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Singapur Stopover in 2 Tagen: Tipps & 10 Must-Do’s

Singapur ist eine dieser Städte, die man schwer in Worte fassen kann, weil sie so viele Gegensätze vereint. Einerseits fühlt sich alles extrem modern, luxuriös und futuristisch an – andererseits gibt es traditionelle Tempel, Streetfood-Märkte und Viertel, in denen man das „alte Asien“ noch spürt. Und genau dieser Mix macht die Stadt so spannend.

Die Heimreise von Kambodscha haben wir genutzt, um Singapur noch zwei Tage lang zu erkunden – ob sich dieser Stopover gelohnt hat? Unsere Antwort ist ganz klar: Ja, absolut!


Singapur Stopover: Kleine Stadt, große Highlights

Singapur ist flächenmäßig gar nicht riesig, aber dafür umso eindrucksvoller. Was uns sofort aufgefallen ist: Sauberkeit, Organisation und Grünflächen.

Nicht umsonst wird Singapur oft als eine der grünsten Städte der Welt bezeichnet. Überall findet man Parks, bepflanzte Fassaden, Palmen und richtig liebevoll angelegte Grünanlagen. Und das in einer Stadt, die gleichzeitig eine Skyline hat, die man eher in New York oder Dubai erwarten würde.

Singapur wirkt wie eine Stadt, die dem Rest der Welt ein paar Jahre voraus ist.


Singapur Changi Airport: Erlebnis, Shopping & Rain Vortex

Bevor wir überhaupt in die Stadt gefahren sind, haben wir direkt gemerkt: Singapur macht sogar aus einem Flughafen eine Sehenswürdigkeit.

Der Changi Airport gilt nicht umsonst als einer der besten Flughäfen der Welt. Und wenn ihr dort seid, dann plant unbedingt Zeit ein – entweder bei der Ankunft oder, so wie wir es gemacht haben, beim Rückflug.

Das absolute Highlight ist Jewel Changi Airport, ein riesiger Gebäudekomplex direkt beim Flughafen, der Shopping, Restaurants und Natur verbindet. Dort befindet sich auch der berühmte Rain Vortex, der als größter Indoor-Wasserfall der Welt gilt.

Allein dieser Wasserfall wirkt so surreal, dass man fast vergisst, dass man sich gerade ‚nur‘ am Flughafen befindet. Rundherum gibt es außerdem wunderschöne Gartenanlagen, Wege zum Spazieren und Plätze, wo man einfach kurz sitzen und staunen kann.

Unser Tipp: Wenn ihr in Singapur landet oder von dort abfliegt – plant bewusst ein bisschen Extra-Zeit ein. Es lohnt sich wirklich – vor allem im obersten Stockwerk gibt es tolle Restaurants, umgeben vom Indoor-Dschungel. 


Hotels in Singapur: Tipps für Stopover & Marina Bay Nähe 

Mercure ICON Singapore City Centre

Wir übernachteten im Mercure ICON Singapore City Centre**** – ein neues Hotel mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Hotel hat einen Pool, einen kleinen Gym-Bereich und ein integriertes Café in der Lobby. Was wir besonders praktisch fanden: Die Lage ist ideal. Chinatown ist nur ein paar Schritte entfernt, und viele Sehenswürdigkeiten sind dadurch schnell erreichbar.

Wir haben bewusst ohne Frühstück gebucht. Gerade in Städten machen wir das gerne, weil man so morgens direkt losziehen kann und automatisch mehr von der Stadt sieht – außerdem gibt es in Singapur an jeder Ecke großartige Frühstücksoptionen.

Wenn wir einen Tipp geben müssten: Sucht euch ein Hotel in der Nähe von Chinatown oder rund um Marina Bay / Gardens by the Bay. Dort seid ihr einfach mitten im Geschehen und spart euch viel Zeit für Fahrten.


Fortbewegung in Singapur: MRT, Grab & Tipps für Stopover

Einfacher geht’s kaum!

Singapur ist perfekt für einen Städtetrip, auch weil alles unglaublich gut organisiert ist.

Natürlich haben wir sehr viel zu Fuß abgeklappert – das ist unserer Meinung nach immer die beste Art, eine Stadt wirklich zu erleben. Aber für längere Strecken gibt es in Singapur richtig gute Optionen.

MRT (U-Bahn)

Die MRT (Mass Rapid Transit) ist wahrscheinlich eine der saubersten U-Bahnen, die wir je erlebt haben. Sie ist modern, extrem zuverlässig und sehr günstig. Die Stationen sind leicht verständlich und sogar mit sauberen öffentlichen Toiletten ausgestattet.

Wichtig: Essen und Trinken ist hier verboten und bei Nichteinhaltung drohen hohe Strafen.

Und jetzt kommt das Beste: Man braucht nicht einmal ein kompliziertes Ticketsystem. In Singapur hält man einfach beim Reingehen die Kreditkarte beim Einlass hin – und beim Rausgehen nochmal. Fertig.

Kein Ticketkauf, kein „in welcher Zone fahre ich“, kein Stress. Das fanden wir wirklich genial.

Grab (wie Uber)

Wenn man keine Lust auf Umsteigen hat oder es einfach bequemer möchte, greift man auf das Uber von Singapur zurück und das funktioniert mit Grab einfach perfekt. Gerade am Abend oder wenn man nach einem langen Tag müde ist, ist Grab eine super Alternative. Auch von und zum Flughafen haben wir uns ein Grab gegönnt, da es einfach komfortabler ist als mit den Öffis.


9 Singapur Must-Do’s:
Sehenswürdigkeiten & Highlights auf 2 Tage Stopover

Singapur hat so viele Sehenswürdigkeiten, dass man locker einige Tage füllen könnte. Für 2-3 Tage Stopover reichen aber ein paar gut gewählte Highlights – und genau die können wir euch wirklich empfehlen.


1. Marina Bay Sands – filmreifer Skyline-Blick

Das Marina Bay Sands Hotel gehört zu den bekanntesten Gebäuden der Welt. Und ja – in echt wirkt es sogar noch beeindruckender als auf Fotos. Den Moment, als wir nachts vom Flughafen mit dem Auto in Richtung Zentrum fuhren und das Marina Bay Sands vor uns auftauchte, werden wir sicher nie vergessen.

Das ikonische Gebäude besteht aus drei Hoteltürmen, die oben von einer riesigen Plattform („SkyPark“) verbunden werden. Im Inneren befindet sich aber nicht nur ein Hotel: Das Marina Bay Sands ist quasi eine eigene kleine Welt mit Luxus-Shopping-Mall, Restaurants, Bars und sogar einem Casino. Und das Beste: Auch wenn man kein Hotelgast ist, kann man ganz normal ins Erdgeschoss hinein, shoppen gehen oder in einem der Restaurants essen – alleine das lohnt sich schon, weil die Atmosphäre extrem beeindruckend ist.

Wir empfehlen euch aber auf jeden Fall die Aussichtsplattform SkyPark Observation Deck. Mit einem vorab gebuchten Ticket könnt ihr zu einem bestimmten Time-Slot rauf – oben könnt ihr dann aber so lange bleiben, wie ihr wollt.

Unser Tipp: Bucht den Slot kurz vor Sonnenuntergang. Dann seht ihr die Skyline bei Tageslicht, bei Sonnenuntergang und später im Dunkeln mit allen Lichtern. Dieser Moment, wenn Singapur langsam zu leuchten beginnt, ist einfach magisch. Von hier oben könnt ihr zudem auch die beiden Lichtershows Spectra Light & Water Show und Garden Rhapsody sehen.

Der berühmte Infinity Pool ist nur für Hotelgäste zugänglich – auch wenn man nur kurz reinschauen möchte, geht das leider nicht. Eine Übernachtung im Marina Bay Sands ist sicherlich ein Erlebnis, aber auch preislich gehoben: Je nach Saison starten die Zimmer meist ab ca. 500–1000 SGD (300–700€) pro Nacht (oft auch deutlich mehr). Wenn man sich in Singapur ein teures Hotel leisten möchte, so würden wir ein Hotel empfehlen, das einen Blick auf das Marina Bay Sands Hotel gewährt. Viel schöner, beim Aufwachen einen freien Blick auf diese Sehenswürdigkeit zu genießen, statt direkt im Gebäude zu sein, oder? 


2. Marina Bay Area Singapur: Lichtershow & Abendspaziergang

Die Gegend rund um Marina Bay ist unserer Meinung nach am schönsten, wenn es langsam dunkel wird. Wir sind vom Riesenrad über die Helix-Bridge in Richtung Promenade spaziert. 

Hier bietet sich einem die typische „Singapur-Kulisse“: Hochhäuser, spiegelnde Wasseroberfläche und moderne Architektur.

Täglich findet hier abends 2x die frei zugängliche Spectra Light & Water Show statt, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Wenn ihr nur wenig Zeit habt: Plant euren Besuch rund um Marina Bay unbedingt so, dass ihr abends dort seid. Tagsüber ist es schön – aber nachts ist es spektakulär.


3. Gardens by the Bay Singapur: Supertrees & Garten-Rhapsody

Singapur wäre nicht Singapur ohne die berühmte futuristische Naturwelt namens Gardens by the Bay.

Diese Gärten wirken wie eine Mischung aus Naturpark und Science-Fiction-Film. Die sogenannten Supertrees sehen aus wie riesige künstliche Bäume, die abends beleuchtet werden und eine einzigartige Stimmung erzeugen. Gegen eine Gebühr kann man auf den Wegen hoch oben in den “Baumwipfeln” spazieren.

Doch allein unten spazieren zu gehen fühlt sich schon besonders an – und es ist einer dieser Orte, wo man wirklich versteht, warum Singapur oft als „City in a Garden“ bezeichnet wird.

Auch an diesem Spot lohnt sich ein Abstecher zur späteren Stunde, denn die Show Garden Rhapsody bei den Supertrees ist einfach nur magisch. 


4. Merlion Singapur – Wahrzeichen & Fotospot Marina Bay

Natürlich darf auch ein Besuch beim Merlion nicht fehlen. Dieser Spot ist wohl einer der touristischsten Orte in ganz Singapur – aber er gehört einfach zum Sightseeing dazu. Der Merlion symbolisiert den Ursprung der Stadt als ehemaliges Fischerdorf (Fischkörper) und ihren Namen „Singapura“ – aus dem Sanskrit, einer altindischen Sprache, und bedeutet übersetzt ‚Löwenstadt‘.

Der Merlion ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Singapurs und perfekt für ein Foto mit der Marina Bay Skyline im Hintergrund. Besonders unterhaltsam ist es, dort einfach kurz stehen zu bleiben und zu beobachten, welche kreativen Foto-Ideen sich die Leute einfallen lassen.


5. Sky Garden CapitaSpring Singapur – Aussicht & Geheimtipp

Ein Spot, den viele gar nicht so am Schirm haben, ist der Sky Garden im CapitaSpring-Gebäude. Dieser moderne Bürokomplex gehört zur CapitaLand-Gruppe, einem der größten Immobilienkonzerne Singapurs, der zahlreiche Hochhäuser, Shoppingmalls und Bürogebäude in der Stadt betreibt.

Einen kostenlosen Zugang zum Rooftop-Garden bekommt man meist nur mit Reservierung einige Tage im Voraus. Wenn ihr aber kurzfristig hoch möchtet, könnt ihr euch direkt in der Lobby ein Ticket für ca. 10 SGD holen und diesen Betrag oben auf der Dachterrasse gegen einen Drink einlösen.

Die Aussicht vom CapitaSpring ist wirklich atemberaubend – und das Beste: Es waren kaum Touristen oben, nur ein paar Anzugträger, die offenbar gerade ihre Pause im Grünen genossen. Besonders beeindruckend fanden wir den Blick aufs Meer mit den unzähligen Containerschiffen, die vor dem Hafen Singapurs auf die Einfahrt warten. Singapur hat nach Shanghai (China) den zweitgrößten Containerhafen der Welt – entsprechend viel los ist draußen auf dem Wasser.


6. Chinatown Singapur – Kultur, Streetfood & Tempel

Ein Viertel, das man unbedingt erleben sollte

Chinatown ist nicht nur ein klassisches Touristenziel, sondern wirklich ein Viertel, das man fühlen muss. Enge Straßen, Laternen, Märkte, kleine Shops und überall Gerüche von Streetfood.

Hier merkt man, wie multikulturell Singapur ist.

Ein Spaziergang durch Chinatown gehört unserer Meinung nach zu jedem Singapur-Trip – vor allem, weil man dort auch einige der beeindruckendsten Tempel der Stadt findet und natürlich das ein oder andere Mitbringsel für zuhause von dort kaufen kann.


7. Tempel-Tour – Singapurs spirituelle Seite

Singapur ist unglaublich vielfältig, und das merkt man besonders an den Tempeln. Unterschiedliche Religionen und Kulturen existieren hier gefühlt Tür an Tür.

Wir haben uns mehrere Tempel angesehen, die wir euch sehr empfehlen können:

  • Thian Hock Keng Temple (Taoismus)
  • Buddha Tooth Relic Temple (Buddhismus)
  • Sri Mariamman Temple (Hinduismus)

Wichtig: Achtet auf passende Kleidung – Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Erfüllt man diese Regeln nicht, werden beim Eingangstor dieser Tempel meist Tücher für Schultern und Füße ausgegeben. Die Tempel sind nicht nur wunderschön, sondern auch ein spannender Kontrast zur modernen Skyline. Wir durften das Segnen von Speisen miterleben, das musikalisch und mit Gebeten zelebriert wurde.


8. Clarke Quay & Boat Quay – Restaurants, Bars & Atmosphäre am Fluss

Wenn ihr abends noch Lust auf einen entspannten Ausklang habt, sind Clarke Quay und Boat Quay perfekte Spots. Beide Viertel liegen direkt am Singapore River und bieten eine bunte Mischung aus Restaurants, Bars und Cafés – von lokaler Küche bis hin zu internationalen Spezialitäten.

Die Atmosphäre ist besonders stimmungsvoll, sobald die Sonne untergeht: bunte Lichter spiegeln sich im Wasser, Musik erklingt aus den Bars, und die Promenade lädt zum Spazieren ein. Egal ob ihr einen gemütlichen Drink genießen, Seafood probieren oder einfach die Skyline vom Fluss aus bewundern wollt – hier könnt ihr den Tag in Singapur perfekt ausklingen lassen.

Probiert die lokalen Spezialitäten wie Chilli Crab oder Satay an einem der Restaurants direkt am Wasser und sichert euch einen Platz draußen – die Aussicht auf die beleuchteten Fassaden macht das Erlebnis noch besonderer. Wir haben hier in einem Restaurant am ersten Abend den original Singapore Sling getrunken.


9. Arab Street Singapur: Sultan Mosque, Haji Lane & Street Art

Die Gegend Sultan Mosque fühlt sich komplett anders an als Marina Bay: orientalische Atmosphäre, bunte Häuser, kleine Boutiquen, Cafés und die berühmte Haji Lane, die für Street Art und kreative Shops bekannt ist.

Wenn ihr gerne fotografiert oder einfach eine andere Seite Singapurs sehen wollt, dann ist dieser Bereich perfekt.


10. Sentosa Island – Strand & Freizeitinsel

Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, lohnt sich ein Abstecher nach Sentosa Island. Sentosa ist eine Freizeitinsel südlich von Singapur und bietet Strände, Beachclubs und Attraktionen. Des Weiteren befindet sich dort der südlichste Punkt des kontinentalen Asiens.

Viele besuchen dort:

  • Strände zum Baden
  • Foodtrucks und Beachbars
  • Madame Tussauds
  • Universal Studios

Wenn man einen halben Tag übrig hat, ist Sentosa eine richtig gute Ergänzung und Flucht aus dem Trubel des Stadtlebens. Wir sind hierhin mit einem Grab, da dies zeitlich wesentlich schneller machbar ist als mit den Öffis. Bei der Heimfahrt sollte man sich darauf einstellen, dass man nicht sofort einen Grab-Fahrer ergattert, da auf Sentosa Island nicht sehr viele Grabs unterwegs sind und diese zuerst den Weg vom Stadtzentrum nach Sentosa auf sich nehmen müssen.


Essen in Singapur: Hawker Center & Streetfood Highlights

Hawker Center – Streetfood, Michelin & lokale Spezialitäten

Wenn es einen Punkt gibt, den man in Singapur wirklich nicht auslassen darf, dann sind es die Hawker Centers.

Hawker Center sind große Food-Märkte, in denen man unfassbar viel Auswahl an Speisen hat – von chinesischer Küche über indische Gerichte bis hin zu malaysischen Klassikern. Und das Ganze zu Preisen, die man in einer so teuren Stadt nicht erwarten würde.

Ein weiteres spannendes Detail: Einige Hawker Stände sind sogar mit Michelin-Sternen ausgezeichnet oder werden von renommierten Köchen betrieben. Das heißt, man kann hier hochwertige, kreative Küche genießen – und das zu Preisen, die weit unter dem liegen, was man in einem klassischen Restaurant bezahlt hätte. Ein perfektes Beispiel dafür, wie Singapur Tradition und kulinarische Spitzenqualität auf den Food-Märkten vereint.

Kein Wunder, dass die Hawker-Kultur in Singapur sogar als UNESCO-Weltkulturerbe gilt und man vor allem zur Mittagszeit hier etwas nach einem freien Platz suchen muss.

Fun Fact:
In Singapur reserviert man sich seinen Platz oft ganz einfach, indem man zum Beispiel eine Taschentuch-Packung auf den Tisch legt. Dieses „Platz reservieren“ nennt sich dort Chope und ist völlig normal. Danach kann man ganz entspannt zu den Ständen gehen, sein Essen bestellen und zurückkommen – der Platz bleibt in der Regel frei, weil sich niemand einfach hinsetzt.

Wir haben sogar von Experimenten gehört, bei denen Menschen ihr Smartphone zum Reservieren auf den Tisch gelegt haben – und tatsächlich blieb es stundenlang liegen, ohne dass es jemand angerührt oder den Platz eingenommen hat. Ein perfektes Beispiel dafür, wie respektvoll und korrekt die Menschen in Singapur miteinander umgehen.

Wir waren bei:

Maxwell Food Centre

Sehr beliebt, auch bei Einheimischen, authentisch, viel Auswahl.

Lau Pa Sat (unser Favorit!)

Etwas moderner aufgebaut und auf uns wirkte es dadurch auch „ordentlicher“. 


Singapur Sandwich (Eis im Toastbrot)

Klingt im ersten Moment komisch, aber schmeckt richtig gut: ein großer Eisblock wird in regenbogenfarbigen Toastbrot gepackt – und das gibt es an unzähligen Streetfood-Ständen.

Perfekt als Dessert, vor allem wenn es heiß ist.


Orange Juice Automaten

Ein weiteres Singapur-Highlight, das wir vermutlich ignoriert hätten, wenn wir den Tipp zuvor nicht auf Instagram gelesen hätten: Automaten, die frisch gepressten Orangensaft machen. Die stehen wirklich überall und der Saft schmeckt extrem frisch und ist super erfrischend. Für uns war das eines dieser typischen „nur in Asien“-Erlebnisse.


Praktische Singapur-Tipps für Stopover, Verkehr & Sicherheit

Singapur ist einfach zu bereisen, aber ein paar Dinge sollte man vorher wissen.

Währung & bezahlen in Singapur

In Singapur zahlt man grundsätzlich mit Singapur Dollar (SGD). Die Stadt ist sehr modern und Kartenzahlung funktioniert fast überall problemlos.

Trotzdem würden wir empfehlen, ein bisschen Bargeld dabei zu haben – einfach für kleine Snacks, Märkte oder als Backup.


Preise in Singapur

Singapur gilt als eine der teuersten Städte der Welt, aber das muss nicht heißen, dass ein Besuch unbezahlbar ist. Es gibt ein breites Preis-Spektrum: Streetfood in Hawker Centern kostet meist nur 3–6 SGD pro Gericht (ca. 2–4 €), ein einfaches Getränk aus einem Automaten 1–2 SGD. Restaurants, Bars oder Luxushotels können deutlich teurer sein – ein Abendessen in einem gehobenen Restaurant kann schnell 50–100 SGD pro Person kosten. Wer clever plant, lokal isst, öffentliche Verkehrsmittel nutzt und Hotels in mittleren Preiskategorien wählt, kann Singapur auch relativ budgetfreundlich erleben.


Öffis: Kreditkarte reicht

Wie schon erwähnt: MRT fahren in Singapur ist unglaublich easy. Ihr braucht keine spezielle Karte, sondern könnt einfach eure Kreditkarte nutzen.

Das spart Zeit, Nerven und macht die Stadt noch angenehmer.


Einreise & Visum

Für EU-Bürger, Schweizer und Österreicher ist ein Aufenthalt in Singapur bis zu 90 Tagen visumfrei möglich. Allerdings müssen alle Reisenden vorab die SG Arrival Card online ausfüllen – entweder über die offizielle Webseite oder über die App. Die Registrierung kann auch direkt am Flughafen erfolgen, aber wir empfehlen, sie vorab zu erledigen, um Zeit zu sparen und Warteschlangen zu vermeiden.


Leitungswasser ist Trinkwasser

In Singapur könnt ihr das Leitungswasser problemlos trinken – es ist von sehr hoher Qualität und wird streng kontrolliert. Eine Wasserflasche mitzunehmen ist also nur nötig, wenn ihr unterwegs einfach bequem trinken wollt.


Flughafen-Tipp: Sicherheitskontrolle erst am Gate

Ein Punkt, den viele nicht wissen (und auch wir nicht gewusst haben): Am Flughafen Changi passiert man zunächst nur eine Reisepass- und Boardingpass-Kontrolle. Erst an seinem Gate gibt es dann die gewohnte Sicherheitskontrolle, in dem das Gepäck und man selbst gescannt wird.

Das bedeutet: Getränke könnt ihr nicht durch die Kontrolle mitnehmen (meist kauft man sich ja bevor man ins Flugzeug einsteigt / zum Gate geht noch Getränke für den Flug – außer eingeschweißte Duty-Free-Getränke, die dürfen mitgenommen werden.

Was wir gelernt haben: Nehmt eine leere Trinkflasche mit. Nach der Sicherheitskontrolle könnt ihr sie problemlos mit Wasser auffüllen, da es überall direkt vor dem Einsteigen ins Flugzeug kostenlose Wasserspender gibt.


Mobile Daten / eSIM

In Singapur gibt es überall WLAN, aber wenn ihr flexibel sein wollt, lohnt sich eine SIM oder eSIM.

Wir haben – so wie bereits in Kambodscha – wieder Holafly genutzt. Ja, es ist etwas teurer als eine lokale SIM, aber dafür hat man direkt ab Ankunft Internet, unbegrenztes Datenvolumen und keinen Stress.


Fazit: 

Warum wir Singapur jedem empfehlen würden

Singapur ist keine Stadt, die man „nebenbei“ besucht. Selbst, wenn man nur ein paar Tage dort ist, hinterlässt sie einen bleibenden Eindruck.

Die Stadt wirkt wie ein perfekter Mix aus futuristischer Skyline, multikulturellen Vierteln, beeindruckender Sauberkeit & Organisation, Streetfood-Kultur und extrem viel Grün mitten in der Großstadt.

Und genau deshalb finden wir: Wenn ihr die Chance habt, auf eurer Reise einen Stopover in Singapur einzubauen – macht es. Für uns war es der perfekte Abschluss nach Kambodscha: erst Inselparadies und Entspannung, dann Weltstadt-Feeling und Skyline.

Wenn ihr von Singapur aus weiterreisen wollt, können wir euch Kambodscha absolut empfehlen – unseren Beitrag zur kambodschanischen Insel Koh Rong findet ihr hier auf dem Blog.

Weitere Eindrücke und Fotos von Singapur findet ihr wie immer auf Instagram.

FAQs – die häufigsten Fragen zum Singapur Stopover

Wie viele Tage reichen für einen Singapur Stopover?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reichen 2–3 Tage völlig aus. So könnt ihr Marina Bay, Gardens by the Bay, Chinatown und Sentosa bequem erleben.

Brauche ich ein Visum für Singapur?

Für die meisten europäischen Staatsbürger, darunter auch Österreicher und Deutsche, ist für Kurzaufenthalte von bis zu 90 Tagen kein Visum nötig. Bei der Einreise muss man jedoch einen gültigen Reisepass vorweisen. Für einen noch schnelleren Ablauf empfiehlt es sich, vorab die Registrierung über die Singapore Arrival Card App zu machen. Alternativ ist die Registrierung auch direkt am Flughafen möglich. Achtet darauf, dass ihr alle erforderlichen Angaben korrekt eingebt, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Ist Leitungswasser in Singapur trinkbar?

Ja, das Leitungswasser in Singapur ist von hoher Qualität und kann problemlos getrunken werden.

Welche Verkehrsmittel sind am praktischsten für Touristen?

Die MRT (U-Bahn) ist extrem sauber, zuverlässig und einfach zu benutzen. Für kurze Strecken oder abends sind Grab-Fahrten praktisch.

Kann man auch als Nicht-Hotelgast ins Marina Bay Sands?

Ja, das Erdgeschoss mit Restaurants, Bars und Shopping ist für alle zugänglich. Der Infinity-Pool ist jedoch nur für Hotelgäste.

Wie teuer ist Singapur wirklich?

Singapur gilt als teuer, aber es gibt Optionen für jedes Budget. Hawker-Center-Gerichte kosten meist 3–6 SGD (ca. 2–4 €), einfache Getränke 1–2 SGD. Restaurants, Bars oder Hotels sind teurer – hier kann ein Abendessen oder eine Übernachtung leicht 50–100 SGD oder mehr kosten. Wer clever plant, kann auch günstig reisen.

Welche Hawker Center sind besonders empfehlenswert?

Maxwell Food Centre und Lau Pa Sat gehören zu den bekanntesten und bieten authentisches Streetfood zu fairen Preisen.

Schönster Aussichtspunkt in Singapur?

Die besten Aussichten gibt es vom Marina Bay Sands SkyPark, dem Sky Garden im CapitaSpring oder von der Supertree Skywalk in den Gardens by the Bay. Alle bieten beeindruckende Panoramen über die Skyline, die Marina Bay und teils sogar den Hafen.

Welche Sehenswürdigkeiten sind für einen kurzen Stopover Pflicht?

Marina Bay Sands, Gardens by the Bay, Merlion, Chinatown, Arab Street, Sentosa Island – mit diesen Highlights habt ihr das Wichtigste abgedeckt.

Kann man in Singapur mit Kreditkarte alles bezahlen?

Ja, fast überall ist Kartenzahlung problemlos möglich. Ein wenig Bargeld ist trotzdem praktisch für Märkte oder kleine Streetfood-Stände.