollen. Andere üben ihre Kunststücke im Skatepark. Viele – so wie wir – sitzen aber bloß auf einer Parkbank und genießen das Treiben. Was hier aber alle gemeinsam haben: die Freude an der kalifornischen Sonne und der einzigartigen Atmosphäre.

Weiter ging’s dann mit dem E-Scooter nach Santa Monica (ca. 15min).


Santa Monica

Auf den Spuren von David Hasselhoff und Pamela Anderson

Spätestens ab der Serie Baywatch war Santa Monica in aller Munde. Besonders signifikant für diese Gegend ist der Santa Monica Pier mit dem Riesenrad. Santa Monica befindet sich – genauso wie Venice – an der Küste des Pazifiks im Westen von Los Angeles County.

Der Pier ist nicht nur der Standort eines kleinen Freizeitparks, sondern markiert auch das Ende der Route 66, auf der wir ein paar Tage zuvor schon gefahren sind.

Das allererste Mal plantschen im Pazifik

Nach stundenlangem Sonne tanken, Abkühlung im Pazifik und Baywatch-Feeling vom Feinsten genossen wir dann abends noch den Sonnenuntergang.

Der entspannte Tag in Malibu, Venice und Santa Monica war für uns der perfekte Abschluss des LA Aufenthaltes bzw. das Ende unserer USA Festland-Reise, denn am nächsten Tag ging es noch 6 Stunden weiter an die letzte Station unserer Hochzeitsreise: Hawaii 🙂
Der Blogbeitrag zu unserer Rundreise auf der Insel Oahu in Hawaii ist bereits in Arbeit und geht ganz bald für euch online!! Wir geben euch auf Instagram Bescheid, sobald es soweit ist!


Schattenseite

LA ist nicht nur Beverly Hills, Hollywood & High Society. LA ist auch eine Stadt mit einer sehr hohen Kriminalitätsrate und einer hohen Anzahl an Obdachlosen. Wir haben uns mit einem Einheimischen darüber unterhalten (bei unserer UBER Fahrt von Santa Monica nach West Hollywood ZUR RUSH HOUR hatten wir immerhin genug Zeit dafür): Er meinte, dass sich der Großteil der Einwohner in LA’s grundsätzlich sehr sicher fühlt – es sei denn, man wohnt zum Beispiel in den südlichen Stadtbezirken. Dort finden tagtäglich Straßenkämpfe und oft Schießereien statt. Diese finden jedoch meist nie in Form eines Raubdelikts oder Einbruchs statt, sondern fast immer zwischen zwei Gangs. Das größte Problem in LA sei nämlich die Bandenkriminalität. Es kommt leider immer wieder zu Zwischenfällen, wo aber auch Unschuldige dazwischengeraten. Was uns dieser Herr auch noch erzählte: Die Polizeipräsenz ist in LA angeblich nur halb so groß als zum Beispiel in New York und ein riesiges Problem in LA sei momentan die hohe Anzahl an Obdachlosen, wofür die Stadt Los Angeles einfach keine Lösung findet. Auch wir waren schockiert wie enorm viele Obdachlose es in LA gibt. Ein Mann lag zitternd ohne Kleidung am Gehsteig des Walk of Fame und ein paar Meter weiter hat eine Familie einfach ein Zelt aus Kartons und Zeitungspapier aufgeschlagen – Armut und Reichtum treffen hier aufeinander wie leider an noch ganz vielen anderen Stellen dieser Welt.

Wir haben uns jedoch zu keinem Augenblick in dieser Stadt unsicher oder unwohl gefühlt, jedoch muss man dazu sagen, dass wir auch darauf geachtet haben, gewisse Stadtteile zu meiden.


Wetter / Klima

LA liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Marokko, dennoch ist es hier an der pazifischen Küste selten unerträglich heiß. Dank Pazifik wird das Klima ganzjährig auf angenehme Temperaturen, die nur selten unter 15 Grad fallen, reguliert. Nicht ohne Grund ist LA Wahlheimat vieler Amerikaner, die in der „Stadt der Engel“ den ewigen Sommer genießen – wir können diese Menschen nur all zu gut verstehen 😉


Aufenthaltsdauer in Los Angeles

Wie viele Tage brauche ich, um LA zu erkunden? Diese Frage wurde uns in den letzten Wochen oft gestellt. Für den Besuch dieser Gegenden, die wir in diesem Blogbeitrag beschrieben haben, brauchten wir 3,5 Tage, wovon wir einen halben Tag am Strand liegend in Santa Monica verbracht haben – also auch für Entspannung war Zeit. Wären wir nicht weiter nach Hawaii geflogen, so wären mehr Tage in LA auch toll gewesen. Aber grundsätzlich würden wir ca. 4 Tage empfehlen – da könnte man zB. auch die längere Wanderung zum Hollywood Sign unternehmen.


Überblick aller Spots in Los Angeles:

Hier findet ihr nun, wie immer, alle besuchten Spots, die ihr euch ganz einfach in eurem Google Account abspeichern und jederzeit über Google Maps wieder abrufen könnt:


Resümee Los Angeles:

Unsere persönlichen Highlights in LA: Die Aussicht vom Griffith Observatory, das Frühstück am Malibu Pier und das Feeling am Strand von Santa Monica, das sich einfach nicht in Worte fassen lässt.

Wie oben schon erwähnt: „Die einen lieben die Stadt, die anderen hassen sie“ – wir waren vor unserer Reise schon ganz gespannt zu welcher Sorte wir uns wohl nach unserem Aufenthalt einordnen würden, aber wir nehmen an nach diesem Blogbeitrag könnt ihr schon erahnen, dass wir wohl zur ersteren gehören. LA sieht uns bestimmt wieder! Man ist umgeben vom Beach Feeling (vor allem natürlich an den Küstenbereichen), das lockere Gemüt der Kalifornier wirkt ansteckend und man weiß einfach sofort, warum Kalifornien als „Sunshine State“ bezeichnet wird. Nicht nur das Wetter strahlt, sondern auch die Gesichter der Menschen, die in dieser Stadt leben, arbeiten oder nur Urlaub machen. LA ist, wie es scheint, nicht bloß eine Stadt, sondern ein Lebensgefühl, von dem man ein kleines Stück mit nach Hause nimmt.

Die Stadt hat uns also in ihren Bann gezogen. Wir vermissen die Stadt jetzt schon und wir freuen uns bereits auf den Tag, an dem wir dorthin zurückkehren, in die City of Angels.

Hier findet ihr die anderen Beiträge zu unserer Hochzeitsreise:
Las Vegas | Rundreise USA Südwesten | Hawaii


Ihr habt Fragen zu unserer Los Angeles Reise?

Falls ihr gerade einen Trip nach LA plant, eine Frage zur Planung oder zu einer bestimmten Gegend habt, so geben wir unser Bestes euch darauf so schnell wie möglich eine Antwort liefern zu können. Gerne könnt ihr uns per E-Mail oder direkt auf Instagram [mrandmrsheigl] kontaktieren.

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