Budapest
Travel,  Ungarn

Budapest – die vielleicht schönste Stadt Osteuropas

…weil es in Ungarn einfach so viel mehr gibt als Lángos und Gulasch!

Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Hauptstädten ist die 1,78 Millionen Einwohner Stadt Budapest noch immer ein kleiner Geheimtipp, wenn es um Ziele für eine Städtereise geht.

Dabei hat die ungarische Hauptstadt einfach alles, was es für eine Städtereise braucht: unzählige Sehenswürdigkeiten, beeindruckende Architektur, tolle Aussichtspunkte, schicke sowie hippe Food Spots und ein aufregendes Nachtleben.

Völlig ohne Erwartungen ging es im Februar dieses Jahres zum ersten Mal für ein Wochenende in die Hauptstadt Ungarns. Ganz schnell wurde die Stadt an der Donau zu einer Lieblingsstadt. Und so ging es nun Anfang Dezember erneut nach Budapest, um die Stadt auch mal im Weihnachtsflair erleben zu können.


Tipps für euren Budapest Trip sowie eine „20 things to do“-Liste findet ihr nun hier im Überblick:


Hilfreiche Infos für deine Budapest-Reise


1 | Fremdwährung Forint

Die Währung in Ungarn ist Forint. 1€ entspricht (lt. aktuellem Kurs) 330 Forint. Am besten ihr besorgt euch gleich vor eurer Reise noch Fremdwährung. In vielen Bars und Restaurants kann man erst ab einem gewissen Betrag mit der Kreditkarte bezahlen. Natürlich könnte man auch erst in Budapest Euro-Scheine in Forint wechseln lassen. Dies ist aber oft teurer.


2 | Nutzt U-Bahn und Straßenbahn

Budapest hat ein gut ausgebautes öffentliches Straßenverkehrsnetz. Für ein 72h-Ticket bezahlten wir pro Person ca. 13 Euro. Beim ersten Budapest-Aufenthalt wurde auf die Öffis verzichtet, da man natürlich auch alles gut zu Fuß erreichen kann. Aufgrund der frostigen Temperaturen und einem Spot etwas außerhalb des Stadtkerns haben wir uns dieses Mal für ein 72-Stunden Ticket entschieden, was im Nachhinein betrachtet die beste Entscheidung war, denn innerhalb von nur 20 Minuten war man ganz schnell am anderen Ende der Stadt.


3 | Unterkunft / beste Lage

Wir entschieden uns für das Hotel Novotel Budapest Zentrum. In unmittelbarer Nähe befindet sich gleich die Metrostation Blaha Luzja. Man kann von dort aus auch alles zu Fuß erreichen und auch das Viertel mit den tollen Ruin Pubs und Clubs ist ebenfalls nur ein paar Schritte entfernt, sodass man nachts auch gut ohne Taxi oder Öffis nachhause kommt.

Wir waren rundum zufrieden mit dem Hotel. Auch das Frühstück im Erdgeschoss des Hotels, im „Palace Restaurant“, war großzügig und lecker! Was ganz toll war: der riesige Whirlpool und die Sauna im Keller des Hotels – einfach perfekt zum Aufwärmen zwischendurch, denn in Budapest weht im Winter oft eisiger Wind.

Man kann in Budapest natürlich auch ganz günstig übernachten (60 € für ein Doppelzimmer, zB. im Centrooms Hotel).


4 | Erreichbarkeit / Anreise

Ideal ist die Anreise aus Österreich mit dem Zug. Ab Oberösterreich ist man mit dem Zug in 4,5h in der ungarischen Hauptstadt, und dies ganz ohne umsteigen. Wer früh genug dran ist mit der Ticketbuchung, kann super Angebote ergattern und bezahlt nur 39 € pro Strecke. Selbstverständlich gehen von Deutschland und Österreich auch täglich Flüge nach Budapest, zum Flughafen „Liszt Ferenc“.


5 | Wie viele Tage muss ich einplanen?

Für den Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und um auch die Shoppingmeile, die Food Spots und das Nachtleben erkunden zu können, würden wir euch drei Tage empfehlen.


6 | Verständigung

Die Amtssprache ist Ungarisch, jedoch sprechen die meisten auch Englisch und oft auch ein wenig Deutsch. Ein paar hilfreiche ungarische Wörter:
utca = Straße (zB. Váci utca)
tér = Platz (zB. Vörösmarty tér)

Ein Tipp für alle, die zur Weihnachtszeit in der Stadt sind: Bestellt man einen Punsch, wird man meist gefragt, ob es in Ordnung ist, wenn Pálinka dazugegeben wird. Da wir nicht wussten, was Pálinka ist, nickten wir einfach in der Hoffnung dann einen leckeren Punsch in den Händen zu halten. Im Nachhinein wurde uns bewusst, dass der Pálinka aus dem Punsch einen äußerst intensiv alkoholischen Punsch machte. Pálinka ist wohl geschmacksache – unser Geschmack war’s auf jeden Fall nicht.
Pálinka = ungarischer Schnaps 😀


20 Must-do’s in Budapest


1 | Sich von den Düften durch die gotische „Große Markthalle“ leiten lassen

Sie besticht mit ihrem gotischen Stil und ähnelt anderen europäischen Markthallen. Von Obst, Gemüse, Nüssen, Süßigkeiten bis hin zu Fisch und Fleisch – hier gibt’s wohl alles. Es gibt eine zweite Etage, auf der es Textilwaren und Souvenirs zu kaufen gibt. Auch einige Restaurants und Snackbars findet man hier. Wer original ungarische Lángos mit Sauerrahm, Speck und Zwiebel probieren will, der sollte das hier tun – so lecker!


2 | Spaziergang auf den Gellértberg für den schönsten Ausblick

Auf dem Gellértberg, oder auch Gellérthegy auf Ungarisch, findet man ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: die Freiheitsstatue, die hoch über den Dächern der Stadt thront. Der Gellértberg ist zudem der wohl schönste Aussichtspunkt in Budapest. Von der Donau aus ist man innerhalb von 15 – 20 Minuten an der Bergspitze und man genießt von oben einen wunderschönen Blick auf die Stadt und die Donau.


3 | Fischerbastei und Matthiaskirche erkunden

Vor allem die Fischerbastei beeindruckt mit ihrer außergewöhnlichen Architektur und wirkt wie ein Märchenschloss aus einem Disney Film. Was die Idylle trübt: die Menschenmassen, die sich dort tummeln.
TIPP: Am besten vor 08:00 Uhr schon dort sein, denn dann stehen die Chancen gut diese Sehenswürdigkeit noch für sich alleine genießen zu können, bevor dann ab 09:00 Uhr im Minutentakt die großen Autobusse, beladen mit großen Scharen an Touristen, kommen. Man erreicht diese Sehenswürdigkeit am besten mit der roten U-Bahnlinie M1 – Ausstiegsstelle Batthyány tér, von dort dann ca. 10 Minuten den Berg hinauf spazieren.

Einen 10minütigen Spaziergang entfernt befindet sich, ebenfalls im Stadtteil Buda, der Palast des ungarischen Staatspräsidenten: der Sandor Palace. Ganz zufällig durften wir dort die Zeremonie der Wachablöse beobachten.


4 | Burg von Buda, Sandor Palace & Burggarten

Einen 10minütigen Spaziergang entfernt befinden sich, ebenfalls im Stadtteil Buda, die Burg von Buda, der Burggarten sowie der Palast des ungarischen Staatspräsidenten: der Sandor Palace. Ganz zufällig durften wir dort die Zeremonie der Wachablöse beobachten.


5 | Das ungarische Parlament bestaunen

Eines der beeindruckensten Gebäude der Stadt ist sicherlich das ungarische Parlament. Es befindet sich im Stadtteil Pest am Ufer der Donau und wirkt mächtig mit den vielen Türmen und der neugotischen Fassade. Von der gegenüberliegenden Seite der Donau hat man einen tollen Blick auf das Parlamentsgebäude.


6 | Sich von der imposanten St.-Stephans-Basilika beeindrucken lassen

Sie ist das größte Kirchengebäude in Budapest und beeindruckt mit ihrer Architektur, vor allem, wenn man von Westen aus, von der Zrínyí utca auf sie blickt. Zur Weihnachtszeit ist sie besonders schön beleuchtet.


7 | Den Bauch des Polizisten streicheln

Ja, ihr habt richtig gelesen 😀 Ganz in der Nähe der St.-Stephans-Basilika, dort wo sich Zrinyi utca und Október utca kreuzen, steht die Statue „The fat police man“. Sie stellt, wie der Name schon sagt, einen kräftigen Polizisten dar. Man sagt, wenn man den Bauch des Polizisten streichelt, so würde einem dies ein ganzes Jahr Glück bringen. Wer also die St.-Stephans-Basilika besucht, sollte einen kurzen Abstecher zu dieser Statue machen und eine Portion Glück mit nachhause nehmen.


8 | Den Heldenplatz besuchen

Der Heldenplatz, oder ungarisch Hösök Tere, ist den Bürgern und Freunden Ungarns gewidmet, die ihr Leben für das Land gelassen haben. Es ist ein beeindruckend riesiger Platz mit Statuen, die das dahinterliegende Gebiet „Városliget“, besser bekannt als „Budapester Stadtwäldchen“, bewachen sollen. Dorthin gelangt man mit der Linie 1. Die U-Bahnlinie 1 ist nach London die zweitälteste U-Bahn der Welt.


9 | Sich von der Burg Vajdahunyad verzaubern lassen

Unweit vom Heldenplatz entfernt befindet sich die Burg Vajdahunyad.
Dieses Bauwerk befindet sich inmitten von Városliget und wirkt wie eine historische Festung, doch hier wohnte nie ein Adeliger oder Burgherr. Die Vajdahunyad Burg wurde für keinen speziellen Zweck, sondern bloß als Kunstwerk erbaut und später zu einer beliebten Sehenswürdigkeit. Im Sommer kann man am angrenzenden kleinen See Bootfahren und im Winter am größten Eislaufplatz Europas seine Runden drehen.


10 | Ungarische Spezialitäten probieren

Kürtőskalács (Baumkuchen), Gulasch, Salami und Lángos:
Der Baumkuchen ist eine ungarische Spezialität, man findet Baumkuchen-Stände an jeder Ecke! Auch am Probieren einer original ungarischen Lángos mit Sauerrahm, Wurst und Käse kommt ihr nicht vorbei. Auch das Gulasch steht hier meist ganz oben auf der Speisekarte. Beim Frühstück in unserem Hotel gab es auch eine Auswahl an verschiedenen Sorten der ungarischen Salami, die ebenfalls lecker war!


11 | Tolle Restaurants entdecken

Märchenhaft speisen im Vintage Garden
Dieses Restaurant erfreut sich dank Instagram und dem außergewöhnlich schönen Interoir großer Beliebtheit. Weiß-pinke Blumen schmücken die Wände und Dekoobjekte sind vorwiegend in Rosa gehalten. Es wird jedoch zu bestimmten Anlässen wie Ostern, Halloween, Weihnachten etc. immer umgestaltet und neu dekoriert. Nicht nur das Interior, sondern auch die Speisen können sich sehen lassen und schmecken hervorragend! Die Preise sind moderat, aber höher als von anderen Restaurants in Budapest gewohnt. Eine Vorab-Reservierung ist hier, vor allem am Wochenende, jedoch meist zwingend notwendig.


Mazel tóv
Ein anderes, hippes Lokal ist das Mazel tóv, bei dem man jedoch auch fast keine Chance auf einen freien Tisch hat, wenn man ohne Reservierung kommt. Hier speist man in einem riesigen Wintergarten, der mit vielen Lichterketten und Pflanzen geschmückt ist.


Urban betyár
Das Urban betyár ist ein weiteres Restaurant, das wir empfehlen können. Dort kann man ungarische Spezialitäten in tollem Ambiente genießen.


Fat Mama
Ebenfalls ein tolles Lokal, in dem abends auch oft Livebands auftreten.


Restaurants auf der Einkaufsstraße Váci Utca
Wie in jeder Großstadt sind die Restaurants an den touristischen Plätzen entsprechend hochpreisiger, daher als Tipp, wenn ihr im Stadtteil Pest auf der Haupteinkaufsstraße Váci Utca unterwegs seid: Die Restaurants zwischen der „Großen Markthalle“ und der Icebar Budapest sind deutlich günstiger als auf dem Abschnitt zwischen Icebar Budapest und Vörösmarty Platz.


12 | Schlemmen am Streetfood Market Karaván

Dieser Streetfood Market befindet sich das ganze Jahr über am selben Platz und hat täglich von Mittag bis Mitternacht geöffnet. Wir besuchten diesen nachts, da sich dieser neben dem Ruin Pub Szimpla Kert bzw. am Weg zum Club Instant befindet.


13 | Die einzigartigen Ruin Pubs entdecken

Was das Nachtleben betrifft ist Budapest bekannt für seine Ruinenbars. Man findet dort Bars und Clubs, die in verfallenen Häusern und Innenhöfen errichtet wurden. Das Szimpla Kert zählt zu den bekanntesten Ruin Pubs. Hier trifft sich abends ein bunt gemischtes Publikum zum gemütlichen Drink bevor man in Clubs weiterzieht. Ab 20 Uhr abends ist hier so viel los, dass man fast immer eine Weile nach einem Sitzplatz suchen muss. Das Gebäude beinhaltet mehrere Bars auf zwei Ebenen, im Inneren sowie im Hinterhof. Das Szimpla Kert ist ausgefallen möbliert und dekoriert. Kein Möbelstück gleicht hier dem anderen.

Beim Anblick dieser verrückt gestalteten Räumlichkeiten fragt man sich wie denn dieses Konzept der Ruin Pubs entstanden ist: Vor vielen Jahren kamen Studenten auf die Idee leerstehende Gebäude, also Ruinen, zu mieten und darin Bars zu eröffnen, damit diese nicht abgerissen werden. Eingerichtet wurden die Bars mit Möbelstücken und Dekoobjekten, die auf dem Sperrmüll gelandet wären. Recht schnell fand dieses Konzept Anklang bei der Bevölkerung und bald standen diese Bars auch als „Geheimtipp“ in allen Reiseführern. Mittlerweile sind die Ruinenkneipen nicht mehr aus dem Nachtleben Budapests wegzudenken und eine kleine Sehenswürdigkeit der Stadt.

Eine weitere Ruinenkneipe, in der wir jedoch selbst noch nicht waren, ist Csendes Létterem. Auch dieses Lokal wurde mit ganz verrückten Gegenständen dekoriert und hat sich in Budapest einen Namen gemacht.


14 | Clubs: Gebäudekomplex Instant

Ab 23:00 Uhr steppt hier der Bär! Instant ist ein Gebäudekomplex, in dem sich gleich mehrere Clubs zusammengeschlossen haben: Unzählige Dancefloors mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen auf versch. Ebenen. Im Inneren befindet sich auch – wie im Szimpla Kert – ein Innenhof, der ebenfalls als Tanzfläche genutzt wird (im Winter mit Heizstrahlern). Im riesigen Tunnelsystem dieses Gebäudekomplexes kann man sich schon mal verlaufen – das erklärt auch, warum überall Wegweiser und Grundriss-Karten an den Wänden hängen.

Empfohlen wird auch noch der Club Corvintetö am Blaha Luzja Platz – dieser hat angeblich eine große Open Air Fläche auf dem Dach, auf dem man zu elektronischen Klängen abtanzen kann – diesen Club werden wir uns wohl ansehen, falls wir die Stadt mal im Sommer besuchen.


15 | Shopping auf der Haupteinkaufsstraße Váci Utca und Fashion Street

Die Váci Utca ist eine 1,2 Kilometer lange Flanier- und Einkaufsmeile. Sie ist von der „Großen Markthalle“ bis hin zum Vörösmarty Platz durchgehend eine Fußgängerzone, wobei sich die meisten Shops nördlich in der Nähe des Vörösmarty Platzes befinden. Biegt man am Ende der Váci Utca (Utca = Straße) in die rechte Seitengasse, so befindet man sich in der sogenannten Fashion Street, wo sich ebenfalls ein Geschäft an das andere reiht.

Bei Schlechtwetter könnte man, sofern man in Shoppinglaune ist, auch die Einkaufszentren aufsuchen, wie zB. das größte Einkaufszentrum in Budapest: Arena Mall, nur eine U-Bahn-Station vom Hauptbahnhof Budapest Keleti entfernt.


16 | Die besten Donuts der Stadt probieren

…bei Mr. Funk, in der Nähe der St.-Stephans-Basilika. Je nach Saison und Anlass gibt es hier die ausgefallensten Donut- und Shake-Kreationen. Dafür, dass dieser Laden in den letzten Jahren zum Instagram Spot schlechthin geworden ist, schreckten uns die Preise für die verschieden gestalteten Donuts (von 2,50 € bis 4,50 €) nicht. Und das wichtigste: sie schmecken auch so wie sie aussehen – einfach hervorragend!


17 | Geheimtipp: Snack oder Frühstück bei Nagyi’s Crêperie

Falls ihr nach einem Frühstückslokal sucht oder einfach tagsüber zwischendurch einen Snack zu euch nehmen wollt, ist diese Creperia genau das Richtige für euch! Ganz zufällig sind wir beim allerersten Budapest-Aufenthalt auf dieses „Palatschinken“-Lokal gestoßen. Es befindet sich in der Nähe der Fischerbastei im Stadtteil Buda, also westlich der Donau. Hier gibt es Palatschinken bzw. Crêpes in allen möglichen Variationen, ob pikant mit Wurst, Käse und Gemüse, oder süß mit Schokolade, Honig und verschiedensten Früchten. Die Auswahl ist so riesig, dass man zuerst einmal eine Zeit lang am Tresen steht, um die Karte zu studieren, denn man bestellt und bezahlt direkt an der Bar / am Tresen des Lokals. Die Preise sind enorm günstig, aber dafür die Portionen auch nicht riesig, sodass sich die meisten gleich zwei oder drei Variationen gönnen. Da dieses Lokal wohl nur bei den Einheimischen bekannt ist – zumindest sahen wir keine Touristen – findet man immer einen Platz. Der schönste Platz ist wohl der am Fenster im ersten Stock mit Blick auf das Parlamentsgebäude.


18 | In der Adventszeit: Weihnachtsmärkte besuchen

Wer an Weihnachtsmärkte in europäischen Großstädten denkt, dem fällt nicht sofort die Stadt Budapest ein. Doch die ungarische Hauptstadt hat zur Weihnachtszeit einige richtig schöne Weihnachtsmärkte zu bieten.

Weihnachtsmarkt am Vörösmarty Platz:
Hier werden Kürtöskalacs (Baumkuchen) verkauft, deftige ungarische Spezialitäten angeboten und eine unüberschaubare Anzahl an Tassen Glühwein aus Kesseln über offenen Feuer geschöpft. Vor allem das riesige Angebot an Getränke- und Essenständen, die aufwändig dekoriert sind, fiel uns auf. Recht negativ fiel uns jedoch der enorm hohe Preis der Speisen auf: Zu zweit bezahlten wir bei einem Essensstand ganze 30 € für unsere beiden Speisen. Auch eine Tasse Punsch kostet etwa 5 Euro, was einen anfangs schon schreckt, da ja Budapest ansonsten für die günstigen Preise bekannt ist. Wir sprachen mit einem Einheimischen: Grund für diese enorm hohen Preise sind die immensen Gebühren für deren Markt- und Essenstände, die zu bezahlen sind, damit sie überhaupt auf diesen Plätzen „parken“ und verkaufen dürfen.

Am Vörösmarty Platz durften wir zufällig dabei sein, als der Priester von Budapest die zweite Kerze am überdimensionalen Adventskranz entzündete. Weiters gibt es dort eine Bühne, auf der regelmäßig Aufführungen, wie Konzerte oder Tanzshows, stattfinden.
Angrenzend an den Vörösmarty Platz findet man die Fashion Street, die im Winter bunt geschmückt, ja fast überladen, ist mit Lichtobjekten und Deko.
Am Ende der Fashion Street findet man einen weiteren kleinen Weihnachtsmarkt am Deák Ferenc Platz.
Ein weiterer schöner Markt – zu Fuß vom Vörösmarty Platz aus zu erreichen – ist der Weihnachtsmarkt am Svent István Platz vor der St.-Stephans-Basilika. Die Basilika ist abends wunderschön beleuchtet und es finden regelmäßig kurze Lichtshows, die auf die Basilika projiziert werden, statt.

Ein weiterer schöner Markt – zu Fuß vom Vörösmarty Platz aus zu erreichen – ist der Weihnachtsmarkt am Svent István Platz vor der St.-Stephans-Basilika. Die Basilika ist abends wunderschön beleuchtet und es finden regelmäßig kurze Lichtshows, die auf die Basilika projiziert werden, statt.


19 | Thermalbäder Budapest

Die Stadt Budapest ist die größte Kurstadt in Europa mit rund 20 Bädern. Wir waren selbst noch in keinem dieser Thermalbäder, aber vor allem das Széchenyi Bad wird überall gelobt und empfohlen. Außerdem finden dort nachts regelmäßig Partys statt, bei denen DJ’s im Außenbereich der Therme auftreten. Das war uns dann aber doch etwas zu kalt bei 0°. Die Széchenyi Therme ist gut mit der U-Bahn erreichbar. Wir sahen das imposante Gebäude nur von außen, da es sich gleich in der Nähe vom Heldenplatz befindet.


20 | Relaxen auf der Insel Margitsziget

Die 2,5 Kilometer lange Insel auf der Donau ist ein Paradies für Läufer, Radfahrer, Familien und alle, die kurz einmal dem Großstadtflair entfliehen wollen und das Grüne suchen. Bekannt für diese Insel ist die Wasserfontäne, die regelmäßig zu Musik „tanzt“. Wir waren selbst noch nicht auf der Insel – das wird aber nachgeholt, sobald wir mal in der etwas wärmeren Jahreszeit diese Stadt aufsuchen.


Schlussendlich bleibt zu sagen, dass BUDAPEST, was europäische Reiseziele betrifft, oft zu unrecht unterschätzt wird. Mit Budapest verbindet nicht gleich jeder eine bestimmte Sehenswürdigkeit so wie in London den Big Ben, in Paris den Eiffelturm oder in Barcelona die Sagrada Familia. Und doch hat die Stadt Budapest eine beträchtliche Summe an sehenswerten Orten zu bieten. Manche behaupten sogar, es sei das „schönere Wien“, da sich die Architektur recht ähnelt, aber dann doch noch einmal mehr mit ihren außergewöhnlichen Gebäuden, aufwändig gestalteten Brücken und Aussichtpunkten punktet. Mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und außergewöhnlichen Attraktionen kann die Stadt definitiv mit anderen europäischen Metropolen mithalten und wir sind uns sicher, dass Budapest in den nächsten Jahren immer mehr an Beliebtheit gewinnen wird.

…also – worauf wartet ihr noch? Auf nach Budapest!


Werbung unbeauftragt | Dieser Beitrag entstand in keinerlei Kooperation mit den angeführten Orten.

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