Santorin Hotel
Griechenland

Santorin – die verträumte Insel in Griechenland

Weiß gestrichene Häuser, blaue Kuppeldächer, 300 Sonnentage jährlich, angenehme Temperaturen, die ansteckend fröhliche Mentalität der Griechen und viele versteckte Plätze: All das sind Gründe, warum wir uns vor sechs Jahren in das Land Griechenland verliebt haben. 2014 erkundeten wir eine Woche lang die Kykladeninsel Mykonos. Nun ging es vergangenen Sommer endlich wieder nach Hellas, wie das schöne Griechenland gerne genannt wird. Geplant war eine zweiwöchige Rundreise auf den griechischen Kykladen, eine Inselgruppe im Ägaischen Meer, zu der unter anderem Mykonos, Santorin und Naxos gehören.

Zu Beginn unserer Reise ging es auf eine Insel, die sich zum Hotspot für Urlauber aus aller Welt entwickelt hat: die nicht einmal 80 km² große Insel Santorin. Santorini und Santorin ist übrigens das Gleiche – Santorin ist bei den Österreichern verbreitet, Santorini eher in Deutschland. Bei den Einheimischen wird diese Insel meist nur Thíra genannt.

VULKANINSEL SANTORIN

Santorin ist die südlichst gelegene Insel der Kykladen in der griechischen Ägäis und mit einer Länge von 18 Kilometern und Breite von 13 Kilometern recht überschaubar. Ideal also, um so viele Ecken der Insel wie möglich – in nur wenigen Tagen – zu entdecken.

…doch gehen wir zurück ins Jahr 1613 v. Chr, als alles mit einer riesigen Explosion begann. In der griechischen Ägäis flog die Vulkaninsel Akrotiri in die Luft. Was davon übrig geblieben ist, kennen wir alle: die Insel Santorin, die Teil eines riesigen Kraters ist. Eine Kraterlandschaft mit steil hinab ins Meer ragenden Klippen und schroffen Felsformationen wurde erschaffen. Dieser Krater wird übrigens Caldera (= Kessel) genannt.

Was viele nicht wissen: der Vulkan ist noch immer aktiv. Mit drei Ausbrüchen im 20. Jahrhundert ist der Kameni-Vulkan der aktivste Vulkan im östlichen Mittelmeer. Eine verheerende Katastrophe blieb im letzten Jahrhundert (zum Glück) aber aus.

…und nun zu unseren erlebnisreichen Tagen auf der wunderschönen Insel Santorin:


FÄHRE BLUE STAR DELOS NACH SANTORIN

Blue Star Delos

Um 07:30 Uhr morgens starteten wir vom Hafen von Piräus aus mit dem Schiff von Blue Star Ferries zur Trauminsel Santorin. Es gäbe natürlich einen Direktflug auf den Flughafen Thíra / Santorin auch, jedoch wurden coronabedingt etliche Flüge storniert und so mussten wir jenen Umweg über Piräus nehmen. Vom Wasser aus konnten wir viele traumhaft schöne Inseln bewundern und bei einigen Inseln legten wir kurz am Hafen an, um Fahrgäste sowie Autos und LKW’s an und von Board gehen zu lassen, zB. Paros, Naxos und Ios.

Nach sieben Stunden am ägäischen Meer sahen wir zu unserer Linken auf einmal eine Kulisse, die wir vom Land aus wohl nie so schön zu sehen bekommen hätten: die weißen Häuser in den Klippen von Santorin. Oia, Fira, Imerovigli – diese kleinen Klippenorte, die wir bisher nur von Fotos kannten, waren vom Meer aus wunderschön anzusehen und unsere Vorfreude, das alles in den nächsten Tagen entdecken zu dürfen, stieg ins Unermessliche.

Nach der ersten Begeisterung über den tollen Blick auf die Klippenorte, folgte der nächste Wow-Moment: Wir holten im Laderaum des Schiffes unsere Koffer und standen – gemeinsam mit Autos und riesigen LKW’s – vor der Auffahrtsrampe, darauf wartend, dass sie endlich aufgeht. Ganz langsam öffnete sie sich und vor uns sahen wir eine unfassbar hohe Klippe aus braunem Gestein, die fast erschlagend wirkte, aber dennoch wunderschön. Direkt vom Hafen aus konnte man ganz oben am Abgrund sogar schon unser Hotel erkennen.

Aus dem Schiff ausgestiegen erspähten wir dann recht schnell auch schon unseren netten Fahrer des Hotel Shuttles, den wir morgens noch kontaktiert hatten.

Nützliche Info: Auf Santorin gibt es einen alten und einen neuen Hafen. Der „New Port Athinios“ ist jener, an dem die großen Fähren ankommen und abfahren. Auch unsere Fähre kam am sogenannten „Neuen Hafen“ an. Auch Kreuzfahrtschiffe legen entweder im neuen Hafen an, oder sie bringen die Gäste in kleineren Booten an den alten Hafen von Fira. Von dort aus führt eine Treppe etwa 300 Meter steil bergauf in den Ort Fira am Kraterrand. Man kann stattdessen aber auch ganz bequem die Gondel nehmen.

…bis in drei Tagen, Blue Star Ferry!

Wusstest du, dass das Wrack des 2007 gesunkenen Kreuzfahrtschiffes „Sea Diamond“ noch immer in einer Tiefe von 100 Metern im Meer vor Santorin liegt?

Unser Hotel: Suites of the Gods Cave Spa*****

Im Hotel wurden wir von der Hotelchefin sehr herzlich begrüßt und die Freude über Touristen in dieser schwierigen Zeit stand ihr ins Gesicht geschrieben. Sie führte uns persönlich durch das gesamte Hotelareal und freute sich selbst so lieb mit uns, als sie uns unser „Upgrade“ präsentierte: eine der neuen Suiten des Hotel-Areals. Das Hotel alleine war schon atemberaubend genug, aber dieses Zimmer verschlug uns wahrlich die Sprache. Das Interior, der Ausblick, die ganzen Details – schöner hätte es nicht sein können!

Nicht nur der Innenbereich des Hotels kann sich sehen lassen, auch der Außenbereich steht dem nichts nach: ein riesiger Infinity-Pool mit Liegeflächen im Wasser ist sicherlich das Aushängeschild des Hotels. Und mal ganz ehrlich – schöner geht’s ja wohl wirklich nicht oder?

Als Verpflegung hatten wir Frühstück gebucht, welches aufgrund von Corona nicht auf der großen Terrasse serviert, sondern direkt in die Suite geliefert wurde. Am Vortag durften wir hierfür immer auf einer ganz langen Liste ankreuzen, was wir gerne zum Frühstück hätten. Und so frühstückten wir täglich auf unserem Balkon mit traumhaften Ausblick wie die Götter – das Hotel wird seinem Namen also definitiv gerecht.

Da das Hotel in Richtung Westen ausgerichtet ist, konnten wir von unserem Zimmer aus einen der schönsten Sonnenuntergänge, den wir jemals gesehen haben, beobachten. In solchen Momenten steht die Zeit still:

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Insel-Entdeckungstour

Obwohl wir nur 2,5 Tage auf der Insel verbracht haben, konnten wir unheimlich viel entdecken und Tipps für euch sammeln. In diesem Beitrag haben wir besonders schöne Ecken der Insel für euch zusammengefasst.

Hier eine Übersichtskarte mit allen Orte, Restaurants und Aussichtspunkten, die wir auf Santorin empfehlen können. Details zu den einzelnen Orten folgen unten. Und nun: Viel Spaß beim Lesen!

Entdecke das kleine Örtchen Megalochori

Im Süden der Insel befindet sich im Inselinneren, nur 15 Minuten Fußweg vom Hotel Suites of the Gods entfernt, der Ortskern von Megalochori. Wir besuchten diesen Ort abends/nachts, um dort zu Abend zu essen.

Megalochori ist ein kleiner Ort mit ganz vielen verwinkelten Gassen und wegen der abgeschiedenen Lage ist es in diesem kleinen Dorf etwas ruhiger als in Oia oder Fira. An jenem Abend waren wir die einzigen Touristen, die durch diesen Ort spazierten, was aber auch mit der Corona-Situation zu tun hatte. Die tollen weißen Glockentürme und gepflasterten Gassen sind ein beliebtes Fotomotiv.

Was uns hier gut gefiel ist ein großer Platz, der mit vielen Pflanzen, Blumen, Lampions und bunten Lichterketten geschmückt war. Ein Grund mehr für uns dort in einem Restaurant mit wunderschönem Außenbereich Platz zu nehmen: wir entschieden uns für das Restaurant Marmita und können es absolut weiterempfehlen! Dort gab es den besten Zaziki, das wir jemals gegessen haben – so lecker!! Auch bei den Hauptspeisen wird einem eine Reihe an typisch griechischen Spezialitäten, vorwiegend mit viel Gemüse, geboten.

Beim nächsten Mal würden wir Megalochori auch gerne bei Tageslicht entdecken.

Red Beach – eine spektakuläre Bucht

Mit unserem Quad führen wir nach Akrotiri und dann bis zum Parkplatz an der griechisch-orthodoxen Kirche (bis man ansteht). Von dort aus spaziert man 5 Minuten zu Fuß zum Aussichtspunkt. Von dort aus blickt man auf die rot-braune Felswand, die diese Bucht zu einer der beeindruckendsten der Kykladen macht. Auch diese Landschaft ist auf den vulkanischen Einfluss zurückzuführen und die rote Farbe kommt vom Eisenanteil im Felsen. Hier findet man auch keinen gewöhnlichen weißen Sand- oder Kiesstrand vor, sondern schwarzen und roten Kies. Der Strand ist bei Sonnenanbetern sehr beliebt und zur Hauptsaison kann es hier lt. Reiseberichten von anderen Seiten ganz schön voll werden. Nur das Baden im Meer ist hier angeblich verboten! Ganz ungefährlich ist auch das Sonnen am Strand nicht – vor ein paar Jahren gab es hier einen Erdrutsch. Vom Aussichtspunkt ist diese Bucht dennoch schön anzusehen und das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Die schwarzen Lava-Strände

Schwarze Strände findet man zum Beispiel in Perissa oder auch am Mesa Pigadia Beach. Diese schwarzen Strände sind sehr beliebt bei Sonnenhungrigen und Schwimmern. Da wir aber von weißen Stränden mit türkisblauem Meer verwöhnt sind, wäre das für uns kein Ort, um einen Badetag zu verbringen. Einen kurzen Stopp an einem Strand mit schwarzen Lava-Steinen würden wir aber trotzdem immer wieder einplanen!

TIPP: Die Straße zum Mesa Pigadia Strand ist teilweise ziemlich beschädigt. Mit einem Auto würden wir nicht zu diesem Black Beach fahren – mit dem Quad war es aber kein Problem. Auch im Dunkeln sollte man das Fahren auf dieser Straße vermeiden, da es viele Schlaglöcher gibt und es neben der Straße teilweise steil bergab geht.

Schaukeln mit Ausblick & Akrotiri Leuchtturm

Ein vielleicht noch nicht so bekannter Spot: der „Swing View of Caldera“, wie er auf Google Maps schon als Standortbezeichnung eingetragen ist. Die Schaukel befindet sich direkt neben der Straße am Parkplatz des Restaurants Giorgaros. Hier könnte man stundenlang schaukeln und den Blick in die Ferne schweifen lassen.

Fährt man von dort aus noch ein kleines Stück weiter, würde man zum Leuchtturm namens Akrotiri Lighthouse gelangen. Wir haben von anderen Reisenden gehört, dass dort der Sonnenuntergang auch sehr schön anzusehen sein soll. Das steht für unseren nächsten Santorin Trip definitiv auf der Liste.

Fira – die lebendige Hauptstadt von Santorin

Sie ist die Hauptstadt von Santorin und bekannt für die in den Hang gebauten weißen Häuser. Fira ist gemeinsam mit Oia der am stärksten frequentierte Ort, da hier im Sommer die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen und so Unmengen an Touristen durch die Gassen dieses Ortes ziehen. In diesen vielen verwinkelten Gassen findet man unzählige Boutiquen, Souvenirshops und Restaurants, die meist aber – wie überall in den Ballungszentren Santorins – überteuert sind.

HIER findet ihr einen großen kostenlosen Parkplatz direkt im Zentrum von Fira.

Firostefani mit der Virgin Mary Kirche

Das Dorf Firostefani liegt zwischen Fira und Imerovigli. Auch hier findet man Häuser, Hotels, Restaurants und Boutiquen in typischer Kykladen-Architektur. Der Grund, warum wir an diesem Ort einen Zwischenstopp einlegten war eine Kirche namens Virgin Mary. Auch, wenn der Weg vom Parkplatz dorthin etwas schwer zu finden war, lohnte sich der Zwischenstopp. Am gesamten Weg vom Parkplatz zur Kirche und zurück trafen wir keine einzige Menschenseele, nur ein paar Katzen, die uns am Weg begleiteten.

HIER konnten wir – zu unserer Reisezeit im Juni 2020 – kostenlos parken!

Imerovigli mit dem Skaros Rock

Auch Imerovigli ist ein Dorf am Kraterrand Santorins. Der Ort gilt als Tipp für all jene, die ein Hotel in der Nähe von Oia und Fira suchen, da es hier etwas ruhiger als in Fira und Oia ist und man dennoch zum Beispiel auch mit dem Bus die Nebenorte gut erreichen kann. Hier reiht sich ein Hotel an das nächste und es ist nicht unüblich, dass du hier durch die terrassenartige Bauweise von deinem Pool aus in fünf weitere Hotel-Pools blicken kannst.

In Imerovigli findet man auch ein Wahrzeichen Santorins: Skaros Rock. Das ist ein 20 Meter hoher Felsen, der von Imerovigli aus in das tiefblaue Meer hinausragt. Die Silhouette des Skaros Rock sieht man auch von den umliegenden Klippenorten und auch vom Meer aus war dieser toll anzusehen. Bis zu einem Erdbeben im 19. Jahrhundert stand auf diesem 20 Meter hohen – aus Lavastein geformten- Felsen eine majestätische Burg. Heute sind nur noch vereinzelt Überreste der Burg zu sehen. Es gibt übrigens auch einen Weg, über den man zum Skaros Rock wandern kann.

HIER auf diesem Parkplatz stellten wir unser Quad in Imerovigli ab.

Sonnenuntergang-Hotspot Oia

Alleine die Hinfahrt in diesen bezaubernden Ort war bereits ein Highlight. Oia erreicht man über eine kurvige Bergstraße, die vor allem nachts nicht zu unterschätzen ist, da dort Steinschlaggefahr herrscht, die Straße nicht im besten Zustand ist und man neben der Straße in einen tiefen Abgrund hinabblickt.

In diesem Örtchen am nördlichen Ende von Santorin erwarteten uns wieder ganz entzückende verwinkelte Gassen mit stylischen Boutiquen. Auch Windmühlen, die besonders beliebt für Fotos sind, kann man hier entdecken.

Abends, wenn die Sonne dem Horizont immer näher kommt, versammelt sich alles an der Klippe, um das Spektakel zu beobachten.

Tipp: HIER fanden wir ganz zufällig einen tollen Spot für den Sonnenuntergang. Wichtig ist sich bald genug einen Platz zu sichern!

Nachdem wir den ganzen Tag mit dem Quad von einem Ende der Insel ans andere unterwegs waren, knurrte nun unser Magen. Jedoch stellte sich die Suche nach einer Taverne zur Coronazeit als sehr schwierig heraus. Oia, da wo sich abends tausende an Touristen tummeln, war tatsächlich wie ausgestorben. Einerseits schön, weil wir das nie wieder so ruhig erleben werden, andererseits mühsam, wenn keine Shops und Restaurants geöffnet haben.

Schlussendlich fanden wir dann die Pizzeria „Skiza“ und wir beschlossen ihr eine Chance zu geben. Das Essen schmeckte unheimlich gut: die beste Spaghetti Carbonara, die wir je in einem Restaurant gegessen habe (shame on us als Italien-Fans, aber es war göttlich!!). Das Lokal Skiza ist also definitiv ein Restauranttipp für alle, die kurz mal eine Auszeit von Souvlaki und Moussaka auf ihrer Griechenland-Reise brauchen 😉 Das Ambiente und das Personal können wir ebenfalls nur loben. Das Restaurant ist zweistöckig und man sitzt halb drinnen, halb draußen. Von jedem Platz aus genießt man den Blick auf die Caldera. Außerdem tummelten sich dort auch zahlreiche kleine Kätzchen, die vom Personal liebevoll behandelt wurden und darauf warteten, dass sich ein Gast um sie erbarmt.

Am Rückweg spazierten wir noch an einem großen Platz mit der hell beleuchteten Kirche Panagia Platsani vorbei, die als toller Fotospot gilt.

HIER findet ihr einen riesigen kostenlosen Parkplatz in Oia.

ZU FUSS VON FIRA NACH OIA: Wer sportlich motiviert ist, kann den Weg zwischen Oia und Fira auch zu Fuß bestreiten. Die sogenannte „Caldera-Wanderung“ dauert 2 – 3 Stunden und führt auf 10 Kilometern direkt am Kraterrand von Fira nach Oia. Uns war es dafür aber zu heiß und wir cruisten lieber mit unserem Quad von einem Spot zum nächsten.

Griechischer Wein – die Weinstraßen Santorins

Nach dem Vulkanausbruch im Jahre 1613 bestand die Insel nur aus Lava und Asche. Diese Katastrophe wurde jedoch zum Segen für den Weinanbau. Santorins Weine konnten sich in in den letzten Jahren weltweit einen Namen machen. Bekannt sind vor allem der Dessert-Wein Vinsantos, sowie der Weißwein Assyrtiko. Dementsprechend viele Weingüter kann man auch auf der kleinen Insel im Ägäischen Meer finden. Bei unserem nächsten Santorin-Trip möchten wir unbedingt auch diese Seite der Insel kennenlernen und ein Weingut besichtigen.

Nützliche Infos & Tipps für Santorin

Was kostet ein Santorin Urlaub?

Die Insel Santorin ist touristisch gut erschlossen, steht am Programm einer fast jeden Mittelmeer-Kreuzfahrt und hat einen Flughafen, der von unzähligen Fluggesellschaften angeflogen wird. Im Sommer gibt es von Deutschland, Österreich und anderen europäischen Staaten aus regelmäßig Charterflüge nach Santorin. Dementsprechend verhalten sich auch die Preise in Hotels, Restaurants und Geschäften. Santorin ist eine der teuersten Inseln Griechenlands. Sucht man jedoch etwas abseits der Touristenhochburgen, so kann man auch das ein oder andere Schnäppchen machen. Das selbe gilt auch für die Gastronomie: Je weiter man sich von der Caldera – also vom Kraterrand – entfernt, desto günstiger werden auch die Restaurants.
Möchte man ein drei bis vier Sterne Hotel, so sollte man mit ca. 150 bis 200€ für ein Doppelzimmer pro Nacht rechnen. Im Hotel, in dem Fünf-Sterne-Hotel, in dem wir waren, liegen die günstigeren Doppelzimmer bei rund 300€ pro Nacht. Bei den Flügen kann man immer wieder das ein oder andere Schnäppchen machen. Findet man keinen preiswerten Direktflug zum gewünschten Reisedatum, so kann man auch zuerst Athen anfliegen (München > Athen oder Wien > Athen gibt’s teilweise um 40€) und dann gleich von dort starten und auf die Fähre wechseln. Die Fähre kostet zwar auch ca. 60€ p.P., aber bereits dieser Weg mit der Fähre ist an sich ein kleines Abenteuer.

Unterkunft – gibt es auch günstige Hotels auf Santorin?

Wie schon erwähnt ist Santorin teuer. Das muss aber nicht zwangsmäßig bedeuten, dass man Unsummen für ein Hotel ausgeben muss. Macht man ein paar Abstriche, so kann man auch hier günstige Zimmer ergattern. Legt man zum Beispiel auf den „Caldera-View“ nicht so viel Wert, so könnte man sich ein Hotel suchen, das in Richtung Osten, also auf die andere Meerseite, ausgerichtet ist. Und habt ihr vielleicht ohnehin vor die Insel mit dem Quad oder einem Roller zu entdecken? Prima, denn durch diese uneingeschränkte Mobilität muss es kein teures Hotel im Hotspot Fira sein! Werft mal einen Blick auf die weniger bekannten Orte wie beispielsweise Megalochori. Zudem gibt es auf Santorin ganz viele tolle AirBnB’s.

Übrigens bekommst du 40€ Rabatt, wenn du über unseren Link buchst: AIRBNB Rabatt

Verkehr & Transportmittel – wie komme ich von A nach B?

Innerhalb der Ortszentren gibt es ganz viele Einbahnstraßen. Daher am besten vorab eure Route auf Google Maps checken bzw. das Smartphone immer griffbereit haben. Wir speichern uns meist im Hotel vor der Abfahrt gleich die ganze Insel als Offlinekarte ab, sodass wir dann – auch bei schlechter Internetconnection – schnell auf die Karte zugreifen können. Sehr positiv ist uns die Parksituation in Santorin aufgefallen, da wir während unseres gesamten Aufenthaltes nirgends Parkkosten entrichten mussten. Das erleichtert eine Rundreise, bei der man zig-Hotspots abklappert, natürlich immens.

Wir empfehlen für mindestens einen, oder zwei Tage einen Roller, oder ein Quad zu mieten. Ein Auto wäre natürlich auch eine Option, aber mit Roller und Quad gestaltet sich die Parkplatzsuche durchaus einfacher. Wir haben für die Dauer unseres Aufenthalts ein paar Tage vorher online ein Quad gemietet. Das Quad wird dir von den meisten Anbietern direkt bis zur Unterkunft gebracht und am letzten Tag von dort wieder abgeholt. Das funktionierte bei uns wirklich reibungslos und auch der Preis war völlig in Ordnung.

Tipps zur Planung deiner Santorin-Reise

Wie viele Tage sollte man einplanen?
Mit Ihrer Größe von nur 75 km² ist die Insel perfekt, um sie in zwei bis drei Tagen zu erkunden. Wir hätten es auf jeden Fall aber auch einige Tage länger auf Santorin ausgehalten. Das liegt vermutlich aber auch daran, dass das Hotel, in dem wir untergebracht waren, einfach der absolute Traum war. Drei Tage würden wir für Santorin mindestens einplanen, wenn ihr vieles von der Insel sehen wollt und dennoch auch Zeit zum Genießen und Abschalten haben möchtet.

Wann ist die perfekte Reisezeit?
Frühling, Frühsommer, Spätsommer, Herbst (weniger Touristen, denn Hochsommer bedeutet Kreuzfahrt-Hochsaison) Als südlichste Insel der Kykladen weist Santorini die meisten Sonnenstunden in ganz Griechenland auf. Durchschnittlich am regenreichsten ist der Monat Dezember.

Wo sollte man sich ein Hotel nehmen?
Viele würden bestimmt gleich damit starten eine Unterkunft in Oia oder Fira zu suchen, da diese Orte wohl am bekanntesten auf Santorin sind. Es lohnt sich jedoch auch abseits dieser bekannten Orte zu suchen, da man außerhalb dieser überlaufenen Hotspots weitaus mehr für sein Geld bekommt. Wir entschieden uns für ein Hotel mit Caldera-Blick in Megalochori. Von dort aus konnten wir sowohl den Vulkan sehen, als auch die bekannten Klippenorte.

Was wir also auf jeden Fall empfehlen können: eine Unterkunft mit Caldera-Blick. Als „Caldera“ wird der Vulkankrater bezeichnet. Wenn ihr eine Unterkunft oder ein Zimmer bucht, dürft ihr euch da nicht verwirren lassen, da auf Santorin „Zimmer mit Meerblick“ nicht gleich „Zimmer mit Caldera/Krater-Blick“ ist. Als Santorin-Tourist hat man meist den Wunsch nach einem Ausblick auf die typische Santorin-Landschaft, sprich mit Blick auf die Steilklippe und den Vulkankrater. Diesen typischen Ausblick hat man nur, wenn das Zimmer in Richtung Caldera ausgerichtet ist.

Die Insel ist sehr schmal und steht ein Hotel auf einer hohen Anhöhe, so kann es sein, dass man von der einen Seite des Hotels auf die Caldera blicken kann und von der anderen Seite ebenfalls das Meer sehen kann, nur ganz weit entfernt. Wenn bei einem Angebot also „Zimmer mit Meerblick“ steht, so würden wir uns an eurer Stelle vergewissern, ob ihr denn da auch den Caldera-Blick habt. Die paar Euro mehr für diesen Ausblick lohnen sich auf jeden Fall!

Fazit Santorin – Hype oder Must see?

Wohl keine andere griechische Insel wird so stark in den Medien präsentiert wie diese. Mit ihren Klippenorten und der Kraterlandschaft ist Santorin die bekannteste Insel in der griechischen Ägäis. Nach unserem Aufenthalt können wir nun auch zustimmen, dass sie tatsächlich nicht nur eine der beeindruckendsten, sondern auch eine der schönsten Inseln Griechenlands ist. Ab dem ersten Augenblick, an dem wir sie vom Schiff aus erspähen konnten, hat uns Santorin verzaubert!

Nach unserem Aufenthalt auf Santorin verbrachten wir noch einige Tage auf Naxos, Mykonos und in Athen. Die Blogposts dazu folgen in Kürze.

Unsere täglichen Eindrücke aus Santorin könnt ihr euch auch in unserem Instagram Highlight Santorin ansehen.

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