Kambodscha

Trauminsel Koh Rong in Kambodscha: Die schönsten Strände, 7 Must-Do’s & unsere Tipps

Nach Wochen voller Kälte, grauem Himmel und dem Gefühl, dass der Winter endlos scheint, war für uns klar: Wir brauchen Sonne. Und zwar nicht „ein bisschen Vitamin D“, sondern eine richtige Auszeit – tropische Temperaturen, Palmen, warmes Meer und dieses Gefühl, dass man den Alltag für ein paar Tage komplett vergisst. Und so wurde recht kurzfristig Anfang Jänner eine Reise ins Warme für Ende Jänner gebucht.

Dieses Mal ging es für uns nach Südostasien, genauer gesagt nach Kambodscha – ein Land, das viele sofort mit Tempel, Kultur und Angkor Wat verbinden. Doch wir wollten nicht nur Sightseeing, sondern vor allem ein paar Tage komplett runterkommen. Und wenn man ehrlich ist: Es gibt kaum etwas Besseres als eine Insel, um wieder Energie zu tanken und um sich ganz weit weg vom Rest der Welt zu fühlen.

Unsere Wahl fiel auf Koh Rong, eine Insel vor der Küste Kambodschas, die für ihre weißen Strände, ihr türkisblaues Wasser und ihre entspannte Atmosphäre bekannt ist. Im Vergleich zu vielen anderen Inseln in Thailand oder Vietnam wirkt Koh Rong teilweise noch ursprünglicher – aber gleichzeitig gibt es dort genug Infrastruktur, um sich als Reisender wohlzufühlen.

Und genau dieser Mix war für uns perfekt.


Wo liegt Koh Rong überhaupt?

Koh Rong liegt im Golf von Thailand, etwa 25 Kilometer vor Sihanoukville. Die Insel ist nach Koh Rong Samloem die bekannteste Inselregion Kambodschas – und sie wird oft als „Kambodschas Inselparadies“ bezeichnet.

Wichtig zu wissen: Koh Rong ist keine kleine Mini-Insel, sondern überraschend groß. Viele Besucher unterschätzen das. Tatsächlich gibt es mehrere Strände, Dörfer und sogar richtig dichten Dschungel – die Insel ist sehr vielseitig und kein Strand gleicht dem anderen.


Anreise nach Koh Rong – klingt kompliziert, ist aber machbar

Die Anreise nach Koh Rong ist zwar definitiv keine klassische „Wir sind mal schnell mal ein paar Tage weg“-Reise, aber genau das macht es auch so spannend. Schon bei der Planung war uns klar: Wenn wir in nur 11 Tagen sowohl Kambodscha und als Ausklang der Reise noch die Metropole Singapur sehen wollen, dann müssen wir ein bisschen Reisezeit in Kauf nehmen. Und rückblickend können wir sagen: Es hat sich zu 100 % gelohnt.

Unsere Flugroute bei der Hinreise war:
Wien → Singapur → Kuala Lumpur → Sihanoukville 

Bereits beim Anflug auf Kuala Lumpur/Malaysia merkten wir, dass wir nun endgültig in einer ganz anderen Welt angekommen sind. Unter uns breiteten sich endlose grüne Landschaften aus, gespickt mit Palmenplantagen – ein Bild, das man in Europa so einfach nicht kennt. Dieses erste „Jetzt sind wir wirklich in Asien“-Gefühl war sofort da.

Nach dem Zwischenstopp in Kuala Lumpur ging es für uns weiter nach Sihanoukville, einer Küstenstadt in Kambodscha. Dort angekommen waren wir zwar endlich im Land, aber noch lange nicht am Ziel, denn wir mussten noch zum Hafen, um die Fähre zur Insel Koh Rong zu erreichen. 

Also hieß es: raus aus dem Flieger, weiter Richtung Hafen – und dann endlich rauf auf das Speedboot, also der letzte Teil unserer langen Anreise, der Koh Rong überhaupt erst so besonders macht: Denn die Insel ist aktuell ausschließlich auf dem Seeweg erreichbar. Nach insgesamt drei Flügen war das schon ein kleines Highlight für sich, denn spätestens in diesem Moment fühlt man sich wie auf dem Weg ins Paradies.


Bootstransfer zur Insel

Dauer, Anbieter & Tipps

Die Überfahrt dauert, je nach Anbieter, etwa 40 bis 60 Minuten. Wir sind am Hinweg mit GTVC gefahren und am Rückweg mit Speed Island Ferry. Online findet man dazu viele gemischte Bewertungen – von „super organisiert“ bis „Chaos pur“. Bei uns lief aber beides reibungslos: pünktlich, unkompliziert und ohne Stress.

Trotzdem würden wir euch raten, bei der Rückreise genug Zeitpuffer einzuplanen. Wenn der Wellengang stärker ist, kann es vorkommen, dass sich Abfahrten verschieben oder Fähren später ankommen.

Unser Tipp: Bucht eure Tickets am besten schon vorher online (z.B. über 12go). Dann müsst ihr vor Ort keine Preise mehr vergleichen.


Ankommen auf Koh Rong

Nach dieser langen Anreise war der Moment, in dem wir auf Koh Rong ankamen, fast schon surreal. Und auch wenn wir die Zeit auf den traumhaften Pisten Österreichs im Winter absolut genießen, so waren die ersten Momente auf der Insel genau das, was man sich doch in der kalten Jahreszeit doch immer mal wieder herbeisehnt: paradiesisch türkises Wasser, warme Sonnenstrahlen auf der Haut und weißer Sandstrand unter den Füßen – und sofort diese Ruhe, die man nur auf Inseln spürt.

Koh Rong fühlt sich ab der ersten Minute an wie „abschalten“ und “weit weg von allem sein”. Kein Verkehrslärm, keine Hektik, kein Stress.


Unser Resort am Long Set Beach

Long Set Resort Koh Rong

Wir haben unsere Zeit auf Koh Rong im Long Set Resort verbracht, direkt am bekannten Long Set Beach. Schon bei der Ankunft mit der Fähre wartete ein Mitarbeiter am Steg auf uns, nahm uns unser Gepäck ab und führte uns zur Unterkunft. Obwohl es nur ein kurzer Weg war, merkt man sofort: Hier ist der Gast König und Touristen werden mit Freude empfangen.

Das Resort selbst ist wirklich eine kleine Wohlfühl-Oase: Bungalows inmitten vieler tropischen Pflanzen und Palmen, ein schöner Pool und ein Restaurant direkt am Strand. Vor allem abends, wenn alles beleuchtet ist und man mit einem Cocktail in der Hand im Sand sitzt, fühlt sich das Ganze einfach nach Paradies an.

Was wir auch richtig cool fanden: Im Resort konnte man sich kostenlos SUPs, Kajaks und Schnorchel-Equipment ausleihen. Das ist bei Resorts absolut nicht selbstverständlich und macht es extrem leicht, spontan etwas zu unternehmen.

Ein kleines Gym gibt es ebenfalls – perfekt, wenn man nach dem Essen doch kurz das „Sport-Gewissen“ beruhigen will.


Koh Rong am Abend – Insel-Vibes pur

Am Abend wurde es für uns zur Routine, am Strand entlang zu spazieren. Der Long Set Beach ist perfekt dafür: In den Restaurants sitzt man barfuß im Sand, überall sind kleine Bars, Musik im Hintergrund und man hat dieses entspannte „Alles kann, nichts muss“-Gefühl.

Und genau das ist es, was Koh Rong so besonders macht: Es fühlt sich nicht nach einem klassischen Touristen-Ort an, sondern eher wie eine Insel, die noch ihren eigenen Rhythmus hat und in der sich Touristen unter Einheimische mischen. 

Straßenhunde auf Koh Rong – überraschend viele, aber harmlos

Was uns von Anfang an aufgefallen ist: Auf Koh Rong gibt es unglaublich viele Hunde. Anfangs wirkt das vielleicht ungewohnt, weil sie wirklich überall sind – am Strand, vor Restaurants, auf Wegen.

Aber: Wir haben keinen einzigen aggressiven Hund erlebt. Sie waren ruhig, freundlich und oft einfach nur müde oder hungrig. Nach kurzer Zeit nimmt man sie kaum noch wahr.


Koh Rong vs. Koh Rong Samloem

Welche Insel passt besser zu mir?

Das ist eine Frage, die viele Leser vermutlich haben, weil man beide Inselnamen ständig liest.

Koh Rong ist die größere Insel und bietet mehr Möglichkeiten:
mehr Restaurants, mehr Strände, mehr Infrastruktur, mehr Aktivitäten – und auch mehr Partyspots.

Koh Rong Samloem gilt dagegen als ruhiger, romantischer und sogar noch „paradiesischer“, mit weniger Trubel.

Wenn ihr also eine Insel wollt, auf der ihr entspannen könnt, aber trotzdem Roller fahren, Strände entdecken und abends auch mal feiern gehen könnt: Koh Rong ist perfekt.
Wenn ihr aber wirklich totale Ruhe sucht: dann eher Samloem.


Must-Do’s auf Koh Rong

Unsere absoluten Highlights im Überblick

Wir haben zwar viel Zeit am Strand verbracht, wer uns jedoch kennt, weiß, dass ein Urlaub ohne Erkundung der Region kein Urlaub ist. Koh Rong hat uns wirklich überrascht, weil die Insel viel abwechslungsreicher ist als man denkt. Hier kommen unsere Must-Do’s:


1. Roller mieten (unbedingt!)

Unser wichtigster Tipp: Mietet einen Roller.

Das kostet ca. 10 USD pro Tag und ist die beste Möglichkeit, um die Insel zu erkunden. Ohne Roller bleibt man oft nur in der Gegend rund um seine Unterkunft – und verpasst die schönsten Spots.

Die Straßen sind teilweise holprig, aber machbar. Wenn ihr Roller-Erfahrung habt, ist das absolut kein Problem.


2. Mangrovenwald & Kajakfahren: Koang Kang Ecotourism

Ein echtes Highlight abseits der typischen Strandkulisse war für uns der Mangrovenwald bei Koang Kang Ecotourism. Wenn man an Koh Rong denkt, hat man sofort türkisblaues Wasser und weißen Sand im Kopf – doch hier zeigt sich plötzlich eine komplett andere Seite der Insel. Statt Palmenstrand erwartet euch Natur pur: dichter Dschungel, stille Wasserwege und Mangroven, die mit ihren verschlungenen Wurzeln fast schon mystisch wirken.

Mangroven sind übrigens nicht nur schön anzusehen, sondern auch extrem wichtig für das Ökosystem. Sie schützen die Küste vor Erosion und dienen als „Kinderstube“ für viele Fischarten und Meeresbewohner. Gerade deshalb fühlt sich dieser Ort auch so lebendig an – mit etwas Glück entdeckt man kleine Krabben, Vögel oder andere Tiere, die sich zwischen den Wurzeln verstecken.

Das Schönste an diesem Spot ist aber definitiv die Ruhe. Man sitzt im Kajak und paddelt langsam durch die schmalen Kanäle, rundherum nur das leise Plätschern des Wassers und Dschungelgeräusche im Hintergrund. Für uns war das eine der authentischsten Erfahrungen auf Koh Rong.

Unser Tipp: Macht es wie wir – mit dem Kajak hinein in die Mangroven bis zum Ozean und anschließend zu Fuß über die schön angelegten Holzstege zurück. So erlebt ihr den Mangrovenwald aus zwei Perspektiven und bekommt gleichzeitig noch mehr von der Umgebung im Inselinneren mit.


3. Tempel / Pagode auf Koh Rong

Wir dürfen uns wohl zu den ersten zählen, die dieses Gebäude bewundern und betreten durften. Koh Rong hat seit Kurzem eine sehr schöne Pagode, die aber erst vor kurzer Zeit gebaut wurde bzw. gerade noch in Fertigstellung ist. Ein kurzer Stopp lohnt sich auf alle Fälle. Wir wurden von kleinen Kindern begrüßt, welche uns in den Tempel baten und uns gleich Räucherstäbchen reichten, gegen ein paar Dollar. 

Der Tempel ist gepflegt, wunderschön und gibt einem nochmal ein anderes Gefühl für die Insel und die buddhistische Kultur.


4. Praek Svay Village & Natural Kitchen (Geheimtipp)

Das Fischerdorf Praek Svay hat uns richtig gut gefallen, weil es authentisch ist und man dort das „echte“ Inselleben sieht. Zunächst fühlt man sich wie in einem großen Freilichtmuseum – doch recht schnell wird man daran erinnert, dass dies hier der ganz normale Alltag der Menschen ist.

Man sieht von der Straße aus Leute beim Schlafen, weil manche Häuser tatsächlich keine vollen vier Wände haben. Man merkt, dass das Wohnzimmer manchmal mit Hühnern geteilt wird. Und man beobachtet Kinder, die für kleine Erledigungen einfach mit dem Roller in den Nachbarort fahren. Momente, die man sich hierzulande kaum vorstellen kann.

Was aber alle Häuser und Menschen dort gemeinsam haben, ist die Art und Weise, wie sie miteinander umgehen: strahlende Kinderaugen und eine Zufriedenheit, die die Kambodschaner ausstrahlen, obwohl viele von ihnen so wenig besitzen.

Man wird hier wieder etwas auf den Boden zurückgeholt und daran erinnert, dass wir uns in unserem Alltag oft Gedanken über Dinge machen, die eigentlich völlig belanglos sind.

Besonders empfehlen können wir das Restaurant Natural Kitchen. Dort kocht ein französischer Koch, der nach Kambodscha ausgewandert ist und mitten im Grünen eine kleine Wohlfühl-Oase geschaffen hat.

Essen und Smoothies waren top – und die Atmosphäre ist wie ein kleiner Geheimspot abseits der klassischen Touristenroute. Mit etwas Glück sieht man dort sogar einen Otter, der manchmal vorbeikommt.


5. Malediven-Feeling am Palm Beach

Palm Beach war für uns einer dieser Orte, bei denen man sich fragt, warum er nicht viel bekannter ist. Wir haben diesen Strand nämlich nicht gezielt angesteuert, sondern eher zufällig entdeckt: Während wir mit dem Roller unterwegs waren, fiel uns am Straßenrand plötzlich ein Schild mit der Aufschrift „Palm Beach“ auf. Natürlich konnten wir da nicht einfach vorbeifahren – also hielten wir an, folgten dem Weg und standen plötzlich an einem Strand, der Robinson-Crusoe-Feeling aufkommen ließ.

Das Wasser leuchtet in einem intensiven Türkis, der Sand ist hell und weich und das Meer ist hier so seicht, dass man gefühlt ewig weit hineinlaufen kann. Genau das sorgt auch für diese besondere Farbe, die man sonst eher von den Malediven kennt. Dazu kommen Palmen, tropisches Grün und das absolute Highlight: Hängematten mitten im Wasser, in denen man einfach nur liegen und das Paradies genießen kann.

Was wir besonders spannend fanden: Hier gibt es deutlich spürbar Ebbe und Flut. Je nachdem, zu welcher Uhrzeit ihr kommt, sieht der Strand fast komplett anders aus. Und bei Ebbe passiert etwas richtig Cooles: Wenn man eine Weile ruhig am Strand sitzt und sich nicht bewegt, kommen plötzlich überall kleine beige-graue Krabben aus dem Sand hervor und huschen um einen herum – wie eine kleine Mini-Safari direkt am Strand.

Unser Tipp: Nehmt euch hier ruhig ein bisschen Zeit, denn Palm Beach ist nicht nur ein kurzer Fotostopp – sondern ein Ort, an dem man am liebsten direkt den ganzen Nachmittag bleiben möchte.

Wenn ihr auf Koh Rong seid, ist Palm Beach für uns definitiv ein Must-Do.


6. Sok San & Long Beach

Wenn ihr Koh Rong ein bisschen erkunden wollt, lohnt sich ein Abstecher nach Sok San und zum berühmten Long Beach auf jeden Fall.

Sok San – bunt & richtig fotogen

Sok San ist ein kleiner Ort mit bunten Hütten, entspannten Beachbars und einem richtig schönen Strand. Alles wirkt hier ein bisschen exklusiver und durch die verspielte Gestaltung sehr fotogen. Perfekt, um kurz durchzuschlendern, ein paar Bilder zu knipsen oder sich einen Drink direkt am Strand zu gönnen.

Long Beach – endloser Strand & die besten Sonnenuntergänge

Danach ging es für uns weiter zum Long Beach – und der macht seinem Namen wirklich alle Ehre. Der Strand ist riesig, super breit und wirkt fast endlos. Das Beste: Man hat hier komplett freien Blick auf den Horizont in Richtung Westen, wodurch Long Beach einer der schönsten Orte auf Koh Rong für den Sonnenuntergang ist.

Unser Tipp: Erst Sok San erkunden und dann rechtzeitig zum Sonnenuntergang an den Long Beach fahren – perfekter Inselmoment garantiert. Dort findet ihr auch eine kleine Beach Bar namens Koh Rong Sunset & Bar (MAPS)


7. Koh Touch – die lebendigste Ecke der Insel

Koh Touch ist der Hauptort der Insel Koh Rong. Dort ist es deutlich lauter und touristischer als am Long Set Beach. Trotzdem fanden wir es spannend, weil man dort die andere Seite der Insel erlebt.

Abends wirkt Koh Touch richtig cool: beleuchtete Bars, Musik, mehr Leben – perfekt, wenn man mal etwas Abwechslung vom ruhigen Strand will.


Soundgarden Koh Rong – Party & Outdoor-Kino

Direkt bei Koh Touch liegt der Soundgarden. Dort gibt es regelmäßig Partys und sogar Outdoor-Kino-Abende. Wenn man auf Koh Rong einmal feiern oder einfach nur ein bisschen „Event-Feeling“ erleben will, ist das ein cooler Spot.


Essen & Trinken auf Koh Rong

Kulinarisch hat uns Koh Rong positiv überrascht. Die Preise sind wirklich günstig, die Qualität ausgesprochen gut und man findet eine gute Mischung aus lokalen Gerichten und westlichen Optionen.

Unsere Favoriten:

Long Set Resort Restaurant:

Das Essen war richtig gut und der Blick aufs Meer hob das Ganze nochmal auf ein anderes Level. Perfekt für einen entspannten Abend. Täglich findet direkt am Strand auch ein Barbecue-Dinner statt, wo Köche ganz frisch Fisch, Fleisch und Gemüse grillen. 

Onederz:

Dort gibt es regelmäßig Feuershows, die man unbedingt mal gesehen haben sollte. Unser Tipp: Früh hinkommen, Essen sowie Drinks bestellen und die Show genießen.

Koh Rong Beach Bar:

Direkt beim Pier – unserer Meinung nach die besten Cocktails. Riesige Auswahl und perfekte Location, wenn man nach dem Essen noch gemütlich sitzen will. Mehrmals pro Woche gibt es hier auch Happy Hour, wo man für wenige Dollar die leckersten Cocktails bekommt.

Funky Beach Club:

Unser Lieblingsspot zum Feiern. Strand, Lagerfeuer, Musik, gute Stimmung, nettes Publikum – genau so stellt man sich Strand-Partys vor.

Wenn ihr günstiger essen wollt, spaziert ihr vom Long Set Pier einfach die Straße Richtung Norden. Dort findet man viele lokale Restaurants mit deutlich niedrigeren Preisen.


Preise auf Koh Rong – wie günstig/teuer ist es wirklich?

Das hängt natürlich stark davon ab, wo ihr wohnt. Grundsätzlich fanden wir Koh Rong aber überraschend günstig.

  • Roller: ca. 10 USD / Tag
  • Essen (lokal): ca. 3–6 USD
  • Essen (westlich): ca. 6–12 USD
  • Cocktail: ca. 3–5 USD
  • Hotel: je nach Standard sehr unterschiedlich. Ihr findet hier Unterkünfte für 20€ pro Nacht und Resorts für 100€ pro Nacht.

Wenn man nicht jeden Tag Luxus wählt, kann man auf Koh Rong wirklich günstig reisen.


Wichtige Tipps für Koh Rong

Hier ein paar Details, die man vor der Reise wissen sollte:

Bargeld ist King

In Kambodscha wird überall mit US-Dollar gezahlt. Oft bekommt man Wechselgeld dann in kambodschanischen Riel (hier am besten immer nachfragen, ob sie auch in Dollar herausgeben können).

Wichtig: Nehmt auch kleine Scheine mit. Große Noten werden nicht immer gerne angenommen und kambodschanische Riel könnt ihr bei eurer Hausbank vermutlich nicht wechseln.

Viele Restaurants akzeptieren Karten, aber oft mit 5% Aufschlag. Selbst unsere Nächte im Resort haben wir mit Aufschlag bezahlt, da wir am Ende des Aufenthalts mit Kreditkarte bezahlt haben.


Internet & SIM-Karte

Grundsätzlich ist heute in den meisten Restaurants, Hotels usw. eine WLAN-Verbindung möglich. Gerade wenn man jedoch flexibler sein möchte, sollte man sich eine eSIM oder SIM-Karte zulegen. Diese kann man entweder direkt am Flughafen kaufen oder bereits vorab online organisieren. Wir haben uns für die zweite Variante entschieden und den Anbieter Holafly genutzt. Im Vergleich zum Kauf einer SIM-Karte vor Ort (zumindest in Asien) war es nur etwas teurer – dafür kann man den Urlaub von Anfang an genießen, ohne sich um die SIM-Karte kümmern zu müssen, und hat noch dazu unbegrenztes Datenvolumen.


Sandflies (Sandfliegen) – ernst nehmen!

Ein Thema, das auf Koh Rong immer wieder vorkommt, sind Sandfliegen. Viele Reisende berichten von extrem juckenden Stichen, viel schmerzender als Gelsenstiche. 

Wir haben vor der Reise sehr gut recherchiert, welches Mittel gegen Sandfliegen hilft und uns sowie unsere Kleidung konsequent damit eingesprüht. Dadurch hatten wir keine Probleme. Da wir eine Dame gesehen haben, deren Fuß voller roter Stiche war, nehmen wir mal an, dass unser Mittel (NOBITE® Kleidung + Haut Sensitive) seine Wirkung zeigte.


Transfer vom Flughafen zum Bootshafen und retour

Für das Festland Kambodschas empfehlen wir euch auf alle Fälle die App Grab (das Pendant zum Uber in Europa). Doch bevor ihr über die App ein Auto oder Tuk-Tuk sichert, hier ein Spartipp von uns: Am Flughafen nicht direkt vor der Tür des Terminals abholen lassen, sondern raus aus dem Flughafengelände (einmal quer über den Parkplatz) spazieren und zur Hauptstraße stellen. Auch bei der Rückfahrt als Ankunftspunkt lieber den Punkt bei der Hauptstraße wählen und nicht direkt den Eingang vom Terminal.

Das sind nur ein paar Meter Fußweg, aber dieser erspart euch je Strecke 2 Dollar, da der Abholdienst, wenn er in das Flughafengelände fährt, beim Schranken eine Gebühr zahlen muss. Wir sind hin mit dem Taxi und zurück mit dem Tuk Tuk – preislich sehr ähnlich. Tuk-Tuk = abenteuerlicher, Taxi = schneller.


Beste Reisezeit für Kambodscha

Die beste Zeit ist grundsätzlich die Trockenzeit von November bis April. Dann ist das Meer meist ruhig, das Wetter stabil und die Regenwahrscheinlichkeit niedrig.

In der Regenzeit (Mai bis Oktober) kann es heftige Schauer geben, und manche Strände wirken weniger „Postkartenmäßig“. 


Fazit: Lohnt sich eine Reise nach Koh Rong?

Ja, zu 100%.

Koh Rong war für uns genau die Insel, die man sich für die Flucht aus dem europäischen Winter wünscht. Weiße Strände, klares Wasser, entspannte Atmosphäre – und genug Möglichkeiten, um die Insel auch aktiv zu erkunden.

Was wir besonders geliebt haben, war dieser Mix aus „Paradies“ und „nicht komplett überlaufen“. Koh Rong ist touristisch, aber nicht so extrem wie viele andere Inseln in Südostasien. 

Wenn ihr also eine Insel sucht, die euch tropische Postkarten-Vibes gibt, ohne dass ihr euch wie in einem reinen Massentourismus-Ort fühlt, dann ist Koh Rong wirklich ein perfektes Ziel und die lange Anreise definitiv wert. Wir hoffen, dass das noch ganz lange so bleibt. 

Für uns ging es danach weiter nach Singapur – eine Stadt, die das komplette Gegenteil von Koh Rong ist, aber mindestens genauso beeindruckend. Den Beitrag dazu findet ihr bald ebenfalls auf unserem Blog.

Weitere Eindrücke findet ihr wie immer auf unserem Instagram-Kanal mrandmrsheigl in den Story Highlights.

Unser Reisegadget-Tipp: Bei der Anreise mit mehreren Flügen hintereinander war für uns ein gutes Nackenkissen wirklich Gold wert. Wir hatten das Nappy Reisekissen (Hoodie-Version mit Kapuze) dabei und waren ehrlich überrascht, wie viel Unterschied das macht. Durch die 360°-Stütze bleibt der Kopf stabil und kippt nicht ständig weg – dadurch konnten wir im Flugzeug tatsächlich mehrere Stunden am Stück schlafen, ohne mit Nackenschmerzen aufzuwachen. Die Kapuze war für uns ein echtes Highlight, weil sie vor kalter Klimaanlagen-Luft schützt und gleichzeitig grelles Licht und neugierige Blicke ausblendet. Gerade auf Langstreckenflügen war das ein kleiner „Gamechanger“.

Hier geht’s zum Nappy Reisekissen, das wir genutzt haben.


FAQs

Die wichtigsten Fakten noch einmal zusammengefasst:

Wo liegt Koh Rong in Kambodscha?

Koh Rong liegt im Golf von Thailand, etwa 25 Kilometer vor der Küstenstadt Sihanoukville. Die Insel zählt zu den bekanntesten Inseln Kambodschas und ist vor allem für ihre weißen Strände und das türkisfarbene Wasser bekannt.

Wie kommt man nach Koh Rong?

Die Anreise erfolgt über Sihanoukville. Von dort fährt man mit der Fähre oder einem Speedboot nach Koh Rong. Die Insel ist aktuell ausschließlich per Boot erreichbar.

Wie lange dauert die Fähre nach Koh Rong?

Je nach Anbieter dauert die Überfahrt nach Koh Rong etwa 40 bis 60 Minuten. Bei stärkerem Wellengang kann es zu Verspätungen kommen.

Welche Fähranbieter gibt es für Koh Rong?

Zu den bekanntesten Anbietern zählen GTVC und Speed Island Ferry. Beide sind gängig und werden von vielen Reisenden genutzt. Wir sind mit beiden gefahren und hatten keine Probleme.

Sollte man Fährtickets nach Koh Rong online buchen?

Ja, wir empfehlen, die Tickets bereits vorab online zu buchen, zum Beispiel über 12go. Dadurch spart man sich Stress vor Ort und muss keine Preise vergleichen.

Welche Seite von Koh Rong ist am schönsten?

Das kommt darauf an, was ihr sucht. Long Set Beach ist ideal für entspannte Strandtage und bietet dennoch Restaurants und Infrastruktur. Koh Touch ist dagegen lebendiger und bekannt für Bars und Nachtleben.

Was sind die schönsten Strände auf Koh Rong?

Zu unseren persönlichen Highlights zählen:
Long Set Beach, Palm Beach, Long Beach, Sok San Beach
Alle Strände wirken unterschiedlich und genau das macht Koh Rong so abwechslungsreich.

Lohnt es sich, auf Koh Rong einen Roller zu mieten?

Ja, unbedingt! Ein Roller ist die beste Möglichkeit, um die Insel zu erkunden und verschiedene Strände und Dörfer zu besuchen. Die Kosten liegen ungefähr bei 10 USD pro Tag.

Sind die Straßen auf Koh Rong gefährlich?

Teilweise sind die Straßen holprig und nicht überall asphaltiert, aber mit etwas Roller-Erfahrung ist es gut machbar. Vorsichtig fahren lohnt sich definitiv.

Was sollte man auf Koh Rong unbedingt machen?

Roller mieten und die Insel erkunden, Palm Beach besuchen, Long Beach zum Sonnenuntergang erleben, Mangrovenwald bei Koang Kang Ecotourism mit dem Kajak entdecken, Dorf Praek Svay Village besuchen

Was ist der Unterschied zwischen Koh Rong und Koh Rong Samloem?

Koh Rong ist größer, bietet mehr Infrastruktur, mehr Restaurants und auch Party-Spots. Koh Rong Samloem gilt als ruhiger, romantischer und noch abgeschiedener. Wer Abwechslung sucht, ist auf Koh Rong richtig.

Wie teuer ist Koh Rong?

Koh Rong ist überraschend günstig. Als Richtwerte:
Roller: ca. 10 USD/Tag
Essen lokal: ca. 3–6 USD
Essen westlich: ca. 6–12 USD
Cocktails: ca. 3–5 USD
Unterkünfte: von ca. 20 € bis 100 € pro Nacht

Kann man auf Koh Rong mit Karte zahlen?

Teilweise ja, aber oft wird ein Aufschlag von ca. 5 % verlangt. Viele kleinere Restaurants akzeptieren nur Bargeld.

Welche Währung braucht man auf Koh Rong?

Auf Koh Rong wird fast überall mit US-Dollar gezahlt. Wechselgeld bekommt man manchmal in kambodschanischen Riel. Am besten nimmt man genügend kleine Dollar-Scheine mit.

Wie kommt man vom Flughafen Sihanoukville zum Hafen?

Am einfachsten geht es mit Grab (ähnlich wie Uber). Unser Tipp: Lasst euch nicht direkt vor dem Terminal abholen, sondern geht ein Stück zur Hauptstraße – dadurch spart ihr oft Gebühren.

Welche Reisezeit ist die beste für Koh Rong / Kambodscha?

Die beste Reisezeit für Koh Rong ist die Trockenzeit von November bis April. Dann ist das Wetter stabil, das Meer ruhig und die Regenwahrscheinlichkeit gering.